Markus 6: Unterschied zwischen den Versionen

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{{S|7}} Und er ruft die zwölf zu sich, und er begann, sie zu zweit auszusenden, und er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister,
 
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{{S|8}} und er wies sie an, nichts für unterwegs zu nehmen außer allein einem Stab – kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel,

Version vom 11. Februar 2014, 01:48 Uhr

Syntax ungeprüft

SF ungeprüft.png
Status: Studienfassung zu prüfen – Eine erste Übersetzung aus dem Urtext ist komplett, aber noch nicht mit den Übersetzungskriterien abgeglichen und nach den Standards der Qualitätssicherung abgesichert worden und sollte weiter verbessert und geprüft werden. Auf der Diskussionsseite ist Platz für Verbesserungsvorschläge, konstruktive Anmerkungen und zum Dokumentieren der Arbeit am Urtext.
Folgt-später.png
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Anmerkungen

Studienfassung (Markus 6)

1 Und er ging von dort weg und begab sich (kam) in seine Heimat (Heimatstadt) a , wobei (und) seine Jünger ihn begleiteten (ihm folgten) b. 2 Und als [der] Sabbat gekommen (geworden) war, c begann er, in der Synagoge zu lehren (lehrte er) d, und viele, die zuhörten, e waren überwältigt (überrascht, erstaunt, außer sich) und sagten f: „Wo [hat] er das her, und was ist die Weisheit, die ihm gegeben wurde – und (und [wie kommt es, dass]) solche Wunder (Wunderkräfte), die durch seine Hände geschehen g! 3 Ist das nicht der Zimmermann (Handwerker, Baumeister), der Sohn von Maria und der Bruder von Jakobus und Joses, {und} Judas und Simon? Und leben (sind) seine Schwestern nicht hier bei uns?“ Und sie lehnten ihn ab (ärgerten sich über, nahmen Anstoß an). 4 Und Jesus sagte zu ihnen: „Ein Prophet ist nirgends ohne Ansehen (Ehre), außer in seiner Heimat (Heimatstadt), {und} bei seinen Verwandten und in seiner Familie (Haus, Haushalt).“ 5 So (Und) konnte er dort kein einziges Wunder (Wunderkraft) tun, außer dass (nur) er einigen Kranken die Hände auflegte und h sie heilte, 6 und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und (Dann) er zog durch die Dörfer ringsum und lehrte i. 7 Und er ruft die zwölf zu sich, und er begann, sie zu zweit auszusenden, und er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister, 8 und er wies sie an, nichts für unterwegs zu nehmen außer allein einem Stab – kein Brot, keine Tasche, kein Geld im Gürtel, 9 sondern getragene Sandalen … „und zieht keine zwei Untergewänder an!“ 10 Und er sagt zu ihnen: „Wo auch immer ihr in ein Haus hineingeht, dort bleibt, bis ihr von dort weggeht. 11 Und welcher Ort auch immer euch weder empfängt noch zuhört, geht von dort weg und schüttelt den Staub ab, der unter euren Füßen [ist], ihnen zum Zeugnis!“ 12 Und sie gingen los und predigten, dass [die Menschen] Buße tun sollten. 13 Auch vertrieben sie viele Dämonen und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie. 14 Und König Herodes hörte [davon], denn sein Name war bekannt geworden, und sie sagten: „Johannes der Täufer ist von den Toten auferweckt worden, und deshalb wirken die Wunderkräfte in ihm.“ 15 Und andere sagten: „Er ist Elija“; und andere sagten: „Ein Prophet wie einer der Propheten.“ 16 Und Herodes hörte [es] und sagte: „Den ich enthauptete, Johannes, der ist auferweckt worden.“ 17 Denn Herodes selbst hatte [Soldaten] ausgesandt und Johannes ergriffen, und er hatte ihn im Gefängnis gefesselt, wegen Herodias, der Frau von Philippus, seines Bruder, weil er sie geheiratet hatte. 18 Johannes hatte nämlich wiederholt zu Herodes gesagt: „Es ist dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zu haben.“ 19 Aber Herodias hegte einen Groll gegen ihn, und sie wollte ihn töten, aber sie konnte nicht. 20 Denn Herodes fürchtete Johannes, weil er wusste, [dass] er ein gerechter und heiliger Mann [war], und er beschützte ihn, und wenn er ihn gehört hatte, war er sehr verunsichert, und er hörte ihm gerne zu. 21 Und ein geeigneter Tag kam, als Herodes anlässlich seines Geburtstages für seine Hofbeamten und die Hauptmänner und die Ersten Galiläas ein Festmahl veranstaltete, 22 und als seine Tochter hereinkam ((die von Herodias)) und tanzte, gefiel [sie] Herodes und denen, die mit [zu Tisch] lagen. Der König sagte zu dem Mädchen: „Bitte mich, was auch immer du willst, und ich werde [es] dir geben!