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{{S|9}} Darum | {{S|9}} Darum freut sich mein Herz und jubelt meine Leber (Herrlichkeit),<ref>'''Textkritik''': ''Leber (Herrlichkeit)'' - Beide Begriffe waren ursprünglich gleich geschrieben worden. Sehr nah verwandt ist diese Stelle mit [[Psalm 30#s13 |Ps 30,13]]; [[Psalm 57#s9 |57,9]]; [[Psalm 108#s2 |108,2]]: An allen vier Stellen wird Gott entweder von der „Leber“ oer von der „Herrlichkeit“ des Beters besungen und die Masoreten haben sich jedes Mal für „Herrlichkeit“ entschieden. Dass es auch im Akkadischen stets entweder das Herz oder eben die „Leber“ ist, die sich freut und jubelt (vgl. Dhorme 1922, S. 509f.), spricht aber stark dafür, dass auch im Heb. md. an diesen vier Stellen „Leber“ zu lesen ist. Das Idiom der „jubelnden Leber“ gibt es auch im Gr. und Lat. nicht; LXX und VUL übersetzen daher sicher v.a. vom Verb geleitet mit „meine Zunge“. So und so würde man aber in die LF mit einer allgemeineren Formulierung übersetzen müssen, etwa „Ich kann aus tiefster Seele jubeln“ (NGÜ), „es jubelt mein Gemüt“ (PAT, R-S); „Drum bin ich voll Freude, mein Innerstes jubelt“ (STAD) o.Ä.</ref> | ||
_Ja, [selbst] mein Fleisch wird wohnen (ruhen) in Sicherheit.<ref>''mein Fleisch wird wohnen in Sicherheit'' - gemeint ist sehr wahrscheinlich nicht der Zustand des Körpers zwischen Tod und leiblicher Auferstehung nach dem Tode, wie der Vers in der Geschichte seiner Auslegung häufig verstanden worden ist (s. die Anmerkungen), sondern die Zeile bedeutet das selbe wie V. 8b: „Ich werde „nicht wanken“, nicht in Gefahr geraten, sondern vielmehr wird im Leben „mein Fleisch“, also ich, „sicher“ sein. Vgl. ähnlich [[Deuteronomium 33#s12 |Dtn 33,12]].[[Deuteronomium 33#s28 |28]]; [[Richter 18#s7 |Ri 18,7]]; [[Psalm 4#s9 |Ps 4,9]]; [[Jeremia 23#s6 |Jer 23,6]]; [[Jeremia 33#s16 |33,16]]. Besagte alternative Ausdeutung findet sich aber bereits im babylonischen Talmud, wo der Vers daraufhin gedeutet wird, dass der Körper „Davids“ nicht aufgrund von Würmern und Maden verwesen wird (b.B.B. 17a; s. auch den Midrasch: „R. Jizchak hat gesagt: Daraus geht hervor, dass Wurm und Moder über sein Fleisch keine Gewalt gehabt hat.“). Ähnlich auch noch Augustinus: LXX übersetzt statt mit „in Sicherheit“ mit „in Hoffnung“ und Augustinus erklärt: „Mein Fleisch wird nicht zur Zerstörung verderben (=verwesen), sondern in der Hoffnung auf die Auferstehung schlafen.“; ebenso Thomas von Aquin und dann endgültig Bellarmin: „Mein Fleisch schläft im Tode zufrieden und sicher, in gewisser Erwartung einer schnellen Auferstehung“.</ref> | |||
{{S|10}} Denn du wirst meine Seele (mich) nicht dem Scheol<ref>''Scheol'' - Der heb. Begriff für das Totenreich, vgl. [http://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/33830/ Jenseitsvorstellungen (AT) (WiBiLex)]. Nicht zu übersetzen mit „Hölle“; die atl. Vorstellung des Scheols und die christliche Vorstellung der Hölle sind sehr unterschiedlich: Anders als letztere ist erstere kein Ort des Schreckens und der Schmerzen, an den nur Sünder kommen, sondern ähnlich wie der Hades ein Un-Ort des Schweigens und Vergessens, zu dem sämtliche Toten hinabsteigen.</ref> überlassen (im Scheol lassen), | |||
{{S|10}} Denn du wirst meine Seele nicht dem Scheol überlassen, | _Du wirst nicht erlauben, dass<ref>''wirst nicht erlauben, dass'' - W. „wirst nicht geben deinen Frommen zu sehen...“; „X geben zu Y (Inf.)“ ist ein heb. Idiom mit der Bed. „X erlauben zu Y“ oder „zulassen, dass X Y“.</ref> dein Frommer (deine Frommen)<ref>'''Textkritik''': ''dein Frommer (deine Frommen)'' - im urspr. Konsonantentext als Plural geschrieben. Die Masoreten zeigen in ihrer Vokalisierung an, dass Singular zu lesen sei, und so übersetzen auch LXX, VUL, Hier, Syr. So daher auch alle Üss; eine seltene Ausnahme ist z.B. Buttenwieser 1938, S. 502: „Thou wilt not suffer thy faithful servants to see the engulfing pit.