Einführung

Aus Die Offene Bibel

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Du willst mithelfen? Na, wunderbar - herzlich willkommen bei der Offenen BibelDie Bibel ist das Buch über Gott.!

Mit der Offenen BibelDie Bibel ist das Buch über Gott. haben wir uns an ein anspruchsvolles Unterfangen gewagt. Nach dem Wikiprinzip gleich drei Bibelübersetzungen erstellen, die gleichzeitig möglichst genau, möglichst verständlich und möglichst auf der Höhe der neuesten wissenschaftlichen Forschungen sein sollen? Schwierig, schwierig...

Wir haben uns deshalb für jeden der einzelnen Schritte des Übersetzungsvorgangs eine Arbeitsweise überlegt, die es erleichtern soll, diese Ziele tatsächlich verwirklichen zu können. Der Einführung in diese Arbeitsweise ist diese Seite gewidmet.

Schritt 1: Erstellen der Studienfassung. Übertragung aus dem Urtext[Bearbeiten]

Eine Seite bearbeiten[Bearbeiten]

In der Kapitelliste siehst du eine Übersicht mit sämtlichen Kapiteln der BibelDie Bibel ist das Buch über Gott..
Für die blau gedruckten KapitelEin Teil von einem Buch. existieren bereits vollständige oder wenigstens teilweise Übersetzungen. Auf diesen Seiten musst du einfach direkt unter der grünen Leiste am oberen Bildschirmrand auf „Bearbeiten“ klicken, um die Seite im Bearbeitungsmodus zu öffnen:

Bearbeiten.png

Die Übersetzung der rot gedruckten KapitelEin Teil von einem Buch. dagegen steht noch aus. Klickst du auf diese KapitelEin Teil von einem Buch., öffnet sich die Seite direkt im Bearbeitungsmodus.
Das sieht dann ungefähr so aus:

Studienfassung bearbeiten.png


{{S|1}}, {{S|2}} etc. sind die Angaben der einzelnen Verse des Kapitels. Hinter diesen Versangaben wird die Übersetzung des jeweiligen Verses eingefügt:

Studienfassung bearbeiten2.png

Wie du Texte in unserem Wiki formatieren kannst, erfährst du hier.

Übersetzen aus dem Urtext[Bearbeiten]

Der erste Schritt des Übersetzungsvorgangs ist das Erstellen einer Erstübersetzung. Übertragen wird direkt aus dem Urtext. Bei den Frühschriften des Alten Testaments orientieren wir uns dabei an den wissenschaftlichen Ausgaben des Codex Leningradensis (= BHS-Haupttext), bei den Spätschriften an denen der Septuaginta Editio Altera bzw. der Vulgata Editio Quinta und beim Neuen Testament an den Ausgaben NA27, ECM und SBLGNT.

Die Studienfassung hat hauptsächlich zwei Intentionen: (1) Sie will möglichst viele sprachliche Details des Ausgangstextes abbilden und (2) sie will gewährleisten, dass auch Übersetzer, die des Hebräischen, Aramäischen, Griechischen und Lateinischen nicht mächtig sind, auf ihrer Basis urtext-nahe Lesefassungen erstellen können (für eine ausführlichere Beschreibung von Profil und Intention der Studienfassung vgl. unsere „Übersetzungskriterien“).

Aus diesem Grund ist sie nicht bloß eine möglichst wörtliche Übersetzung, sondern reichert die wörtliche Übersetzung auch noch an um:

  • Übersetzungsalternativen, die der Urtext neben der gewählten Primärübersetzung auch zulässt (gekennzeichnet durch (Übersetzungsalternative))
  • Einfügungen, die wegen der unterschiedlichen stilistischen Normen und Sprachstrukturen der biblischen Ursprachen und des Deutschen bisweilen nötig sind (gekennzeichnet mit [Einfügung])
  • Auslassungen, die wegen der unterschiedlichen stilistischen Normen und Sprachstrukturen der biblischen Ursprachen und des Deutschen bisweilen nötig sind (gekennzeichnet mit {Auslassung})
  • Fußnoten (realisiert durch <ref>Fußnoteninhalt</ref>), die
    • Übersetzungsentscheidungen erklären
    • auf stilistische Besonderheiten (z.B. den Einsatz von rhetorischen Stilmittel) im Urtext hinweisen
    • für die Übersetzung nötiges Hintergrundwissen zu Umwelt und geschichtlichen Hintergründen liefern
    • über alternative Übersetzungsvorschläge, die in der Sekundärliteratur geboten werden, informieren
    • textkritische Eingriffe in die wissenschaftlichen Textausgaben erläutern (diese Fußnoten-„gattung“ wird zusätzlich eingeleitet durch ein TextkritikDer Versuch, aus den überlieferten Bibelhandschriften die ursprünglichste Textversion zu ermitteln. Im AT gilt der sogenannte „Masoretische Text“ als Richtschnur, er ist allerdings teilweise über 2000 Jahre jünger als der zu ermittelnde „Urtext“ und kann daher Überlieferungsfehler enthalten. Atl. Textkritik versucht, durch den Vergleich mit anderen erhaltenen Textversionen solche womöglich fehlerhaften Stellen zu berichtigen. Bisweilen sind dabei Textänderungen nötig, die überhaupt kein Fundament in den alten Textzeugen haben, sondern nur auf Vermutungen basieren. Das NT ist wesentlich besser überliefert: Eine Vielzahl älterer Manuskripte sind erhalten. Allerdings gibt es keinen Ausgangstext mit einem dem Masoretischen Text vergleichbaren Stellenwert. Die ntl. Textkritik wägt daher Textvarianten aus unterschiedlichen Texttraditionen gegeneinander ab, um zu beurteilen, welche Variante die ursprünglichere ist.:)

Eine solche fertige Erstübersetzung könnte dann in etwa so aussehen:

Studienfassung bearbeiten4.png

Fertig? - Super!
Nun muss nur noch der Status aktualisiert werden. Sind nur einige Verse übersetzt, fügst du dafür ganz oben auf der Kapitelseite {{Studienfassung in Arbeit}} ein; ist das ganze KapitelEin Teil von einem Buch. übersetzt, fügst du ein: {{Ungeprüfte Studienfassung}}.
„{{Studienfassung in Arbeit}}“ und „{{Ungeprüfte Studienfassung}}“ gehören zu dem Statussystem, das wir erarbeitet haben, um den Qualitätsstatus der einzelnen Kapitelseiten messbar zu machen. Sie bedeuten:

Symbol Bedeutung
SF in Arbeit.png Studienfassung in Arbeit.
Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen.
Symbol Bedeutung
SF ungeprüft.png Ungeprüfte Studienfassung.
Die Übersetzung ist vollständig, aber noch nicht mit den Übersetzungskriterien und den Standards der Qualitätskriterien abgesichet worden.
Ein Tipp: Wenn du einen in sich geschlossenen, vollständigen Sinnabschnitt übersetzt hast, kannst du auch nur für diesen Sinnabschnitt einen Status vergeben. Hast du z.B. in Matthäus 6 nur das Unser-Vater in Vv. 9-13 übersetzt, kannst du folgendes tun: Für die gesamte Studienfassung fügst du ganz oben den Status ein: {{Studienfassung in Arbeit}}. Darunter kannst du speziell für die Verse 9-13 einen anderen Status vergeben, z.B. {{Ungeprüfte Studienfassung|Vers 9-13}}. In diesem Fall muss zwischen dem Status der gesamten Studienfassung und dem Sonderstatus dieses einzelnen Abschnitts außerdem manuell ein Gesamtstatus für die Lesefassung eingefügt werden, nämlich {{Lesefassung folgt später}}. Am Seitenkopf würde dann also stehen:
{{Studienfassung in Arbeit}}
{{Lesefassung folgt später}}
{{Ungeprüfte Studienfassung|Vers 9-13}}
.

Erledigt? - Na dann: Gratulation! - Du hast gerade deine erste Studienfassung erstellt!

Schritt 2: Qualitätssicherung Studienfassung[Bearbeiten]

Jede Kapitelseite hat auch eine Diskussionsseite. Diese Diskussionsseiten dienen primär der Qualitätssicherung. Die bereits getane Arbeit am jeweiligen KapitelEin Teil von einem Buch. wird hier nämlich (1) dokumentiert und (2) diskutiert.

Die Studienfassungs-Qualitätstabelle[Bearbeiten]

Zur Dokumentation steht auf jeder Seite bereits eine sogenannte Qualitätstabelle bereit. Im Bearbeitungsmodus sieht diese etwa so aus:

{{Checkliste Studienfassung
|Übersetzte Verse = 
|Überprüfte Verse = 
|Alternativen = 
|Zweifelsfälle dokumentiert = 
|Studienfassung verstehbar = 
|Anliegen dokumentiert = 
|Kommentare eingesehen = 
|Übersetzungsvergleich = 
|Übrige Überprüfungen =
|Was fehlt = 
}}

Die entsprechenden Werte der jeweiligen Attribute (z.B. „Alle Verse“, „Alternativen“ etc.) werden einfach direkt hinter dem Gleichheitszeichen eingetragen, am besten (zwecks Übersichtlichkeit) nach einem Zeilenumbruch. Das sähe im Bearbeitungsmodus dann etwa so aus:

{{Checkliste Studienfassung
|Übersetzte Verse = 
<u>VersEin Teil in einem Kapitel. 1–12</u>: Anton<br />
<u>Einteilung</u> nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)
|Überprüfte Verse = 
<u>Vv. 1-3</u>: Philipp
|Alternativen = 
<u>Vv. 1-17</u>: Daniel
|Zweifelsfälle dokumentiert = 
<u>Vv. 1-12</u>: teilweise (Emil)'
|Studienfassung verstehbar = 
<u>V. 6</u>: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)
|Anliegen dokumentiert = 
<u>V. 5</u>: Schwurformel (Vera)
|Kommentare eingesehen = 
<u>Vv. 13-17</u>: Bovon 1990 (Heinrich)
|Übersetzungsvergleich = 
<u>Vv. 1-17</u>: Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., NeÜKurz für „Neue evangelistische Übersetzung“, eine 2010 erstmals als Vollbibel erschienene Übersetzung durch Karl-Heinz Vanheiden. Vanheiden konzipierte sie als Bibel, die „so leicht lesbar sein sollte wie eine Tageszeitung“, dennoch entfernt sie sich sehr selten zu weit vom Urtext. Bezeichnend ist ihr schöner Stil; v.a. in der biblischen Poesie. (Juliett)
|Übrige Überprüfungen =
<u>Rechtschreibung</u>: 1.1.2015 (Philipp)
|Was fehlt = 
<u>Vv. 1-17</u>: Anmerkung fehlt (Ludwig)
}}

Würde die Seite gespeichert, ergäbe das im Ansichtsmodus dann folgendes:

Checkliste für die Studienfassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat welche Verse aus dem Urtext übersetzt? Auf welche Quelle zur Einteilung in Sinnabschnitte wurde zurückgegriffen?
Beispiel: VersEin Teil in einem Kapitel. 1–12: Anton
Einteilung nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)

VersEin Teil in einem Kapitel. 1–12: Anton
Einteilung nach Wolter 2007, S. 145 (Anton)

B. Wer hat welche Verse noch mal am Urtext überprüft?
Beispiel: Vv. 1-3: Philipp

Vv. 1-3: Philipp

C. Alternativen: Häufig können Wörter in einem bestimmten Kontext mehrere denkbare Bedeutungen haben. Sind diese Übersetzungsalternativen möglichst vollständig berücksichtigt?
Beispiel: Vv. 1-17: Daniel

