Akelei (Diskussion | Beiträge) Vers 10/11: Verneinung vermieden |
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Version vom 4. April 2024, 12:44 Uhr

9 Boas fragt:
- Wer bist du?
Rut antwortet:
* Ich bin Rut.
Ich bin deine Magd.
Ich will bei dir bleiben.
Du bist mein Verwandter.
Heirate mich!
10Boas sagt:
*Sei gesegnet!
Du hast Korn für dich und Noomi gesammelt.
Das war gut.
Aber jetzt bist du bei mir.
Und das ist wunderbar!
Du bekommst auch einen jungen Mann – arm oder reich.
Aber du lässt die jungen Männer links liegen.
Und du bist bei mir.
11 Nun, meine Liebe,
nur Mut!
Wünsch dir etwas,
Ich will alles für dich tun.
Damit alle wissen:
Du bist eine starke Frau.
12Nun … .
Ach, ist das auch wahr?
Wir heiraten!
Aber …
Gibt es einen anderen Verwandten?
Gibt es vielleicht einen näheren Verwandten?
13Bleib diese Nacht hier.
Wenn ein Anderer dich heiratet …
Auch gut!
Dann soll er dich heiraten.
Aber du bist allein.
Darum werde ich dich heiraten.
So wahr Gott lebt!
Du liegst hier bis zum Morgen!
14Rut bleibt liegen.
Bis zum Morgen.
Rut steht auf.
Es ist noch dunkel.
Denn Boas sagt:
Niemand soll das wissen.
Eine Frau war heute Nacht bei mir.
15Boas sagt:
Halte deinen Mantel wie ein Tuch.
Dann schaufelt Boas viel Gerste in das Mantel-Tuch.
Boas hilft Rut.
Rut kann so den Mantel tragen.
Der Mantel ist voll Gerste.
16Rut kommt zu ihrer Schwiegermutter.
Noomi fragt:
Wie war es?
Rut erzählt alles.
17Rut sagt:
So viel Gerste hat er mir gegeben.
Boas sagte zu mir:
Du darfst nicht leer zu deiner Schwiegermutter kommen!
18Noomi sagt:
Warte ab, meine Tochter.
Bald weißt du es:
Geht es gut?
Der Mann wird nicht ruhen.
Boas wird die Sache noch heute in Ordnung bringen.