“ 23 Und er schwor [es] ihr eindringlich: „Was auch immer du mich bitten solltest, das werde ich dir geben, bis zur Hälfte meines Königreiches.“ 24 Und sie ging hinaus und sagte zu ihrer Mutter: „Was soll ich erbitten?“ Und sie sagte: „Den Kopf von Johannes dem Täufer.“ 25 Und sofort ging sie eiligj zum König hinein und bat ihn, indem sie sagte: „Ich will, dass du mir umgehend auf einer Platte den Kopf von Johannes dem Täufer gibst!“ 26 Und obwohl der König zutiefst traurig wurde, wollte er sie wegen der Eide und der [zu Tisch] Liegenden nicht abweisen. 27 Und sofort schickte der König einen Henker und ordnete an, seinen Kopf zu bringen. Und er ging und enthauptete ihn im Gefängnis. 28 Und er brachte seinen Kopf auf einer Platte, und er gab ihn dem Mädchen, und das Mädchen gab ihn ihrer Mutter. 29 Und als seine Jünger [es] hörten, kamen sie und nahmen seinen Leichnam, und sie legten ihn in ein Grab. 30 Und die Apostel versammeln sich zu Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und was sie gelehrt hatten. 31 Und er sagt zu ihnen: „Kommt ihr selbst, ganz allein, an einen einsamen Ort und ruht euch ein wenig aus!“ Denn es waren viele, die kamen und die gehen, und sie hatten keine Zeit, [etwas] zu essen. 32 Und sie fuhren in dem Boot an einen einsamen Ort, ganz allein. 33 Und viele [Leute] sahen sie gehen, und sie erkannten sie, und zu Fuß liefen sie aus allen Städten dort zusammen, und sie kamen ihnen zuvor. 34 Und als er ausstieg, sah er eine große Menschenmenge, und er empfand Mitleid ihnen gegenüber, weil sie wie Schafe waren, die keinen Hirten haben, und er begann, sie viele [Dinge] zu lehren. 35 Und weil die Stunde schon spät geworden war, kamen seine Jünger zu ihm und sagten: „Einsam ist der Ort und die Stunde schon spät. 36 Entlasse sie, [damit] sie zu den umliegenden Bauernhöfenk und Dörfern gehen und sich etwas zu essen kaufen.“ 37 Und er antwortete und sagte zu ihnen: „Gebt ihr ihnen zu essen.“ Und sie sagen zu ihm: „Sollen wir losgehen und für zweihundert Denare Brote kaufen und ihnen zu essen geben?“ 38 Und er sagt zu ihnen: „Wie viele Brote habt ihr? Geht hin, seht nach!“ Und nachdem sie [es] festgestellt hatten, sagen sie: „Fünf, und zwei Fische.“ 39 Und er ordnete ihnen an, dass sich alle in Gruppen auf das grüne Gras lagern. 40 Und sie nahmen in Gruppen zu je hundert und je fünfzig Platz. 41 Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel, segnete sie und brach die Brote, und er gab sie seinen Jüngern, um sie ihnen auszugeben*, und die zwei Fische verteilte er an alle. 42 Und alle aßen und wurden satt. 43 Und sie hoben zwölf Körbe voller Brocken auf und von den Fischen. 44 Und diejenigen, die die Brote gegessen hatten, waren fünftausend Männer. 45 Und sofort nötigte er seine Jünger, in das Boot zu steigen und an das gegenüberliegende [Ufer] nach Betsaida vorauszufahren, während er selbst die Menschenmenge entlässt. 46 Und als er sie verabschiedet hatte, ging er auf den Berg, um zu beten. 47 Und als es Abend geworden war, befand sich das Boot mitten auf dem See und er allein an Land. 48 Und weil er sah, dass sie beim Rudern gequält wurden, denn der Wind war ihnen entgegen, da kommt er um die vierte Nachtwache zu ihnen, indem er auf dem See umhergeht; und er wollte an ihnen vorübergehen. 49 Und sie sahen ihn auf dem See umhergehen und meinten, dass es ein Gespenst sei, und sie schrien auf. 50 Denn alle sahen ihn, und sie wurden bestürzt. Aber er redete sofort mit ihnen, und er sagt zu ihnen: „Seid guten Mutes! Ich bin [es], fürchtet euch nicht!“ 51 Und er stieg zu ihnen ins Boot, und der Wind legte sich. Und unter sich selbst waren sie ganz übermäßig außer sich. 52 Denn sie hatten nicht verstanden, was es mit den Broten auf sich hattel, sondern ihr Herz war verhärtet worden. 53 Und nachdem sie übergesetzt hatten, gingen sie in Genesaret an Land und ankerten. 54 Und als sie aus dem Boot stiegen, erkannten sie ihn sofort und 55 liefen kreuz und quer durch jene gesamte Gegend, und sie begannen, die Kranken auf den Matten umherzutragen, [jeweils] wo sie hörten, dass er sei. 56 Und wo auch immer er hinging – in Dörfer oder in Städte oder in Bauernhöfem –, legten sie die Kranken auf die Marktplätze und baten ihn, auch nur den Saum seines Obergewandes berühren [zu dürfen]; und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