Vv. 1-17: Daniel

D. Manchmal erlauben Textüberlieferung und Satzbau mehrere Übersetzungen,a oder sie sind nicht direkt übersetzbar.b Sind solche Zweifelsfälle mit einer Fußnote dokumentiert, und steht die wahrscheinlichste Deutung im Haupttext?
Beispiel: Vv. 1-12: teilweise (Emil)

Vv. 1-12: teilweise (Emil)'

E. Ist der Studienfassungstext mit Anmerkungen und Fußnoten für die Zielgruppen verstehbar? Braucht es noch erläuternde Fußnoten/Anmerkungen?
Beispiel: V. 6: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)

V. 6: „nach dem Fleisch“ ist noch unklar (Friedrich)

F. Für jeden Sinnabschnitt: Wurden zentralen Anliegen (bzw. Gattungen) unterhalb der Studienfassung dokumentiert? (Beispiel für Länge und Stil: Markus 1#Anliegen) Falls hilfreich, können sie hier kurz zusammengefasst eintragen werden.
Beispiel: Vv. 1-13: Ja; Vv. 14-20: Vollmacht wird betont (Vera)

V. 5: Schwurformel (Vera)

G. Welche wissenschaftlichen Kommentare wurden zur Kontrolle der Punkte A bis F eingesehen?
Beispiel: Vv. 13-17: Bovon 1990 (Heinrich)

Vv. 13-17: Bovon 1990 (Heinrich)

H. Mit welchen anderen Übersetzungen wurde verglichen, um alternative Deutungen oder ggfs. Urheberrechtsprobleme zu finden?
Beispiel: Vv. 1-17: Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., NeÜKurz für „Neue evangelistische Übersetzung“, eine 2010 erstmals als Vollbibel erschienene Übersetzung durch Karl-Heinz Vanheiden. Vanheiden konzipierte sie als Bibel, die „so leicht lesbar sein sollte wie eine Tageszeitung“, dennoch entfernt sie sich sehr selten zu weit vom Urtext. Bezeichnend ist ihr schöner Stil; v.a. in der biblischen Poesie. (Juliett)

Vv. 1-17: Kurz für „Einheitsübersetzung“. 1980 erstmals als Gesamtausgabe erschienen. Heute noch vorgeschriebene Übersetzung für römisch-katholische Liturgie. Vom Stil her eine sog. „liturgische Übersetzung“: eher frei, eher verständlich; dennoch der Alltagssprache eher fern. „EÜ 16“ bezeichnet die 2016 erschienene Aktualisierung dieser Üs., NeÜKurz für „Neue evangelistische Übersetzung“, eine 2010 erstmals als Vollbibel erschienene Übersetzung durch Karl-Heinz Vanheiden. Vanheiden konzipierte sie als Bibel, die „so leicht lesbar sein sollte wie eine Tageszeitung“, dennoch entfernt sie sich sehr selten zu weit vom Urtext. Bezeichnend ist ihr schöner Stil; v.a. in der biblischen Poesie. (Juliett)

I. Wann wurden die folgenden Punkte überprüft? - Rechtschreibung; Namen (Loccumer Richtlinien, Gottesname); übrige Kriterien; Detailregelungen; Anführungszeichen; geschlechtergerechte Sprache
Beispiel: Rechtschreibung: 1.1.2015 (Philipp)

Rechtschreibung: 1.1.2015 (Philipp)

J. Welche Arbeitsschritte, Verbesserungen oder Anmerkungen fehlen noch?
Beispiel: Vv. 1-17: Anmerkung fehlt (Ludwig)

Vv. 1-17: Anmerkung fehlt (Ludwig)

az.B. mehrdeutige Tempora oder Präpositionen, Aspekte, manche Partizipien (Zurück zum Text: a)
bz.B. Textkorruption, figurae etymologicae, Genitiv- und Dativverbindungen, historisches Präsens, Einleitungsformeln von Satzfolge (Zurück zum Text: b)

In dieser Tabelle bitte knapp den aktuellen Stand eintragen. Auf der übrigen Diskussionsseite kann bei Bedarf ausführlicher dokumentiert/diskutiert werden. Siehe auch: Qualität


Eigenschaften einer guten Studienfassung[Bearbeiten]

An der oben abgebildeten Qualitätstabelle kannst du bereits ablesen, welche Eigenschaften einer Studienfassung am Ende zukommen müssen (Am Ende - eine Erstübersetzung muss selbstverständlich noch lange nicht alle dieser Eigenschaften haben: Die Arbeitsweise der Offenen BibelDie Bibel ist das Buch über Gott. sieht vor, dass jede Übersetzung über einen längeren Zeitraum hinweg und von mehreren Mitarbeitern immer weiter verbessert wird). Es sind die selben Eigenschaften, die wir auf der Seite Übersetzungskriterien als Kriterien einer sehr guten Studienfassung bestimmt haben:

  • A: Alle Verse wurden direkt aus dem Urtext übersetzt.
  • B: Zusätzlich wurde die Übersetzung, ihre Fußnoten, Anmerkungen etc. durch mindestens einen weiteren Übersetzer noch einmal mit dem Urtext abgeglichen.
  • C + D: Beim Übersetzen muss man sich bei unterschiedlichen möglichen Deutungen irgendwann für eine dieser Deutungen entscheiden. Andere plausible und sinnvolle Deutungen werden in der Studienfassung aber nicht einfach verschwiegen, sondern in Form von Übersetzungsalternativen in die Übersetzung selbst integriert und, falls nötig, in einer Fußnote erläutert. C bezieht sich dabei v.a. auf mehrdeutige Begriffe, D auf mehrdeutige Syntax und Textüberlieferung. Zu näherem s. SF-Kriterium 1a.
  • E: In der BibelDie Bibel ist das Buch über Gott. findet sich vieles, was nicht nur sprachlich, sondern auch konzeptuell ohne das nötige Hintergrundwissen schwer zu verstehen ist. Die Studienfassung soll daher auch dieses Hintergrundwissen in Fußnoten und Anmerkungen erläutern, um den Bibeltext möglichst zugänglich zu machen.
  • F: Bibeltexte sind (meist) nicht (nur) art pour l'art, sondern funktionale Gebilde: Sie wurden mit einem bestimmten Anliegen verfasst. Eines der Hauptziele der Offenen BibelDie Bibel ist das Buch über Gott. ist es daher, ihrem Leser dieses Anliegen vermitteln zu können. In der Studienfassung dienen dafür v.a. die Anmerkungen, die dieses Anliegen möglichst präzise zusammenfassen sollen.
  • G: Die Offene BibelDie Bibel ist das Buch über Gott. orientiert sich in ihren Übersetzungsentscheidungen weniger an den „althergebrachten“ Übersetzungen, sondern an der plausibelsten wissenschaftlichen Deutung. Aus diesem Grund ist für eine sehr gute Studienfassung ein Abgleich mit mindestens einem ordentlichen und aktuellen Kommentar ein Muss.
  • H: Auch ein Abgleich mit anderen Übersetzungen ist aus diesem Grund (und anderen Gründen) hilfreich; eine sehr gute Studienfassung sollte daher außerdem mit einigen Übersetzungen verglichen worden sein (es empfiehlt sich, dies möglichst früh zu tun, da dieser Arbeitsschritt recht schnell geht und dennoch zumindest grobe Schnitzer leicht zu vermeiden hilft).
  • I: Im Laufe der Zeit haben wir einige Detailregelungen für die Studienfassung getroffen - z.B. die Wiedergabe biblischer Namen nach der Schreibweise der Loccumer Richtlinien -, zu finden sind sie im Übersetzungs-F.A.Q.. Eine sehr gute Studienfassung muss auch diesen Detailregelungen nachkommen.
  • J schließlich ist nicht eigentlich eine Eigenschaft einer sehr guten Studienfassung, sondern dient dem Zweck, anderen Mitarbeitern einen schnellen Überblick darüber zu verschaffen, was auf jeden Fall noch zu tun ist, bevor der Studienfassung ihr höchster Status verliehen werden kann.


Wird eine Studienfassung ausreichend vielen dieser Qualitätssicherungsmaßnahmen gerecht, ist sie bereit für den Status {{Zuverlässige Studienfassung}}; wird sie gar allen gerecht, ist sie bereit für den Status {{Sehr gute Studienfassung}}. Sobald einer Studienfassung einer dieser beiden Status verliehen wurde, kann mit der Übertragung dieser Studienfassung in eine Lesefassung begonnen werden. Die Status bedeuten:

Symbol Bedeutung
SF zuverlässig.png Zuverlässige Studienfassung.
Die Übersetzung ist vollständig, erfüllt die Übersetzungskriterien und wurde mit einigen Standards der Qualitätssicherung abgesichert. Verbesserungen sind noch zu erwarten.
Symbol Bedeutung
Sehr gut.png Sehr gute Studienfassung
Die Übersetzung ist vollständig, erfüllt die Übersetzungskriterien und wurde mit allen Standards der Qualitätssicherung abgesichert.

Wichtig!
Die Status {{Zuverlässige Studienfassung}} und {{Sehr gute Studienfassung}} sind sozusagen die „Meisterklassen“ unter unseren Studienfassungs-status. Sicherheitshalber dürfen daher diese Status nur von den sog. Qualitätsmoderatoren (kurz: „QM“) gesetzt werden. Zu unseren QMs zählen derzeit:

Fertig? Gratulation! - Du hast soeben deine erste Studienfassung lesefassungsreif gemacht.

Doch Stop!:
Ein Wort noch zu Zweitlesern:
Die Offene BibelDie Bibel ist das Buch über Gott. ein Gemeinschaftsprojekt. Darin liegt auch, dass jeder Übersetzer maximal Co-Autor ist. Wenn also im Laufe der Zeit Änderungen an einer Übersetzung vorgenommen werden, bedeutet das, dass damit die Übersetzung verbessert wird; nicht etwa „verfälscht“. Für den Erstübersetzer heißt das, dass er mit Kritik an seinen Übersetzungsentscheidungen rechnen muss und auch nicht etwas wie ein „Vetorecht“ bei Bearbeitungen hat; für einen Zweitleser, dass er nicht einfach an bereits erstellten Übersetzungen herumdoktern sollte. Als sinnvollstes Vorgehen hat sich bei der Zusammenarbeit von Erstübersetzern und Zweitlesern Folgendes erwiesen:
Ein Zweitleser kann die Ergebnisse seiner Qualitätsprüfung entweder

  • direkt in die Übersetzung einfügen, wenn sie mit der eingestellten Erstübersetzung konform gehen oder diese „nur“ ergänzen, oder
  • kritisch auf der Diskussionsseite anmerken, damit Erstübersetzer und Zweitleser gemeinsam noch einmal über die betreffende Stelle nachdenken können. Reagiert der Erstübersetzer einige Zeit lang nicht auf diese Anmerkung, hat der Zweitleser freie Hand, sollte dann aber seinerseits fähig zum Umgang mit (verspäteter) Kritik des Erstübersetzers oder von anderen Zweitlesern sein.
  • Können sich Erstübersetzer und Zweitleser in einer Frage durchaus nicht einig werden - das ist allerdings bisher so gut wie nicht vorgekommen - tut eine dritte Stimme Not; in diesem Fall sollte dies unter Punkt J vermerkt werden - à la „Bei der unter der Überschrift X auf der Diskussionsseite geführten Diskussion konnte noch keine Einigkeit erlangt werden.“

Dass solche Diskussionen stets respektvoll und höflich ablaufen sollten, versteht sich von selbst.

