Römer 6

Aus Die Offene Bibel

Wechseln zu: Navigation, Suche
Syntax OK
SF ungeprüft.png
Status: Ungeprüfte Studienfassung – Eine erste Übersetzung aus dem Urtext ist komplett, aber noch nicht mit den Übersetzungskriterien abgeglichen und nach den Standards der Qualitätssicherung abgesichert worden und sollte weiter verbessert und geprüft werden. Auf der Diskussionsseite ist Platz für Verbesserungsvorschläge, konstruktive Anmerkungen und zum Dokumentieren der Arbeit am Urtext.
Folgt-später.png
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (Römer 6)

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12Deshalb herrsche auch in eurem vergänglichen Leben nicht mehr die Sünde, die euch nur dazu bringt, euren Begierden Folge zu leisten. 13 Stellt auch eure Person nicht der Sünde als Waffe zur Verfügung, um für die Ungerechtigkeit zu kämpfen, sondern stellt euch selbst vielmehr Gott zur Verfügung, wie solche, die von den Toten auferweckt leben, und zwar indem ihr eure Person Gott als Waffe zu Verfügung stellt, um für die Gerechtigkeit zu kämpfen. 14 Denn die Sünde wird nicht mehr euer Herr sein, weil ihr nicht mehr in der Zeit des Gesetzes lebt, sondern unter der Kraft der Gnade steht. 15 16 17 18 19 20 21 22 23

Anmerkungen

Studienfassung (Römer 6)

1 Was werden (wollen) wir nun sagen? Wollen wir in der Sünde bleiben (verharren), damit die Gnade mehr werde (wachse, größer werde)? 2 Das ist nicht so! Die, die wir gestorben sind durch die Sünde (der Sünde), wie werden wir noch in ihr leben? 3 Oder wisst ihr nicht, dass, wie viele getauft wurden auf Christus Jesus, auf seinen Tod getauft wurden? 4 Nun wurden wir ihm (mit ihm) mitbegraben durch die Taufe auf den Tod, damit wie Christus auferweckt worden ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters gleichsam auch wir in Neuheitades Lebens wandeln (gehen, wandern, leben, den Lebenswandel gestalten). 5 Denn wenn wir verwachsen (verbunden) sind mit der Gleichheit seines Todes, werden wir es aber auch sein mit [der Gleichheit] der Auferstehung. 6 Dieses [sind wir] erkennend, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt wurde, damit der Leib der Sünde zerstört werde (zunichte machen, aufheben), [so]dassb wir nicht länger (nicht mehr, in Zukunft nicht) der Sünde dienen. 7 Denn der Verstorbene (Gestorbene, Tote) wurde gerecht gesprochen von den Sünden. 8 Wenn wir aber gestorben sind mit Christus, glauben wir, dass wir auch leben werden mit ihm. 9 [Wir sind] wissend, dass Christus, auferweckt von (aus) den Toten, nicht mehr stirbt. [Der] Tod beherrscht ihn nicht mehr. 10 Denn was der Sünde gestorben ist, ist gestorben ein für allemal. Was aber lebt, lebt bei (mit, für)c Gott. 11 So auch ihr: Rechnet [damit] (bedenkt, erwägt, betrachtetd), dass ihr einerseits Tote seide der Sünde, andererseits Lebende bei (mit, für) Gott in Christus Jesus. 12 Nicht herrsche die Sünde in eurem sterblichen Leib, [so]dass (auf dass) er seinen Begierden (Leidenschaften) gehorcht! 13 Und (auch, aber) stellt nicht eure Gliedmaßen (Glieder, Körperteile) der Sünde als Waffen (Werkzeuge) der Ungerechtigkeit bereit (zur Verfügung stellen, hinsetzen, hinstellen), sondern stellt euch selbst Gott wie Lebende aus (von) Toten und eure Gliedmaßen (Glieder, Körperteile) als Waffen (Werkzeuge) Gottes bereit (zur Verfügung stellen, hinsetzen, hinstellen)! 14 Denn [die] Sünde wird euch nicht beherrschen; denn ihr seid nicht unter [dem] Gesetz, sondern unter [der] Gnade. 15 Was nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter [dem] Gesetz sind, sondern unter [der] Gnade sind? Das ist nicht so! 16 Wisst ihr nicht, dass ihr euch dem als Sklaven (Diener) zum Gehorsam bereitstellt (zur Verfügung stellt, hinstellt) [und] Sklaven seid, dem ihr gehorcht, entweder [Sklaven] der Sünde zum Tod oder des Gehorsams zur Gerechtigkeit? 17 Dankf aber [sei] Gott, dass ihr Sklaven der Sünde ward, aber [dann] gehorcht habt von (aus) Herzen auf das Vorbild (Abbild, Gestalt, Form, Muster, Typus) [der] Lehre, dem ihr anbefohlen (übergeben, ausgeliefert, überliefert) wurdet. 18 Aber als von der Sünde Befreite wurdet ihr der Gerechtigkeit dienstbar gemacht (hörig werden, untertänig gemacht werden, zum Sklaven werden, versklavt werden, geknechtet werden, dienstbar gemacht werden, sklavisch gebunden werden). 19 Ich spreche menschlich wegen der Schwäche eures Fleisches. Denn wie ihr eure Glieder der Unsittlichkeit und der Gesetzlosigkeit für die gesetzwidrigen Taten (für die Gesetzlosigkeit, zu der Gesetzlosigkeit) als {die} Sklaven zur Verfügung gestellt habt, so stelltg nun eure Glieder als {die} Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligung zur Verfügung. 20 Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, wart ihr von der Gerechtigkeit ungebunden (frei, unabhängig). 21 Was also hattet ihr damals als Frucht (Ertrag, Ergebnis)? [Nur Dinge,] für welche ihr euch jetzt schämt, denn jenes [bringt euch] am Ende [den] Tod. 22 Jetzt aber seid ihr befreit von der Sünde und ihr dient dem Herrn, ihr habt eure Frucht (Ertrag, Ergebnis) zur Heiligung, das Ende ist [das] ewige Leben. 23 Denn der Soldh der Sünde [ist der] Tod, {aber} die Gnade des Herrn [ist das] ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.


Anmerkungen

aDie Vokabel drückt häufig etwas Ungewöhnliches aus; es geht um etwas Ungewöhnliches, Neues. (Zurück zu v.4)
bAcI. (Zurück zu v.6)
cEventuell kann man auch wörtlich ohne Pronomen übersetzen und so sehr nahe am griechischen Text bleiben (Zurück zu v.10)
dMit „betrachten“ kann auch das Reflexivpronomen im Deutschen wörtlich übersetzt werden: „betrachtet euch als Tote“. (Zurück zu v.11)
eAcI. (Zurück zu v.11)
fχάρις bedeutet Gnade, aber auch Dank. Gnade ist, was von Gott kommt. Dank ist, was der Mensch entgegnet. Diese Unterscheidung gibt es im Deutschen, im Griechischen steht ein und dasselbe Vokabel. (Zurück zu v.17)
gOder: 2.Pers. Pl. Ind. Aor. akt.: „so habt ihr nun zur Verfügung ... gestellt“ Bei dieser Übersetzung würde die Einmaligkeit bzw. das punktuelle Handeln hervorgehoben werden, welches der Aorist ausdrückt. (Zurück zu v.19)
hEigtl. steht an dieser Stelle eine Pluralform. (Zurück zu v.23)