“</ref> die Grube (die Verwesung)<ref>''die Grube (die Verwesung)'' - Wegen der Auslegungsgeschichte des Psalms (s. die Anmerkungen) wurde oft recht heftig diskutiert, ob das Wort für „Grube“ auch „Verwesung“ bedeuten kann oder nicht. Das kann es, daher übersetzen hier so auch LXX, Tg, VUL, Syr, Hier. Eigentlich läuft aber ohnehin beides auf das selbe hinaus: Im atl. Totenkult wurde ein toter Körper zunächst in ein Gemeinschaftsgrab gelegt und dort verwesen gelassen. Nach der Verwesung sammelte man die Knochen ein und gab sie in eine Grube, in der sich auch die Knochen der bereits verblichenen Familienangehörigen befanden (vgl. z.B. Figueras 1984f., S. 46). Von dieser Grube ist hier wohl die Rede; ob mit „Grube“ oder „Verwesung“ zu übersetzen ist, ist also irrelevant: „Du wirst nicht erlauben, dass dein Frommer verwest / die Knochen deines verwesten Frommen in die Grube gegeben werden“ ist letztlich gleichbedeutend: „Du wirst nicht erlauben, dass dein Frommer stirbt“ oder, wenn man die Verse denn gerne als Prophezeiung des Schicksals Christi lesen will, „Du wirst nicht erlauben, dass dein Frommer lang genug tot ist, dass er zu verwesen beginnt“ (also länger als drei Tage).</ref> sieht. | ||
{{S|11}} Du wirst mir kundtun (mich erkennen lassen) den Weg (Pfad) des Lebens; [eine] Fülle (Sättigung) der Freuden ist vor deinem Angesicht, Annehmlichkeiten (Freuden, Liebliches) in deiner Rechten allezeit<ref>Das hebräische Wort bedeutet hier soviel wie "Ewigkeit, Dauer". In diesem Vers m.E. am besten adverbiell widergegeben: stets, allezeit, immerdar.</ref>. | {{S|11}} Du wirst mir kundtun (mich erkennen lassen) den Weg (Pfad) des Lebens; [eine] Fülle (Sättigung) der Freuden ist vor deinem Angesicht, Annehmlichkeiten (Freuden, Liebliches) in deiner Rechten allezeit<ref>Das hebräische Wort bedeutet hier soviel wie "Ewigkeit, Dauer". In diesem Vers m.E. am besten adverbiell widergegeben: stets, allezeit, immerdar.</ref>. | ||
Version vom 1. Juli 2018, 21:09 Uhr
Syntax ungeprüft


Lesefassung (Psalm 16)
(kommt später)Studienfassung (Psalm 16)
1 miktam〈a〉 von (für, über, nach Art von ) David.
Schütze mich, Gott,
denn ich berge mich bei dir (vertraue dir)!
2 Ich sage (du sagst)〈b〉 zu (über, was ... angeht) JHWH: „Mein ({Mein}) Herr [bist] du!
Mein Wohlergehen (Glück) [ist] nicht außer durch dich (nicht über dir?)!“,〈b〉
3 Zu den (über die, was ... angeht) Heiligen,〈c〉 die im Land (auf der Erde) [sind]: „Diese,〈d〉 die (meine) Herrlichen:〈c〉
Mein ganzes Wohlgefallen [richtet sich] auf sie!“〈e〉
4 Es sollen (werden) sich vermehren die Schmerzen〈f〉 (Götzenbilder) derer (es vermehren sich ihre Schmerzen die), die einem anderen (die anderen) nacheilen (?, umwerben?),〈g〉
Nicht werde ich libieren ihre Blutlibationen (ihre Libationen mit [meiner] Hand),〈h〉
Nicht werde ich heben ihre Namen auf meine Lippen!〈i〉
5 JHWH [ist] das Teil meiner Zuteilung und meines Bechers,
Zieher meines Lossteins (Erhalter meines Loses).〈j〉
6 Schnüre fielen mir auf Liebliches (liebliches [Land]),〈k〉
ja, mein Erbbesitz (der Erbbesitz)〈l〉 dünkt mich schön!〈m〉 ℘
7 Ich will preisen JHWH, der mich berät,
ja, [selbst] in den Nächten belehren (züchtigen) mich meine Nieren.〈n〉
8 Ich setze mir JHWH vor mich beständig;〈o〉
Denn [ist er] zu meiner Rechten, werde ich (ja, [ich setze ihn] zu meiner Rechten, ich werde; weil er zu meiner Rechten ist. Ich werde) nicht wanken.〈p〉
9 Darum freut sich mein Herz und jubelt meine Leber (Herrlichkeit),〈q〉
Ja, [selbst] mein Fleisch wird wohnen (ruhen) in Sicherheit.〈r〉
10 Denn du wirst meine Seele (mich) nicht dem Scheol〈s〉 überlassen (im Scheol lassen),
Du wirst nicht erlauben, dass〈t〉 dein Frommer (deine Frommen)〈u〉 die Grube (die Verwesung)〈v〉 sieht.
