Diskussion:Markus 10

Aus Die Offene Bibel

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Checkliste für die Lesefassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat an welchen Sinnabschnitten gearbeitet?
Beispiel: Vv. 1–12: Anton

B. Welche Anliegen des Bibeltextes kommuniziert die Lesefassung?
Beispiel: Vv. 1–17: Leiden als Prüfung Gottes

C. Welche Fragen bei der Übertragung der Anliegen aus der Studienfassung müssen noch geklärt werden
Beispiel: V. 4: Was hat bedeutet er?
Vv. 34-45: Anliegen fehlt.

D. Wie wurden Verständlichkeit und Vorlesbarkeit geprüft?
Beispiel: Vv. 1-12: Doris, 34, Realschulabschluss hat sie gelesen und die Aussage richtig zusammengefasst.

E. Wurde Fachsprache vermieden oder wurden Ausnahmen begründet (s. Liste missverständlicher Wörter)?

F. Zu welchen Themen fehlen noch Fußnoten, um die Lesefassung besser/korrekter verständlich zu machen?
Beispiel: V. 2: Messias bräuchte noch eine FN.

G. Wie nah an der Studienfassung bzw. am Urtext ist die Lesefassung (Stil, Gattung, Sprache, Inhalt,...)?
Beispiel: Vv. 20-30: Nah genug entsprechend den Vorgaben. In Stil und Sprache musste ich natürlich von der SF abweichen, da es sich hier um ein Gedicht handelt (Lukas)

H. Welche der übrigen Kriterien wurden überprüft (z.B. Zwischenüberschriften, gutes und aktuelles Hochdeutsch, Verständlichkeit der Abschnitte aus sich selbst heraus, Rechtschreibung, Vermeidung von Anachronismen, ...)?
Beispiel: Vv. 34-45: Rechtschreibung, Zwischenüberschriften (Josef)

In dieser Tabelle bitte knapp den aktuellen Stand eintragen. Auf der übrigen Diskussionsseite kann bei Bedarf ausführlicher dokumentiert/diskutiert werden. Siehe auch: Qualität


Checkliste für die Studienfassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat welche Verse aus dem Urtext übersetzt? Auf welche Quelle zur Einteilung in Sinnabschnitte wurde zurückgegriffen?
Beispiel: Vers 1–12: Anton
Einteilung nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)

1-16, 28-34, 46-52: Thommy B. 17-27: J.Heck. 35-45: Cajetan. Abgrenzung: 1-12 (Jesus gegen Scheidung und Wiederheirat), 13-16 (Kinder als Vorbild), 17-31 (Die Reichen und der Zutritt zu Gottes Reich), 32-34 (dritte Leidensvorhersage), 35-45 (Macht und Stellung in Gottes Reich), 46-52 (Heilung von Bartimäus)

B. Wer hat welche Verse noch mal am Urtext überprüft?
Beispiel: Vv. 1-3: Philipp

1-52 (Ben)

C. Alternativen: Häufig können Wörter in einem bestimmten Kontext mehrere denkbare Bedeutungen haben. Sind diese Übersetzungsalternativen möglichst vollständig berücksichtigt?
Beispiel: Vv. 1-17: Daniel

1-52: ja (Ben)

D. Manchmal erlauben Textüberlieferung und Satzbau mehrere Übersetzungen,a oder sie sind nicht direkt übersetzbar.b Sind solche Zweifelsfälle mit einer Fußnote dokumentiert, und steht die wahrscheinlichste Deutung im Haupttext?
Beispiel: Vv. 1-12: teilweise (Emil)

1-52: ja (Ben)

E. Ist der Studienfassungstext mit Anmerkungen und Fußnoten für die Zielgruppen verstehbar? Braucht es noch erläuternde Fußnoten/Anmerkungen?
Beispiel: V. 6: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)

1-52: ja (Ben)

