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| Obadja | Invalid input 'e', expected one of: ['k', 'i'] (line 1, pos 18): {{Studienfassung erfüllt die meisten Kriterien}} ^\n |
| 2 Johannes | Invalid input 'l', expected one of: ['k', 'i'] (line 1, pos 18): {{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}} ^\n |
| 3 Johannes | Invalid input 'l', expected one of: ['k', 'i'] (line 1, pos 18): {{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}} ^\n |
| Judas | Invalid input 'l', expected one of: ['k', 'i'] (line 1, pos 18): {{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}} ^\n |
| Amos 9 | Invalid input '|', expected one of: [Number] (line 37, pos 1246): _Würde (werde) ich sie von dort hinunterbringen;<ref>Spannende Zeile: Offenbar ist die Vorstellung vorausgesetzt, dass Gott zwar sehr wohl im Himmel agieren kann, dass er aber primär auf Erden wohnt, so dass ein Fluchtversuch in den Himmel nicht ganz sinnlos wäre. Auch das passt zeitlich; von JHWH als Himmelsgott ist in Texten vor dem 8. Jhd. noch kaum / noch gar nicht (?) die Rede.<br />'''tFN''': Ob V. 2 ein Bikolon oder zwei Bikola sind, ist nicht ganz klar. Entweder werden die Zeilen untypischerweise immer länger: V. 2 stünde zwei Mal das kurze Metrum 3:2, 3ab wäre ein etwas längerer Doppeldreier und 3cd wäre im langen Metrum 6:4 formuliert, um so das überraschende Finale in 5ab (4:4) vorzubereiten, oder 4ab und 4cd sind jeweils eine Zeile, die zusammen ein Bikolon bilden, haben dabei eine andere Zeilenstruktur als die folgenden Doppelzeilen und alle Zeilen in Vv. 2-4 haben derart zwischen vier und sechs Hebungen. Die meisten analysieren wie oben; kolometrisch näher liegt aber die zweite Variante: „Wenn sie sich zum Schol durchgrüben, würde meine Hand sie von dort holen / wenn sie zum Himmel aufstiegen, würde ich sie von dort hinunterbringen.“</ref> {{par|Ijob|14|13}}{{par|Psalm|139|7|8}}{{par|Jeremia|49|16}}{{par|Obadja||4}} ^\n |
| Amos 5 | Invalid input '”', expected one of: [TextChar, UnsupportedMarkup, ScriptureText, Quote, Fat, Italics, Insertion, Omission, Alternative, AlternateReading, PoemStart, PoemStop, SecondVoice, Break, ParallelPassage, Comment, SecondaryContent, BibleText, InnerQuote, Verse, Note, '“', ')'] (line 121, pos 106): {{S|15}} Hasst das Böse und liebt das Gute (Wie ihr ja sagt: „Wir hassen das Böse und wir lieben das Gute”)<ref name="V 15">'''Textkritik''': ''hasst (wir hassen)'' + ''liebt (wir lieben)'' (V. 15a) + ''richtet auf (aufgerichtet sein/werden wird)'' (15b) + ''gnädig sein (uns gnädig sein)'' (V. 15c) - In V. 15a 4QXIIg und LXX wie in der Alternativübersetzung; VUL, Tg und Syr stützen MT. In 15b LXX-Mss wie in der Alternativübersetzung; VUL, Tg und Syr stützen MT; in 4QXIIg ist dieses Wort nicht erhalten. In V. 15c 4QXIIg und LXX-Mss wie in der Alternativübersetzung; viele LXX-Mss, VUL, Tg und Syr stützen MT. Die Unterschiede im Konsonantentext zu den Varianten im MT sind minimal (z.B: ''ßn`nw'' „wir hassten“ vs. ''ßn`w'' „hasst!“; ''jḥnnw'' „er wird gnädig sein mit uns“ vs. ''jḥnn'' „er wird gnädig sein“; ''whșjg'' „und aufgerichtet sein/werden wird“ [als intransitives Hifil oder als Hofal] vs. ''whșjgw'' „und richtet auf!“). Dass die Lesarten des MT die ursprünglichen sind, ist gar nicht ausgemacht. Zum einen ließe sich eine Änderung von Indikativ zu Imperativ, die dann die anderen Änderungen nach sich gezogen hätten, leichter als Angleichung von V. 15 an V. 14 erklären als umgekehrt, zum anderen ließe sich mit der Lesart von 4QXIIg auch der Unterschied von Jussiv in V. 14 und ''`ulaj'' „vielleicht“ + Yiqtol in V. 15 besser erklären: „Dann wird es wirklich so sein, dass JHWH mit euch ist, wie ihr sagt: ‚Vielleicht wird [daher] JHWH gnädig sein mit uns!‘“ Wir ziehen hier hauptsächlich deshalb die Lesart von MT als die ursprünglichere vor, weil auch sonst niemand 4QXIIg für ursprünglicher hält; an sich müsste diese Differenz aber noch einmal genauer in der Forschung reflektiert werden.</ref> ^\n |
| Lukas 1 | Invalid input 'u', expected one of: ['p'] (line 79, pos 12): {{L|54}} <sup>/</sup> {{L|55}}Er hat sich Israels angenommen: ^\n |