11 Du wirst mir kundtun (mich erkennen lassen) den Weg (Pfad) des Lebens; [eine] Fülle (Sättigung) der Freuden ist vor deinem Angesicht, Annehmlichkeiten (Freuden, Liebliches) in deiner Rechten allezeit〈w〉.
Anmerkungen
Psalm 16 ist ein Bittpsalm eines einzelnen Beters. Doch ist er von einer solchen Erhörungsgewissheit durchdrungen, dass die eigentliche Bitte in V. 1 ganz an den Rand gedrängt wird, stattdessen ist der ganze Psalm vollständig bestimmt von einer Grundstimmung der Hoffnung und des Vertrauens, so dass man ihn gut auch als einen „Vertrauenspsalm“ bezeichnen kann. Die einzelnen Abschnitte sind gut erkennbar:
V. 1a ist die Überschrift. Diese Überschriften wurden nachträglich von Redaktoren hinzugefügt; über ihren Sinn weiß man immer noch nichts Genaueres und auch die Bedeutung der einzelnen Vokabeln ist hier wie meist unklar. Doch da es sich um nachträgliche Hinzufügungen handelt, wirkt sich das glücklicherweise nicht allzu nachteilig auf das Verständnis des Psalms im Ganzen aus.
In V. 1bc folgt die Bitte, an die sich in Vv. 2-4 direkt ein Bekenntnis anschließt, das Gott wohl auch zum Handeln bewegen soll: Der Beter ist ein Gottgläubiger (V. 2) und führt sein Wohlergehen ganz auf diesen zurück, und er hält sich ganz an die Anhänger dieses Gottes (V. 3). Nicht dagegen hält er sich an die Anhänger anderer Götter (V. 4a) und an diese Götter selbst erst recht nicht (V. 4bc).
Aus diesem Grund kann er in den Vv. 5-11 sprechen von den vergangenen, aktuellen und zukünftigen Segnungen durch diesen guten Gott: In Vv. 5-6 nämlich von den Wohltaten, die er ihm schon erwiesen hat, in Vv. 7-8 von seinem aktuellen segensreichen Verhältnis zu Gott und in Vv. 9-11 von den Segnungen, die er von ihm noch erwarten darf.
Vv. 5f. werden dabei ganz durchwaltet von der Metapher der Landverlosung. Im Hintergrund steht die in Jos 13 berichtete Verlosung des Landes an die Israeliten, wo es das Schicksal war, das jedem Menschen den (dann je weiterzuvererbenden) Landbesitz zukommen ließ. Ebenso, sagt der Dichter, ist sein Schicksal – Gott.〈x〉
Vv. 7f. thematisieren sein Verhältnis zu JHWH. Er will JHWH preisen, denn: Tag und nacht spricht Gott zu seinem Verstand und seinem Herzen (V. 7), und entsprechend hält auch sich unaufhörlich Gott bewusst (V. 8a). Die Folge dieses unaufhörlichen Miteinanders ist klar: Nie wird ihm Schlimmes widerfahren (V. 8b).
Diese beiden Verse werden in Vv. 9-11 gespiegelt und in die Zukunft fortgeführt: Er kann sich freuen, denn: Nie wird ihm Schlimmes widerfahren (V. 9b-10) und er wird stets auf dem rechten – nämlich dem von Gott gelehrten – Pfad wandeln (V. 11).
