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Die Volltextsuche hat 50 Ergebnisse für „Matthäus 7,28“.

Matthäus 7

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Status: Ungeprüfte Studienfassung – Eine erste Übersetzung aus dem Urtext ist komplett, aber noch nicht mit den Übersetzungskriterien abgeglichen und nach den Standards der Qualitätssicherung abgesichert worden und sollte weiter verbessert und geprüft werden. Auf der Diskussionsseite ist Platz für Verbesserungsvorschläge, konstruktive Anmerkungen und zum Dokumentieren der Arbeit am Urtext.
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Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (Matthäus 7)

(Vom Verurteilen)

1 Verurteilt nicht, damit ihr nicht verurteilt werdet. 2 Denn mit dem Urteil, in dem ihr verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden. 3 Warum siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? 4 Mit welchem Recht kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge ziehen, dabei ist der Balken in deinem eigenen Auge? 5 Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge. Danach kannst du klar sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen. 6 Gebt das Heilige nicht den Hunden, damit sie sich nicht umwenden und euch anfallen und werft nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie diese nicht zertrampeln.

(Vom Bitten)

7 Bittet und euch wird gegeben, sucht, und ihr werdet finden, klopft an, und euch wird geöffnet. 8 Denn jeder, der bittet, bekommt. Und wer sucht, findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. 9 Oder ist ein Mensch unter euch, der seinem Sohn etwa einen Stein gibt, wenn dieser ihn nach Brot fragt? 10 Oder eine Schlange, wenn er nach einem Fisch fragt? 11 Obwohl ihr böse seid, schenkt ihr euren eigenen Kindern gute Dinge. Wie viel mehr wird euch euer Vater im Himmel Gutes geben, wenn ihr ihn bittet?

(Vom göttlichen Weg)

12 Alles nun, was ihr wollt, das euch die Menschen tun, das tut auch ihnen. Denn das ist das Gesetz und die Propheten. 13 Kommt durch das enge Tor, denn das breite Tor und der breite Weg führen weg in das Verderben. Viele sind es, die diesen Weg beschreiten. 14 Wie eng ist aber das Tor und wie bedrängend der Weg, der zum Leben führt. Nur wenige sind es, die ihn finden. 15 Hütet euch vor den Lügenpropheten, denn sie gehen vor euch her in der Kleidung der Schafe. Von innen aber sind sie reißende Wölfe. 16 An ihren Tatena werdet ihr sie völlig erkennen. Pflückt man denn etwa von Dornbüschen Weintrauben oder von Distelpflanzen Feigen? 17 Jeder gute Baum trägt gute Früchte, ein schlechte Baum aber trägt schlechte Früchte.

Anmerkungen

aWörtlich: „an ihren Früchten“ - damit erklärt sich das folgende Wortspiel. Ohne den Zusammenhang ist das aber nicht verständlich. (Zurück zu Lesefassung v.16)

Studienfassung (Matthäus 7)