Anmerkungen

aHeimat Gemeint ist Nazaret (Mk 1,9.24). Die meisten Übersetzungen spezifizieren „Heimatstadt“ oder „Vaterstadt“. (Zurück zu v.1)
bbegab sich und begleiteten Historisches Präsens. (Zurück zu v.1)
cals … gekommen war Gen. abs., als temporaler Nebensatz aufgelöst. (Zurück zu v.2)
dbegann er, in der Synagoge zu lehren (lehrte er) Markus benutzt beginnen gerne schwach und ohne echte Funktion. Viele Übersetzungen formulieren daher wie in der Klammer. Vgl. die Fußnote zu 5,17. (Zurück zu v.2)
edie zuhörten Subst. Ptz., als Relativsatz aufgelöst. (Zurück zu v.2)
fund sagten Modales Ptz. conj., beigeordnet aufgelöst. (Zurück zu v.2)
gdie geschehen Attr. Ptz., als Relativsatz aufgelöst. Den Satz kann man entweder als überraschten Ausruf verstehen (wie die meisten Übersetzungen), oder als elliptische Frage (so NGÜ). Dabei wäre wie in der Klammer [wie kommt es, dass] sinngemäß zu ergänzen (NSS). (Zurück zu v.2)
hauflegte und Modales Ptz. conj., hier mit „und“ beigeordnet. Auch möglich: „indem er ihnen die Hände auflegte“ oder „durch Handauflegen“ (MEN) (Zurück zu v.5)
iund lehrte Modales Ptz. conj., beigeordnet aufgelöst. (Zurück zu v.6)
jeilig W. mit Eile (Zurück zu v.25)
kBauernhöfen W. Feldern (Zurück zu v.36)
lwas ... hatte W. aufgrund der Brote (Zurück zu v.52)
mBauernhöfe W. Felder (Zurück zu v.56)