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{{S|1}}[Gott] spricht:<ref>W.Rudolph meint (Kommentar S. 24), hier sei die ein Gotteswort einleitende Formel: „Und es erging das Wort JHWHs an mich {folgendermaßen}:“ ausgefallen, wobei das lemor mit „folgendermaßen“ (oder dem Doppelpunkt) wiedergegeben ist, weil es eine wörtliche Rede einführt.</ref> | {{S|1}}[Gott] spricht:<ref>W.Rudolph meint (Kommentar S. 24), hier sei die ein Gotteswort einleitende Formel: „Und es erging das Wort JHWHs an mich {folgendermaßen}:“ ausgefallen, wobei das lemor mit „folgendermaßen“ (oder dem Doppelpunkt) wiedergegeben ist, weil es eine wörtliche Rede einführt.</ref> | ||
<poem>Wenn ein Mann seine Frau fortschickt (entlässt), | <poem>Wenn<ref>הן heißt im Hebr. "Siehe!", im Aramäischen "Wenn". W. Rudolph vermutet, dass die Vokabel hier wie in 2,10b in aromatisierender Weise verwendet wird (Kommentar S. 24)</ref> ein Mann seine Frau fortschickt (entlässt), | ||
und sie geht weg von ihm und gehört einem anderen Mann, | und sie geht weg von ihm und gehört einem anderen Mann, | ||
kann sie [dann] noch zu ihm zurückkehren? | kann sie [dann] noch zu ihm zurückkehren? | ||
Würde [dann] nicht jenes Land völlig (oder: gewiss)<ref>Der absolute Infinitiv nach einer Verbform desselben Stammes hebt hier die Gewissheit oder Nachdrücklichkeit eines Geschehens hervor.</ref> entweiht? | Würde [dann] nicht jenes Land völlig (oder: gewiss)<ref>Der absolute Infinitiv nach einer Verbform desselben Stammes hebt hier die Gewissheit oder Nachdrücklichkeit eines Geschehens hervor.</ref> entweiht? | ||
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Auf den Wegen hast du für sie gesessen, wie ein Beduine (Araber) in der Wüste. | |||
Und du hast entweiht die Erde (das Land) durch deine Unzucht<ref>Im Hebr. Plural, einige Übersetzungen haben den Singular</ref> und durch dein Böses<ref>Im Hebr. Plural, die LXX und die Vulgata haben den Singular</ref> (= das Böse, das du getan hast). | |||
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Version vom 1. Januar 2015, 17:09 Uhr
Syntax ungeprüft


Anmerkungen
Studienfassung (Jeremia 3)
Wenn〈b〉 ein Mann seine Frau fortschickt (entlässt),
und sie geht weg von ihm und gehört einem anderen Mann,
kann sie [dann] noch zu ihm zurückkehren?
Würde [dann] nicht jenes Land völlig (oder: gewiss)〈c〉 entweiht?
Und du buhltest (triebst Hurerei) mit vielen (zahlreichen) Fremden und willst zurückkehren〈d〉 zu mir? Spruch JHWHs.
2<poem>(Hebe deine Augen auf die =) Blicke hin zu den Hügeln und sieh: wo bist du nicht geschändet worden (hast dich schänden lassen)?〈e〉 Auf den Wegen hast du für sie gesessen, wie ein Beduine (Araber) in der Wüste. Und du hast entweiht die Erde (das Land) durch deine Unzucht〈f〉 und durch dein Böses〈g〉 (= das Böse, das du getan hast). 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
Anmerkungen
| a | W.Rudolph meint (Kommentar S. 24), hier sei die ein Gotteswort einleitende Formel: „Und es erging das Wort JHWHs an mich {folgendermaßen}:“ ausgefallen, wobei das lemor mit „folgendermaßen“ (oder dem Doppelpunkt) wiedergegeben ist, weil es eine wörtliche Rede einführt. (Zurück zu v.1) |
| b | הן heißt im Hebr. "Siehe!", im Aramäischen "Wenn". W. Rudolph vermutet, dass die Vokabel hier wie in 2,10b in aromatisierender Weise verwendet wird (Kommentar S. 24) (Zurück zu v.1) |
| c | Der absolute Infinitiv nach einer Verbform desselben Stammes hebt hier die Gewissheit oder Nachdrücklichkeit eines Geschehens hervor. (Zurück zu v.1) |
| d | Inf. abs. (Zurück zu v.1) |
| e | So das Ketib. Das Qere שכב bedeutet "sich legen, liegen". In der Vokalisation der Stelle wäre die Form Pu'al und müsste mit "beschlafen" übersetzt werden (Gesenius, S. 825). Rudolph vermutet, dass das Qere "das als zu gemein empfundene שגל überall durch שכב ersetzt" habe; daher ist hier dem Ketib zu folgen (Kommentar S. 24) (Zurück zu v.2) |
| f | Im Hebr. Plural, einige Übersetzungen haben den Singular (Zurück zu v.2) |
| g | Im Hebr. Plural, die LXX und die Vulgata haben den Singular (Zurück zu v.2) |