Fällt einem Zweitleser allerdings ein so schwerwiegendes Problem an einer Übersetzung auf, dass er den aktuellen Status für nicht gerechtfertigt hält, kann er unter den aktuellen Status zusätzlich einfügen: {{Überprüfung angefordert}}. Für den Fall, dass es sich dabei um einen nur unvollständig übersetzten VersEin Teil in einem Kapitel. handelt, gibt es außerdem {{Vers unvollständig übersetzt}}. Beide verleihen der Seite zusätzlich zu ihrem aktuellen Status den Status „Überprüfung angefordert“. Er bedeutet:

Symbol Bedeutung
Überpr.png Überprüfung angefordert
Einem Nutzer ist ein größeres Problem in der Übersetzung aufgefallen und hat es auf der Diskussionsseite vermerkt.

Schritt 3: Erstellen der Lesefassung oder der Fassung in Leichter Sprache[Bearbeiten]

Das Übertragen der Studienfassung[Bearbeiten]

Lesefassungen oder Fassungen in Leichter Sprache können erst erstellt werden, wenn eine Studienfassung gut genug dafür ist. Aus diesem Grund haben wir auch für die Lesefassung und Fassung in Leichter Sprache ein Statussystem erarbeitet, um einem Mitarbeiter direkt ersichtlich zu machen, ob bereits an einer Lesefassung bzw. Fassung in Leichter Sprache gearbeitet werden kann, ob vielleicht schon daran gearbeitet wurde und welche Qualität diese Lesefassung oder Fassung in Leichter Sprache hat.

Die Lesefassung[Bearbeiten]

Anfangs haben Lesefassungen daher stets den „Null-Status“ {{Lesefassung folgt später}}.
Er bedeutet:

Symbol Bedeutung
Folgt-später.png Lesefassung folgt später.
Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden.

Sobald ein Qualitätsmoderator einer Studienfassung den Status {{Zuverlässige Studienfassung}} oder {{Sehr gute Studienfassung}} (s.o.) verliehen hat, erhält die Lesefassung damit automatisch den Status {{Lesefassung kann erstellt werden}}. Von diesem Moment an kann mit der Übertragung von Lesefassungen begonnen werden. Der Status bedeutet:

Symbol Bedeutung
Kann-erstellt-werden.png Lesefassung kann erstellt werden.
Die Studienfassung ist ausgereift genug, dass eine vorläufige Lesefassung erstellt werden kann.

Das Erstellen der Lesefassung funktioniert im Prinzip genau so wie das Erstellen der Studienfassung. Einziger Unterschied: Die Versnummern müssen per Hand auf die Kapitelseite eingefügt werden. Unten ist, um das zu erleichtern, eine Kopiervorlage angefügt.

Ist eine Lesefassung vollständig übersetzt, kann ihr der Status „Ungeprüfte Lesefassung“ verliehen werden. Dafür muss einfach ganz oben auf der Kapitelseite unter {{Zuverlässige Studienfassung}} bzw. {{Sehr gute Studienfassung}} eingefügt werden: {{Ungeprüfte Lesefassung}}. Der Status bedeutet:

Symbol Bedeutung
LF ungeprüft.png Ungeprüfte Lesefassung.
Die Übersetzung ist vollständig, aber noch nicht mit den Übersetzungskriterien abgeglichen und nach den Standards der Qualitätssicherung abgesichert worden.

Ein Tipp: Entsprechendes wie für die Studienfassung gilt auch für die Lesefassung: Wenn du einen in sich geschlossenen, vollständigen Sinnabschnitt übersetzt hast, kannst du auch nur für diesen Sinnabschnitt einen Status vergeben. Nehmen wir einmal an, die gesamte Studienfassung von Mt 6 hätte den Status „Ungeprüfte Studienfassung“, Verse 9-13 aber hätten den Status „Zuverlässige Studienfassung“ und könnten daher in eine Lesefassung übertragen werden. In diesem Falle stünde am Kapitelkopf:
{{Ungeprüfte Studienfassung}}
{{Lesefassung folgt später}}
{{Zuverlässige Studienfassung|Vers 9-13}}
{{Lesefassung kann erstellt werden|Vers 9-13}}
.
Nach der Einstellung einer Lesefassung der Vv. 9-13 müsste nur dieser letzte Status ausgetauscht werden durch {{Ungeprüfte Lesefassung|Vers 9-13}}. Ganz einfach, oder?

Die Fassung in Leichter Sprache[Bearbeiten]

Bei der Übersetzung in Leichte Sprache muss viel Wert auf die Lesbarkeit gelegt werden. Zu Beginn erhält eine neu erstellt Seite in Leichter Sprache immer den Status "In Arbeit":

In Arbeit
Zuerst ist ein Text sicherlich eine lange Zeit in Arbeit. Texte in Leichte Sprache zu übersetzen ist nämlich eine komplizierte Sache.


Aber damit ist er vielleicht doch nicht fertig? Dann wird er überarbeitet und neu von der Kontrollgruppe gelesen. Dieser Vorgang wird daher so lange wiederholt, bis die Übersetzer zufrieden sind und die Übersetzungskriterien für Leichte Sprache wie auch die Übersetzungskriterien für die Studienfassung erfüllt bleiben.

Und wie kommen Texte in die Überblicksseite zu Leichter Sprache? Manuell. Daher sind nicht immer alle Seiten, die gerade bearbeitet werden, dort schon eingetragen. Das muss also niemanden beunruhigen.