Psalm 16,8-11 wird in Apg 2,26-36 und 13,32-39 als Prophetie über das Schicksal Jesu ausgelegt und im Erlass De falsa duorum textum biblicorum interpretatione („Über die falsche Interpretation von Bibeltexten“) von 1933 hat die päpstliche Bibelkommission „bestimmt“, dass dies in der Tat die richtige Bedeutung dieser Verse sei. Vv. 9-10 sprechen nach dieser Auslegung tatsächlich davon, dass Jesus nicht im Reich der Toten bleiben, sondern auferstehen wird. Das ist nicht die nächstliegende Bedeutung dieser Verse – der Glaube an die Auferstehung hatte sich zur Abfassungszeit des Psalms vermutlich noch gar nicht entwickelt –, an sich ist es aber nicht unmöglich, die Verse auch in diese Richtung auszulegen. Mindestens lässt sich gut mit Weiser 1973, S. 119f. sagen: „[Apg 2,26-36 und Apg 13,32-39 stehen auf demselben] Boden, der durch den ganzen Psalm hindurch als die Grundlage des starken Glaubensoptimismus beim Dichter sichtbar geworden ist: Die Lebensgemeinschaft mit Gott. Wo dieses Leben mit Gott den ganzen Menschen erfasst, verliert der Tod praktisch jenes furchtbare Gewicht, das er für den Menschen [...] besitzt. Dies ist der Weg der Überwindung des Todes, den der Psalm beschreitet: Für die Lebensmacht Gottes, an der der Dichter teilhaben darf, ist Tod und Unterwelt kein unüberschreitbares Hindernis mehr, woran jene Lebensgemeinschaft zerbrechen müsste. [...] Gewiß ist V. 10 [ursprünglich] nicht als weisagende Ankündigung der Auferstehung Jesu gemeint, aber der neutestamentliche Auferstehungsglaube und das, was den Psalmisten hier bewegt, stehen auf dem gleichen Grunde, nämlich auf dem unerschütterlichen Glauben an die Lebensmacht Gottes, die in der Auferstehung des Christus den Tod endgültig überwunden hat.“
| a | miktam - Unbekanntes Wort, das vermutlich als Überschrift die Gattung von Ps 16 und Ps 56-60 angeben soll; daher meist mit dem Platzhalterbegriff „Lied“ übersetzt oder einfach transkribiert; für die LF ist wohl ersteres zu empfehlen. Im Talmudhebräischen bedeutet das Wort „Dokument“, im Neuhebräischen „Epigramm“; LXX hält es für ein ebensolches, in Stein Gehauenes, und übersetzt mit steleographia („Inschrift“, so auch BB und viele Kommentare). In allen drei Fällen wird das Wort aber wohl eher mit miktab („Geschriebenes“) verbunden, das sich als Psalmüberschrift in Jes 38,9 findet (Pietersma 2010, S. 524f.), was man schön an Tg sieht: Dieser hält das Wort wohl für eine Mischbildung aus miktab und tam („aufrecht“) und übersetzt „aufrechte Inschrift“. Ähnlich verfahren auch Aq, Sym, VUL, Raschi und andernorts Tg, zerlegen das Wort in die Bestandteile mk und tm und übersetzen „vom demütigen und aufrechten David“. Dass das Wort unbekannt war, sieht man noch besser an Quinta und Sexta, die bloß transkribieren: machtham. Luther leitet das Wort ab von ketem („Gold“), daher die Üs. „gülden Kleinod“ in den Lutherbibeln. Das „Sühngedicht“ von B-R und Stier2 kommt von einer Ableitung von katam („bedecken“), das auch für das „Sühnen“ von Sünden stehen kann (so z.B. auch Sawyer 2011b, S. 294). (Zurück zu v.1) |
| b | Textkritik: Vv. 2-4 gehören zu den umstrittensten Versen im Psalmenbuch überhaupt. Teilweise liegt das daran, dass sich hier eine Reihe textkritischer Probleme finden; zu diesen s. den Kommentar / Textkritik Vv. 2-4. Zu Vv. 2-4: Weiterhin sehr erschwert wird das Verständnis dieser Verse durch viele (oben im Text angezeigte oder in den folgenden FNn angegebene) Ambiguitäten, die zusammengenommen dazu führen, dass der Text auf ganz verschiedene Weisen verstanden werden könnte. Hinzu kommt v.a. noch die Problematik, dass das Hebräische keine Anführungs- und Schlusszeichen kennt und daher auch V. 3 oder sogar noch V. 4 als wörtl. Rede vom „ich sage/du sagst“ in V. 2 abhängen könnten; außerdem die Tatsache, dass V. 3b auch als unmarkierter Relativsatz verstanden werden kann. Neben der obigen (z.B. auch von ALB und MEN) gewählten Auflösung hier nur noch die drei häufigsten Alternativauflösungen, die grammatisch auch möglich sind:
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| c | Heilige + die Herrlichen - Gemeint sind wohl die JHWH-Gläubigen, vgl. Ex 19,6; Dtn 33,3; Dan 7,21.25; Ps 34,10. Dass sie „im Land“ sind, ist nicht irrelevant: Im AT sind klar die Israeliten JHWHs auserwähltes Volk; auf denselben Gedanken wird auch mehrfach in Vv. 5f. angespielt. Dem Psalmisten geht es gut, weil JHWH ihm wohl tut, und er tut dies u.a. auch, weil er ganz Israelit ist, sich in aller Entschiedenheit an die „Heiligen im Land“ hält, Gottes auserwähltes Volk. Diese sind „herrlich“; ein Begriff, mit dem man im Heb. bes. würdige und mächtige Menschen bezeichnet (s. Ri 5,13: Die „Edlen des Volkes“ |