F. Für jeden Sinnabschnitt: Wurden zentralen Anliegen (bzw. Gattungen) unterhalb der Studienfassung dokumentiert? (Beispiel für Länge und Stil: Markus 1#Anliegen) Falls hilfreich, können sie hier kurz zusammengefasst eintragen werden.
Beispiel: Vv. 1-13: Ja; Vv. 14-20: Vollmacht wird betont (Vera)

Zum Stil s. die Anmerkungen zu Kap. 3. Das Griechisch ist gleichzeitig einfach und teils komplizierter formuliert, als man es für nötig halten würde. Teils rumpelige oder semitisch angehauchte Formulierungen bemerkt man immer wieder mal. Erklärungen zu den einzelnen Perikopen s. den Kommentar (Ben)

G. Welche wissenschaftlichen Kommentare wurden zur Kontrolle der Punkte A bis F eingesehen?
Beispiel: Vv. 13-17: Bovon 1990 (Heinrich)

Kommentare:
1-52: Adela Yarbro Collins, Mark. A Commentary (Hermeneia), Minneapolis 2007;

R. T. France, The Gospel of Mark: A Commentary on the Greek Text (NIGTC), Grand Rapids 2002; Craig A. Evans, Mark 8:27–16:20 (WBC), Dallas 2001.
Wo zitiert: Rudolf Pesch, Das Markusevangelium. Zweiter Teil (HthKNT), Freiburg 1977; Eduard Schweizer, σάρξ, σαρκικός, σάρκινος, in: TDNT 7, 98-151; Wieland Willker, An Online Textual Commentary on the Greek Gospels: Mark, Bremen 102013 (Ben);

Joachim Gnilka, Das Evangelium nach Markus (EKK), Zürich 1979 (Wolfgang)

H. Mit welchen anderen Übersetzungen wurde verglichen, um alternative Deutungen oder ggfs. Urheberrechtsprobleme zu finden?
Beispiel: Vv. 1-17: Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., NeÜKurz für „Neue evangelistische Übersetzung“, eine 2010 erstmals als Vollbibel erschienene Übersetzung durch Karl-Heinz Vanheiden. Vanheiden konzipierte sie als Bibel, die „so leicht lesbar sein sollte wie eine Tageszeitung“, dennoch entfernt sie sich sehr selten zu weit vom Urtext. Bezeichnend ist ihr schöner Stil; v.a. in der biblischen Poesie. (Juliett)

1-52: Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., Lut, REBKurz für „revidierte Elberfelder Bibel“. Revision der Elberfelder Bibel; als Vollbibel erstmals 1986 erschienen. Sehr genaue und wenig kommunikative Übersetzung., NGÜNT- und Psalmenübersetzung der Genfer Bibelgesellschaft 2000-2011. Eine vorbildliche Verknüpfung von philologischer Genauigkeit und kommunikativer Flüssigkeit., GNBGood News Bible, Zür, Menge (Ben)

I. Wann wurden die folgenden Punkte überprüft? - Rechtschreibung; Namen (Loccumer Richtlinien, Gottesname); übrige Kriterien; Detailregelungen; Anführungszeichen; geschlechtergerechte Sprache
Beispiel: Rechtschreibung: 1.1.2015 (Philipp)

1-52: ja (Ben)

J. Welche Arbeitsschritte, Verbesserungen oder Anmerkungen fehlen noch?
Beispiel: Vv. 1-17: Anmerkung fehlt (Ludwig)

az.B. mehrdeutige Tempora oder Präpositionen, Aspekte, manche Partizipien (Zurück zum Text: a)
bz.B. Textkorruption, figurae etymologicae, Genitiv- und Dativverbindungen, historisches Präsens, Einleitungsformeln von Satzfolge (Zurück zum Text: b)

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Status[Bearbeiten]

Alte Diskussion (von 2010) verschoben nach Diskussion:Markus_10/Archiv#Status.