Schritt 4: Qualitätssicherung Lesefassung und Leichte Sprache[Bearbeiten]

Die Lesefassungs-Qualitätstabelle[Bearbeiten]

Auch für die Lesefassung gibt es eine sog. Qualitätstabelle. Aktuell muss diese noch per Hand auf der Diskussionsseite unter die Qualitätstabelle der Studienfassung eingefügt werden; hier eine Kopiervorlage:

{{Checkliste Lesefassung
|Welche Sinnabschnitte = 
|Welche Anliegen = 
|Offene Übertragungsfragen = 
|Prüfung Verständlichkeit und Vorlesbarkeit = 
|Vermeidung von Fachsprache = 
|Fehlende LF-Fußnoten = 
|Nähe zur SF = 
|Überprüfte Kriterien = 
}}

Sinn dieser Qualitätstabelle ist folgendes: Eine sehr gute Lesefassung soll am Ende den Übersetzungskriterien genügen. Um garantieren zu können, dass eine Lesefassung diesen Kriterien auch tatsächlich genügt, haben wir eine mehrschrittige Qualitätssicherungs-methode erdacht, die nach und nach von verschiedenen Mitarbeitern abgearbeitet werden kann, um die Lesefassung immer weiter zu verbessern. Die Qualitätstabelle dient dabei der Dokumentation, welche Arbeit bereits von wem an einer Lesefassung vorgenommen wurde. Hierfür müssen in der Qualitätstabelle einfach direkt hinter dem Gleichheitszeichen die entsprechenden Werte der jeweiligen Attribute (z.B. „Welche Sinnabschnitte“, „Offene Übertragungsfragen“ etc.) eingetragen werden; am besten (zwecks Übersichtlichkeit) nach einem Zeilenumbruch. Im Bearbeitungsmodus könnte das dann z.B. so aussehen:

{{Checkliste Lesefassung
|Welche Sinnabschnitte = 
<u>Vv. 1-12</u>: Josef<br />
<u>Vv. 13-24</u>: Matthias
|Welche Anliegen = 
<u>Vv. 1–17</u>: Leiden als Prüfung Gottes (Peter)<br />
<u>Vv. 18-20</u>: Mahnung zur Wachsamkeit (Tiger Lily)
|Offene Übertragungsfragen = 
<u>V. 7</u>: Bedeutung ist mir unklar (Wendy)<br />
<u>Vv. 30-45</u>: Anliegen fehlt (Minli)
|Prüfung Verständlichkeit und Vorlesbarkeit = 
<u>Vv. 1-10</u>: Wurde für einen Kindergottesdienst verwendet; bei der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass alle Kinder die Verse verstanden hatten (Simon)<br />
<u>Vv. 15-17</u>: Habe gestern mit meiner Mutter (72, Volksschulabschluss) länger auf der Basis dieser Übersetzung über diese Verse diskutiert; die Übersetzung hat sie ohne Probleme verstanden (Lukas)<br />
<u>V. 21</u>: Habe den VersEin Teil in einem Kapitel. zur Probe meiner Tochter vorgetragen. Sie hatte Probleme mit dem Wort „Schwachheit“ (Momo)
|Vermeidung von Fachsprache = 
<u>Vv. 17-34</u>: Mit Wortliste abgeglichen. „Christus“ in V. 18 habe ich belassen, da es wie ein Eigenname verwendet wird (wurde auf Wortliste vermerkt) (Meister Hora)
|Fehlende LF-Fußnoten = 
<u>V. 27</u>: Für „Geist“ sollte noch eine FN erstellt werden (Fabian)<br />
<u>V. 38</u>: „Messias“ könnte eine Fußnote brauchen (?) (Hieronymus)
|Nähe zur SF = 
<u>Vv. 13-17</u>: Sehr nah. Vielleicht könnte V. 14 sogar noch etwas freier formuliert werden (Nuriel)<br />
<u>Vv. 18f.</u>: Nicht sehr nah. Entsprechend den LF-Kriterien schien es mir sinnvoll, das Gleichnis in einem Stil und in einer Sprache zu formulieren, in der man auch heute so ein Gleichnis formulieren würde (Berta)
|Überprüfte Kriterien = 
<u>Vv. 34-45</u>: Rechtschreibung, Zwischenüberschriften (Josef)<br />
<u>Vv. 46-50</u>: Verständlichkeit aus sich selbst heraus. Ich glaube, man müsste noch eine Bemerkung ergänzen, dass Jesus zuvor am anderen Ufer des Sees Gennesaret war (Charles)
}}

Würde die Seite dann gespeichert, ergäbe das im Ansichtsmodus folgendes:

Checkliste für die Lesefassung Erläuterung (Welche Verse durch wen?)
A. Wer hat an welchen Sinnabschnitten gearbeitet?
Beispiel: Vv. 1–12: Anton

Vv. 1-12: Josef
Vv. 13-24: Matthias

B. Welche Anliegen des Bibeltextes kommuniziert die Lesefassung?
Beispiel: Vv. 1–17: Leiden als Prüfung Gottes

Vv. 1–17: Leiden als Prüfung Gottes (Peter)
Vv. 18-20: Mahnung zur Wachsamkeit (Tiger Lily)

C. Welche Fragen bei der Übertragung der Anliegen aus der Studienfassung müssen noch geklärt werden
Beispiel: V. 4: Was hat bedeutet er?
Vv. 34-45: Anliegen fehlt.

V. 7: Bedeutung ist mir unklar (Wendy)
Vv. 30-45: Anliegen fehlt (Minli)

D. Wie wurden Verständlichkeit und Vorlesbarkeit geprüft?
Beispiel: Vv. 1-12: Doris, 34, Realschulabschluss hat sie gelesen und die Aussage richtig zusammengefasst.

