Diskussion:Römer 12

Aus Die Offene Bibel

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Checkliste für die Studienfassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat welche Verse aus dem Urtext übersetzt? Auf welche Quelle zur Einteilung in Sinnabschnitte wurde zurückgegriffen?
Beispiel: Vers 1–12: Anton
Einteilung nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)

17-20 --Güntzel Schmidt (Diskussion) 19:34, 20. Jun. 2020 (CEST)

B. Wer hat welche Verse noch mal am Urtext überprüft?
Beispiel: Vv. 1-3: Philipp

21

C. Alternativen: Häufig können Wörter in einem bestimmten Kontext mehrere denkbare Bedeutungen haben. Sind diese Übersetzungsalternativen möglichst vollständig berücksichtigt?
Beispiel: Vv. 1-17: Daniel

17-20 --Güntzel Schmidt (Diskussion) 19:34, 20. Jun. 2020 (CEST)

D. Manchmal erlauben Textüberlieferung und Satzbau mehrere Übersetzungen,a oder sie sind nicht direkt übersetzbar.b Sind solche Zweifelsfälle mit einer Fußnote dokumentiert, und steht die wahrscheinlichste Deutung im Haupttext?
Beispiel: Vv. 1-12: teilweise (Emil)

E. Ist der Studienfassungstext mit Anmerkungen und Fußnoten für die Zielgruppen verstehbar? Braucht es noch erläuternde Fußnoten/Anmerkungen?
Beispiel: V. 6: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)

F. Für jeden Sinnabschnitt: Wurden zentralen Anliegen (bzw. Gattungen) unterhalb der Studienfassung dokumentiert? (Beispiel für Länge und Stil: Markus 1#Anliegen) Falls hilfreich, können sie hier kurz zusammengefasst eintragen werden.
Beispiel: Vv. 1-13: Ja; Vv. 14-20: Vollmacht wird betont (Vera)

G. Welche wissenschaftlichen Kommentare wurden zur Kontrolle der Punkte A bis F eingesehen?
Beispiel: Vv. 13-17: Bovon 1990 (Heinrich)

17-21: Ernst Käsemann, An die Römer, HNT 8a, Tübingen (Mohr), 4. Aufl. 1980, ISBN 3-16-142672-X

H. Mit welchen anderen Übersetzungen wurde verglichen, um alternative Deutungen oder ggfs. Urheberrechtsprobleme zu finden?
Beispiel: Vv. 1-17: Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., NeÜKurz für „Neue evangelistische Übersetzung“, eine 2010 erstmals als Vollbibel erschienene Übersetzung durch Karl-Heinz Vanheiden. Vanheiden konzipierte sie als Bibel, die „so leicht lesbar sein sollte wie eine Tageszeitung“, dennoch entfernt sie sich sehr selten zu weit vom Urtext. Bezeichnend ist ihr schöner Stil; v.a. in der biblischen Poesie. (Juliett)

I. Wann wurden die folgenden Punkte überprüft? - Rechtschreibung; Namen (Loccumer Richtlinien, Gottesname); übrige Kriterien; Detailregelungen; Anführungszeichen; geschlechtergerechte Sprache
Beispiel: Rechtschreibung: 1.1.2015 (Philipp)

J. Welche Arbeitsschritte, Verbesserungen oder Anmerkungen fehlen noch?
Beispiel: Vv. 1-17: Anmerkung fehlt (Ludwig)

az.B. mehrdeutige Tempora oder Präpositionen, Aspekte, manche Partizipien (Zurück zum Text: a)
bz.B. Textkorruption, figurae etymologicae, Genitiv- und Dativverbindungen, historisches Präsens, Einleitungsformeln von Satzfolge (Zurück zum Text: b)

In dieser Tabelle bitte knapp den aktuellen Stand eintragen. Auf der übrigen Diskussionsseite kann bei Bedarf ausführlicher dokumentiert/diskutiert werden. Siehe auch: Qualität



Ich habe bei der Einfügung meiner übersetzten Verse aus Versegen Bens übersetzten Vers 21 in der Studienfassung überschrieben. Kann man ihn ggf. aus der vorherigen Version wiederherstellen? --Güntzel Schmidt (Diskussion) 19:34, 20. Jun. 2020 (CEST)


Studienfassung[Bearbeiten]

  • V. 21: Spricht konkret etwas dagegen, den Imperativ in einen natürlichen Satzbau zu stellen? Die Konstruktion ist so ja typisch für's Griechische und drückt nichts anderes aus, als einen gewöhnlichen, verneinten Imperativ (mit durativer Konnotation). --Ben 07:39, 26. Apr. 2010 (UTC)
    • Ich wollte nur den griechischen Satzbau nachahmen, da es in den Kriterien heißt: "Der Satzbau soll möglichst nah am Original sein (aber noch verständlich)". Das hilft Menschen, die einen Mini-Crashkurs in Griechisch/Hebräisch gemacht haben (sowas gibt es wirklich!) sich an der Satzstruktur langzuhangeln. Hoffentlich werfe ich hier nicht noch eine Grundsatzfrage auf. ;-) --Wolfgang Loest 09:17, 26. Apr. 2010 (UTC)
    • Vielleicht ist das schon eine Grundsatzfrage. Ich habe bisher deutlich weniger satzbaugetreu übersetzt. Vermutlich habe ich mich da sehr von meinen eigenen Vorstellungen einer genauen Übersetzung leiten lassen. Das müsste vielleicht mal ausführlicher im Forum oder auf der Diskussionsseite für Übersetzungskriterien diskutieren. Wie empfinden das andere denn? --Ben 10:21, 26. Apr. 2010 (UTC)


Lesefassung[Bearbeiten]

Vorschlag für Vers 21: "Lass dich nicht vom Bösen verführen, sondern besiege das Böse mit dem Guten!" Der schöne Gegensatz zwischen dem passiven Imperativ im ersten Teil und dem aktiven Imperativ im zweiten Teil ließ mich das Wort "verführen" wählen, auch wenn es dann nicht mit dem "besiegen" bzw. dem beide Male gebrauchten νικαω überein stimmt. Anmerkungen und Verbesserungen willkommen! (Muss ich ds tatsächlich dazu schreiben?? ;-)) --Wolfgang

Ginge das nicht auch mit "besiegen"? --Ben 07:39, 26. Apr. 2010 (UTC)

Ja, natürlich geht das, ich fand gestern nur, dass so der Gegensatz schöner rauskommt. Vielleicht ist es auch zu weit weg vom Original. Vielleicht gibt´s noch eine dritte Meinung? --Wolfgang Loest 09:13, 26. Apr. 2010 (UTC)

Ich würde auch "besiegen" vorschlagen (vgl. auch Röm 3,4). Zudem kommt das dem Parallelismus membrorum näher. Außerdem würden wir uns so auch von anderen Überstezungen absetzen (die .d.R. "überwinden" nehmen). --Florian K. 10:26, 26. Apr. 2010 (UTC)