Mk 10 ist jetzt fertig. Wie bei den vorigen Kapiteln gebe ich eine Woche Zeit für Rückfragen, bevor ich den Status der Studienfassung hochsetze. Nach einem erneuten Review in zwei Monaten würde ich den Status dann auf "fertig" setzen, sofern keine neuen Fragen aufkommen. --Ben 17:45, 17. Mär. 2014 (CET)

Setze hoch! --Ben 22:47, 27. Mär. 2014 (CET)

Aufgaben für die spätere Durchsicht[Bearbeiten]

  • Textkritische Fußnote zu 10:1. Momentan folgen wir SBLGNT, NA28Aland, Barbara & Kurt/Johannes Karavidopoulos, u.a.: Nestle-Aland. Novum Testamentum Graece. Münster, 28. revidierte Auflage 2012.. Mir wäre eine Klammer lieb, die die kürzere Lesart (starke interne und keine schlechte externe Bezeugung) berücksichtigt. Aber dann wäre eine Fußnote erforderlich.
  • eine zu 10:7. Die in NA28Aland, Barbara & Kurt/Johannes Karavidopoulos, u.a.: Nestle-Aland. Novum Testamentum Graece. Münster, 28. revidierte Auflage 2012. eingeklammerte Lesart ist extern so wahrscheinlich, dass ich sie ohne Kommentar übernommen habe. Die kürzere Lesart jedoch in Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., ELBKurz für „Elberfelder Bibel“. Sehr genaue und wenig kommunikative Übersetzung; als Vollbibel erstmals 1871 erschienen.
  • eine zu 10:17, wo der Mehrheitstext die Identität des Mannes zu kennen meint.
  • eine zu 10:26, wo "zu ihm" (statt "zu einander") keine schlecht bezeugte Lesart ist.
  • Entscheidung zur Formulierung Sturheit (Herzenshärte) in V. 5.
  • Entscheidung zwischen "nach draußen kommen" und "sich auf den Weg machen" (10,17)
  • V. 33: Heiden vs. Nichtjuden. "Nichtjuden" ist unsere Standardübersetzung, aber "Heiden" passt besser zur polemischen Formulierung.

--Ben 00:19, 11. Mär. 2014 (CET)

Vers 1[Bearbeiten]

"zog" bzw. "ging" Historisches Präsens JS 5. Januar 2017

Vers 11[Bearbeiten]

"sagte" Historisches Präsens JS 5. Januar 2017

Vers 16[Bearbeiten]

"segnete" Historisches Präsens JS 5. Januar 2017

Vers 23[Bearbeiten]

"sagte" Historisches Präsens JS 5. Januar 2017

Vers35[Bearbeiten]

"sagten" Historisches Präsens JS 5. Januar 2017

Fußnote Taufe Vs. 38[Bearbeiten]

Bist du sicher, dass das so bei Siebenthal steht? Die Figura etymologica ist nämlich nichts charakteristisch Hebräisches, die gibt es auch (häufig) im nicht jüdisch/christlich geprägten Griechisch (s. z.B. Smyth §1563ff. Bes. bei der FE in der LXXDie Septuaginta - die älteste durchgängige griechische Übersetzung des AT überhaupt; entstanden zwischen 250 v. Chr. und 100 n. Chr. Die LXX folgt vielerorts einer anderen Verszählung als deutsche Übersetzungen. Stellenangaben, die mit diesem Kürzel versehen sind, können von den Angaben im sonst aus dem Hebräischen übersetzten AT abweichen. ist, dass sie oft zur Wiedergabe des Inf.abs. verwendet wird, aber die FE an sich ist kein Hebraismus. --Sebastian Walter 20:11, 14. Mär. 2014 (CET)

Tatsächlich stand genau der Teil nicht in der Grammatik, das habe ich dann falsch zusammengesetzt. Danke für die Verbesserung! :-)

(Komm doch mal wieder in den Chat! ;-) ) --Ben 21:44, 14. Mär. 2014 (CET)

Vers 42[Bearbeiten]

"sagte" Historisches Präsens JS 5. Januar 2017

Tippfehler?[Bearbeiten]

S32: Satzanfang ist klein geschrieben, wohl entweder der Punkt ein Komma oder müsste groß geschrieben werden. --Mongoose

Danke! --Ben 17:31, 15. Sep. 2014 (CEST)