1 Richtet (beurteilt, verurteilt) nicht, damit (auf dass) ihr nicht gerichtet (beurteilt, verurteilt) werdet. 2 Denn mit dem Urteil (Entscheidung), mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden (wird man euch messen). 3 Warum aber siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem Auge bemerkst (siehst) du nicht? 4 Wie (mit welchem Recht) wirst du deinem Bruder sagen (wie kannst du deinem Bruder sagen): Lass mich den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, [es ist]b der Balken in deinem Auge? 5 Heuchler (Scheinheiliger), zieh zuerst aus deinem Auge den Balken, und danach wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehenc! 6 Gebt nicht das Heilige den Hunden und werft nicht eure Perlen vor die Schweine, damit (dass) sie nicht zertreten diese und sie sich hinwenden (umwenden) und euch zerreißen. 7 Bittet und euch wird gegeben, sucht und ihr werdet finden (entdecken), klopft an und euch wird aufgemacht (geöffnet). 8 Denn jeder, der bittet, bekommt (empfängt), und der sucht findet (entdeckt), und dem Anklopfenden wird geöffnet (aufgemacht)d. 9 Oder wer ist von euch ein Mensch, der, wenn, sein Sohn fragt nach Brot, ihm etwa (dann etwa) einen Stein gibt? 10 Oder wenn er fragt nach einem Fisch, ihm etwa eine Schlange gibt? 11 Obwohl ihr also (nun) böse seid, wisst ihr gute Gaben zu geben (schenken) euren Kindern, wie viel mehr wird euer Vater in den Himmeln euch Gutes geben, die ihr ihn bittete? 12 Alles, was ihr nun wünscht (wollt), dass euch die Menschen tun, das erweist (tut) auch ihnen; denn dies ist das Gesetz und die Propheten. 13 Tretet ein (kommt hinein) durch die enge Tür (das Tor): Weil (da) die breite Tür (Tor) und der weite (geräumige) Weg in das Verderben führen (wegführen, verführen, irreführen)f und viele sind es, die eingehen durch diesen; 14 wie eng [ist] die Tür (Tor) und drückend (drängend, bedrängend) der Weg, der führt in das Lebeng und wenige sind es, die ihn finden (entdecken, antreffen). 15 Nehmt euch in Acht (hütet euch) vor den Lügenpropheten, da sie gehen vor euch im Gewand (Kleid) der Schafe, von innen (inwendig, innen) aber sind sie räuberische (reißende) Wölfe. 16 An ihren Früchtenh werdet ihr sie erkennen (völlig kennen). Sammelt (pflückt, erntet) ihr etwa von Dornbüschen Weintrauben oder aus Disteln Feigen? 17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte, aber der schlechte Baum bringt schlechte (böse) Früchte. 18 Es ist nicht möglichi, dass ein guter Baum schlechte Früchte bringtj und auch nicht, dass ein schlechter Baum gute Früchte bringt. 19 Jeder Baum, der keine gute Fruchtk trägt,l wird abgehauen (abgehackt, gefällt) und ins Feuer geworfen.m20 Also (folglich): an ihren Früchtenn werdet ihr sie erkennen. 21 Nicht jeder, der zu mir sagto: Herr, Herr, wird hineinkommen (eintreten, teilhaben am) in das Königreich der Himmel, sondern der, der tutp den Willen meines Vaters in den Himmeln. 22 Viele werden mir (zu mir) in jenen Tagen sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt (prophetisch geredet) und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben (verstoßen, fortgejagt) und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht (getan, bewirkt, geschafft)? 23 und dann (darauf) werde ich ihnen sagen, dass ich sie niemals gekannt habeq: Geht weg von mir, ihr, die ihr arbeitetr (macht, tätig seid) an der Gesetzlosigkeits. 24 Jeder nun, der hört meine {diese} Worte und tut sie (so), wird ähnlich (gleichartig) gemacht einem klugen (verständigen) Mann, {einem} der sich ein Haus auf dem Felsen (Felsengrund) baut; 25 und als (wenn) der Regen herabstürzt (herabkommt, herabfällt) und der Fluss kommt und es blasen (wehen) die Winde und stürzen sich (niederfallen) auf dieses Haus und es stürzt nicht ein, denn es war gegründet (festgemacht) auf dem Fels. 26 Jeder nun, der hört meine {diese} Worte und tut sie (so) nicht, wird einem dummen (törichten) Mann gleichen, einem, der sich das Haus auf dem Sand (Ufer, Strand) baut. 27 und als (wenn) der Regen herabstürzt (herabkommt, herabfällt) und der Fluss kommt und es blasen (wehen) die Winde und stürzen sich (niederfallen) auf dieses Haus und es stürzt ein und sein Fall (Sturz, Einsturz) war großt (und es wurde völlig zerstört).  28 Und es geschah, nachdem (als, zur Zeit) Jesus vollendet (beendet) hatte diese Worte, dass die Volksmenge außer sich geriet (sich erstaunte) über seine Lehre;   29 denn es war, was er lehrteu, wie (als) einer, der Vollmacht hatte und nicht wie (ganz anders als) ihre Schriftgelehrten (Gesetzeslehrer).

Anmerkungen

bἐστί ist zu ergänzen (Zurück zu v.4)
cKonstruktion mit Infinitv (Zurück zu v.5)
dαἰτῶν, ζητῶν und κρούοντι sind jeweils Partizipien. Andere Übersetzungsmöglichkeiten: „der Bittende empfängt“ (Zurück zu v.8)
ePartizip, andere Übersetzungsmöglichkeit temporal: „wenn ihr ihn bittet“ (Zurück zu v.11)
fPartizip (Zurück zu v.13)
gPartizip, wörtlich: führend (Zurück zu v.14)
hGemeint sind wohl Taten (Zurück zu v.16)
iOder „... kann nicht ....“ (Zurück zu v.18)
jEig. Infinitiv, aber hier in den Nebensatz eingegliedert (Zurück zu v.18)
koder Kollektivum, also Pluralbedeutung (Zurück zu v.19)
lPartizip. Wörtl. „nicht tragend“ eventl. auch temporal: „wenn er keine guten Früchte trägt“ (Zurück zu v.19)
mBeide Verben Präsens Passiv, eventl. futuristisch übersetzten (Zurück zu v.19)
nVgl. VersEin Teil in einem Kapitel. 16 (Zurück zu v.20)
oPartizip, hier als Relativsatz aufgelöst (Zurück zu v.21)
pPartizip, hier als Relativsatz aufgelöst (Zurück zu v.21)
qPartizip, hier als Relativsatz aufgelöst (Zurück zu v.23)
rPartizip, hier final aufgelöst (Zurück zu v.23)
sgemeint bspw. „ihr, die im Widerspruch zu Gottes Gesetz lebt“, „ihr, die fern von Gottes Gesetzen tätig seid“ oder etwas wie „ihr Übertreter des Gesetzes“ (Zurück zu v.23)
tImpf. (Zurück zu v.27)
uPartizip. Wohl einfach auflösen „denn er lehrte, wie...“ (Zurück zu v.29)