Vv. 1-10: Wurde für einen Kindergottesdienst verwendet; bei der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass alle Kinder die Verse verstanden hatten (Simon)
Vv. 15-17: Habe gestern mit meiner Mutter (72, Volksschulabschluss) länger auf der Basis dieser Übersetzung über diese Verse diskutiert; die Übersetzung hat sie ohne Probleme verstanden (Lukas)
V. 21: Habe den VersEin Teil in einem Kapitel. zur Probe meiner Tochter vorgetragen. Sie hatte Probleme mit dem Wort „Schwachheit“ (Momo)

E. Wurde Fachsprache vermieden oder wurden Ausnahmen begründet (s. Liste missverständlicher Wörter)?

Vv. 17-34: Mit Wortliste abgeglichen. „Christus“ in V. 18 habe ich belassen, da es wie ein Eigenname verwendet wird (wurde auf Wortliste vermerkt) (Meister Hora)

F. Zu welchen Themen fehlen noch Fußnoten, um die Lesefassung besser/korrekter verständlich zu machen?
Beispiel: V. 2: Messias bräuchte noch eine FN.

V. 27: Für „Geist“ sollte noch eine FN erstellt werden (Fabian)
V. 38: „Messias“ könnte eine Fußnote brauchen (?) (Hieronymus)

G. Wie nah an der Studienfassung bzw. am Urtext ist die Lesefassung (Stil, Gattung, Sprache, Inhalt,...)?
Beispiel: Vv. 20-30: Nah genug entsprechend den Vorgaben. In Stil und Sprache musste ich natürlich von der SF abweichen, da es sich hier um ein Gedicht handelt (Lukas)

Vv. 13-17: Sehr nah. Vielleicht könnte V. 14 sogar noch etwas freier formuliert werden (Nuriel)
Vv. 18f.: Nicht sehr nah. Entsprechend den LF-Kriterien schien es mir sinnvoll, das Gleichnis in einem Stil und in einer Sprache zu formulieren, in der man auch heute so ein Gleichnis formulieren würde (Berta)

H. Welche der übrigen Kriterien wurden überprüft (z.B. Zwischenüberschriften, gutes und aktuelles Hochdeutsch, Verständlichkeit der Abschnitte aus sich selbst heraus, Rechtschreibung, Vermeidung von Anachronismen, ...)?
Beispiel: Vv. 34-45: Rechtschreibung, Zwischenüberschriften (Josef)

Vv. 34-45: Rechtschreibung, Zwischenüberschriften (Josef)
Vv. 46-50: Verständlichkeit aus sich selbst heraus. Ich glaube, man müsste noch eine Bemerkung ergänzen, dass Jesus zuvor am anderen Ufer des Sees Gennesaret war (Charles)

In dieser Tabelle bitte knapp den aktuellen Stand eintragen. Auf der übrigen Diskussionsseite kann bei Bedarf ausführlicher dokumentiert/diskutiert werden. Siehe auch: Qualität


Eigenschaften einer guten Lesefassung[Bearbeiten]

Auch an dieser Qualitätstabelle lässt sich bereits ablesen, welche Eigenschaften einer Lesefassung am Ende zukommen müssen (wieder: Am Ende - eine Erstübersetzung muss selbstverständlich noch lange nicht alle dieser Eigenschaften haben: Die Arbeitsweise der Offenen BibelDie Bibel ist das Buch über Gott. sieht vor, dass jede Übersetzung über einen längeren Zeitraum hinweg und von mehreren Mitarbeitern immer weiter verbessert wird):

  • A: Hier soll v.a. dokumentiert werden, wer an welchen Versen der Lesefassung gearbeitet hat (zum Beispiel für den Fall, dass ein weiterer Übersetzer sich mit einer Anfrage auf der Diskussionsseite an diese(n) Übersetzer wenden will).
  • B dient dem Nachweis, dass ein Lesefassungsübersetzer das in den Anmerkungen der Studienfassung herausgearbeitete Anliegen eines Sinnabschnittes richtig erfasst hat und versucht hat, es in seine Übertragung der Lesefassung einfließen zu lassen. C geht in die andere Richtung: Oft fällt erst bei der Übertragung einer Lesefassung auf, wenn Anmerkungen nicht verständlich oder genau genug verfasst sind. In diesem Falle ist das in dieser Spalte zu vermerken.
  • D: Ein Muss für eine sehr gute Lesefassung ist ihre Verständlichkeit und Vorlesbarkeit. Weil diese auf verschiedenste Weise geprüft werden kann, haben wir keine bestimmte Vorgehensweise für die Sicherung dieser Qualität definiert. In der obigen Beispieltabelle findest du drei exemplarische Wege, wie Verständlichkeit und Vorlesbarkeit geprüft werden könnten.
  • E: Die Lesefassung ist besonders gedacht für „Menschen, die über die Allgemeinbildung hinaus über kein bibelkundliches oder theologisches Vorwissen verfügen“ (s. Übersetzungskriterien). Viele Begriffe - wie z.B. „Gnade“, „Sünde“ etc. - können daher eine Hürde für die Verständlichkeit einer Übersetzung sein und sollten idealiter durch eine allgemeinverständliche Variante ersetzt werden, mit einer Fußnote versehen werden oder auf ähnliche Weise verständlich gemacht werden. Auf der Seite „Missverständliche Wörter“ ist eine Liste am Entstehen, welche Begriffe als solche „schwierigen“ Begriffe gelten müssen; für den Fall, dass einem Mitübersetzer ein noch nicht auf dieser Liste verzeichnetes Wort auffällt, wäre es hilfreich, wenn er dieses gleich auf dieser Seite verzeichnen könnte.
  • F: Oberstes Ziel der Lesefassung sollte es zwar sein, den Text möglichst aus sich selbst heraus verständlich zu machen. Da das aber nicht immer möglich sein wird, müssten in solchen Fällen auch in der Lesefassung Fußnoten gesetzt werden. In dieser Spalte soll daher dokumentiert werden, wo solche Fußnoten noch fehlen könnten.
  • G: Die Lesefassung folgt in ihren Übersetzungsentscheidungen der Studienfassung (s. genauer die Übersetzungskriterien); in geringerem Maße außerdem in ihrer Formulierung. In dieser Spalte soll daher dokumentiert werden, in welchem Maße sie diesem Kriterium nachkommt.
    Wichtig: Wie schon an obiger Beispieltabelle zu sehen ist: Auch in Fällen, in denen hier „nicht sehr nah“ eingetragen werden müsste, kann die Lesefassung gerade damit diesem Qualitätskriterium genügen; z.B., wenn es Sinn macht, im Stil vom Urtext abzuweichen, um damit die Anliegen des Urtextes besser kommunizieren zu können.
  • H schließlich ist ein Sammelbecken zur Dokumentation der Sicherung der übrigen Qualitätskriterien; diese Spalte sollte selbsterklärend sein.


