Jeremia 3

Aus Die Offene Bibel

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Syntax ungeprüft

Status: Studienfassung in Arbeit – Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen. Auf der Diskussionsseite kann die Arbeit am Urtext dokumentiert werden. Dort ist auch Platz für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Anmerkungen.
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Anmerkungen

Studienfassung (Jeremia 3)

1[Gott] spricht:a

Wennb ein Mann seine Frau fortschickt (entlässt),
und sie geht weg von ihm und gehört einem anderen Mann,
kann sie [dann] noch zu ihm zurückkehren?
Würde [dann] nicht jenes Land völlig (oder: gewiss)c entweiht?
Und du buhltest (triebst Hurerei) mit vielen (zahlreichen) Fremden und willst zurückkehrend zu mir? Spruch JHWHs.

2<poem>(Hebe deine Augen auf die =) Blicke hin zu den Hügeln und sieh: wo bist du nicht geschändet worden (hast dich schänden lassen)?e Auf den Wegen hast du für sie gesessen, wie ein Beduine (Araber) in der Wüste. Und du hast entweiht die Erde (das Land) durch deine Unzuchtf und durch dein Bösesg (= das Böse, das du getan hast). 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25

Anmerkungen

aW.Rudolph meint (Kommentar S. 24), hier sei die ein Gotteswort einleitende Formel: „Und es erging das Wort JHWHs an mich {folgendermaßen}:“ ausgefallen, wobei das lemor mit „folgendermaßen“ (oder dem Doppelpunkt) wiedergegeben ist, weil es eine wörtliche Rede einführt. (Zurück zu v.1)
bהן heißt im Hebr. "Siehe!", im Aramäischen "Wenn". W. Rudolph vermutet, dass die Vokabel hier wie in 2,10b in aromatisierender Weise verwendet wird (Kommentar S. 24) (Zurück zu v.1)
cDer absolute Infinitiv nach einer Verbform desselben Stammes hebt hier die Gewissheit oder Nachdrücklichkeit eines Geschehens hervor. (Zurück zu v.1)
dInf. abs. (Zurück zu v.1)
eSo das Ketib. Das Qere שכב bedeutet "sich legen, liegen". In der Vokalisation der Stelle wäre die Form Pu'al und müsste mit "beschlafen" übersetzt werden (Gesenius, S. 825). Rudolph vermutet, dass das Qere "das als zu gemein empfundene שגל überall durch שכב ersetzt" habe; daher ist hier dem Ketib zu folgen (Kommentar S. 24) (Zurück zu v.2)
fIm Hebr. Plural, einige Übersetzungen haben den Singular (Zurück zu v.2)
gIm Hebr. Plural, die LXX und die Vulgata haben den Singular (Zurück zu v.2)