Wird eine Studienfassung ausreichend vielen dieser Qualitätssicherungsmaßnahmen gerecht, ist sie bereit für den Status {{Zuverlässige Lesefassung}}; wird sie gar allen gerecht, ist sie bereit für den Status {{Sehr gute Lesefassung}}. Diese Status bedeuten:

Symbol Bedeutung
LF zuverlässig.png Zuverlässige Lesefassung.
Die Übersetzung ist vollständig, erfüllt die Übersetzungskriterien und wurde mit einigen Standards der Qualitätssicherung abgesichert. Verbesserungen sind noch zu erwarten.
Symbol Bedeutung
Sehr gut.png Sehr gute Lesefassung
Die Übersetzung ist vollständig, erfüllt die Übersetzungskriterien und wurde mit allen Standards der Qualitätssicherung abgesichert.

Wichtig!
Auch hier gilt: Die Status {{Zuverlässige Lesefassung}} und {{Sehr gute Lesefassung}} sind sozusagen die „Meisterklassen“ unter unseren Studienfassungs-status. Sicherheitshalber dürfen daher diese Status nur von den sog. Qualitätsmoderatoren (kurz: „QM“) gesetzt werden. Zu unseren QMs zählen derzeit:

Fertig? Gratulation! - Jetzt bist du wirklich fertig.

Qualitätssicherung in Leichter Sprache[Bearbeiten]

Die Qualitätskontrolle in Leichter Sprache braucht viel Abstimmung zwischen der Zielgruppe und den Übersetzerinnen und Übersetzern. Dabei ist wichtig, dass die Zielgruppe sehr vielfältig ist. Daher ist es oft wichtig, zusätzliche Erklärungen einzufügen.

In Arbeit
Zuerst ist ein Text sicherlich eine lange Zeit in Arbeit. Texte in Leichte Sprache zu übersetzen ist nämlich eine komplizierte Sache. Denn der Inhalt muss ja stimmen und die Sprache darf dabei nicht aus dem Blick geraten.
Tmp 13895-Siegel LS-78088126.jpg
Der Text passt zur Studienfassung? Toll. Dann schauen wir uns den Text genauer an. Sobald wir den Eindruck haben, dass ein Text die Kriterien der Leichten Sprache erfüllt, wird er als ungeprüfte Leichte Sprache kategorisiert.
604px-Leichte sprache logo klein.jpg
Nun können wir ihn Testlesern aus der Zielgruppe zur Kontrolle geben.
Dann müssen vielleicht noch einige Dinge geändert werden.
Alle können den Text verstehen? Dann kann der Text auch als geprüfte Leichte Sprache markiert werden.

Vgl. Wegweiser Leichte Sprache bzw. Leichte Sprache

Wie übersetze ich den Gottesnamen in der Lesefassung?[Bearbeiten]

Entschuldigung - das war gelogen. Eine Besonderheit gibt es noch in der Lesefassung:
Die Übersetzung des Gottesnamens יהוהJHWHEmpfehlung zur Aussprache: mein Herr, der HERR, GOTT, °unser Gott°, °unser Herr°, die/der Eine, die/der Ewige, die/der Heilige, die/der Lebendige, Ich-bin-da, Adonaj, Ha-Schem, Ha-Makom, Schechina. Erläuterungen dazu gibt es auf der Seite JHWH.“ ist eine sehr schwierige Frage (vgl. dazu unseren Lexikon-Artikel JHWH). In der Lesefassung beschreiten wir daher neue Wege: Jeder Leser kann selbst entscheiden, welchen Übersetzungsvariante er am liebsten lesen möchte. Realisiert haben wir dies durch die Installation eines Umschalters, der bei einem Klick darauf die unterschiedlichen Varianten anzeigt und die jeweilige Auswahl für die Dauer einer Sitzung speichert.
Nach langen Diskussionen haben wir uns darauf geeinigt, standardmäßig als erste Auswahlmöglichkeit „Mein/Unser Gott“ anzuzeigen. Allerdings kann es aus diversen (in poetischen Texten z.B. aus rhythmischen) Gründen doch sinnvoll sein, auch andere Übersetzungsweisen als primäre anzuzeigen, daher ist auch das durchaus zulässig. Für genaueres vergleiche im F.A.Q.Frequently Asked Questions - Häufig gestellte Fragen den Abschnitt Wie übersetze ich den Gottesnamen?.

In der Lesefassung erfolgt daher die Notation des Gottesnamens stets nach folgendem Muster:

(/|Standardanzeige|/gramm. Form von „unser Gott“/Personalpronomen/)

also z.B. „(/|Mein GOTT|/Unser GOTT/DU/)“, „(/|der Herr|/Unser GOTT/ER/)“ oder „(/|den Herrn|/Unseren GOTT/IHN/)“.

In der fertigen Lesefassung sieht das dann etwa so aus:

Umschalter.png

Fertig? Gratulation! - Jetzt bist du wirklich, wirklich fertig. Versprochen :)

Anhang[Bearbeiten]

Kopiervorlage Lesefassung[Bearbeiten]

Versnummern Lesefassung
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