| Deuteronomium 8 | Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 32, pos 685): {{S|2}} Und du sollst dich erinnern an den ganzen Weg, den dich JHWH, dein Gott, geführt hat diese 40 Jahre in der Wüste, um dich zu demütigen (demütig zu machen)<ref>Das Verb hat die Grundbedeutung „erniedrigen, unterdrücken” und ist stets mit negativer Konnotierung verbunden. „Später hat es in gottesdienstliche Sprache Eingang gefunden und bezeichnet dort nicht mehr die brutale Unterdrückung und Versklavung, sondern die Haltung einer Demut (vgl. Ps 90,15; 119,75; Hi 30,11): Gott ist es, der ‚niedrig’ macht. Dieser Sprachgebrauch der Frömmigkeit liegt hier vor; die Formulierung ist als Kontrastbegriff zum ‚erhöhten Herzen’ (Überheblichkeit) von V. 14 gewählt.” Rose, S. 459.</ref> und zu prüfen (auf die Probe zu stellen), um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote befolgen wirst oder nicht. ^\n |
| Exodus 20 | Invalid input '|', expected one of: [![|EOI]] (line 56, pos 2078): {{S|4}} Du sollst (darfst) dir kein Götterdarstellung (kein Bild) machen: {und} Keinerlei Gestalt (Jegliches)<ref>Exodus verknüpft die beiden Ausdrücke mit ''Waw''. In [[Deuteronomium 5#s8 |Dtn 5,8]] stehen sie dagegen unverbunden hintereinander. Die Formulierung in Dtn ''könnte'' man als hebräische Constructus-Verbindung auflösen („Du sollst dir keine Götterdarstellung''von'' jeglicher Gestalt machen“). Hossfeld 1982 und Dohmen 1985 nehmen das an und gehen sogar so weit, dass sie glauben, das „keine Götterdarstellung ''und'' keinerlei Gestalt“ in Ex solle mit seinen ''zwei'' Objekten das Plural-Personalpronomen „sie“ in V. 5 auffangen, das sich dann auf diese beiden Worte bezöge statt auf die Fremdgötter wie in Dtn, und so V. 3 und Vv. 4-5 in zwei Gebote splitten. Aber das liegt ganz fern; dann würde mit „und keinerlei Gestalt“ ja jegliche bildliche Darstellung verboten, nicht nur die von Göttern. Besser nimmt man daher mit Childs 1974; Graupner 1987, S. 314 und Albertz 2015 an, dass das Waw hier ein sog. „explikatives Waw“ ist: „Du sollst dir keine Götterdarstellung machen, ''das heißt präziser'': keinerlei Gestalt...“ Ist das richtig, bezieht sich das „vor ''ihnen''“ auch in Ex zurück auf die Fremdgötter, wonach dann mit der „Götterdarstellung, jeglicher Gestalt“ ebenfalls konkret Darstellungen ''anderer'' Götter gemeint sein müssen. Vgl. so klar die Umformulierung von LAB 11,6: „''Du sollst dir keine geschnitzten Götter machen und auch kein verabscheuungswürdiges Bild von [anzubetenden] Sonne und Mond.''“<br />Spätere Autoren haben daher dem Dekalog [[Deuteronomium 4 |Dtn 4]] vorangestellt (zu Dtn 4 als späterer Interpretation des Bilderverbots vgl. v.a. Holter 2003), wo auch die „Gestaltung“ von ''JHWH''-Bildern verboten wird ([[Deuteronomium 4#s15 |Dtn 4,15f.]]) – aber in ''unserem'' Vers liegt dies noch nicht im Blick (richtig Obbink 1929; Houtman 2000; Dozeman 2009).</ref> [von etwas], das am (im) Himmel oben oder {das} auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde [ist] –; {{par|Exodus|20|23}} {{par|Exodus|34|17}} {{par|Leviticus|19|4}} {{par|Leviticus|26|1}} {{par|Deuteronomium|27|15}} ^\n |
| 1 Samuel 1 | Invalid input '“', expected one of: [ScriptureText, Quote, Fat, Italics, Alternative, AlternateReading, Break, ParallelPassage, Note, Comment, SecondaryContent] (line 50, pos 16): <poem>„Hanna!([“ Sie antwortete (ihm): „Ja(, Herr)?“ Und er sprach zu ihr: „])<ref>'''Textkritik''': Der längere Text in LXX<sup>B, A, L</sup>, die eingeklammerten Worte dabei nur in LXX<sup>B</sup>. Wegen diesen Unterschieden geht das Plus sicher auf eine heb. Vorlage zurück. Budde und Peters halten dies für ursprünglich, aber besser Wellhausen 1871, S. 38: „Da an eine absichtliche Streichung im MT nicht zu denken ist und ein zufälliger Ausfall sich nicht wahrscheinlich machen lässt,so liegt es nach vv. 5.11.14.19-24 am nächsten, eine Erweiterung in [der Vorlage von] LXX anzunehmen.“</ref>Warum<ref>''Warum'' - Im Heb. ungewöhnlich: 3x nicht ''lamáh'', s.d ''lámeh''. Rendsburg 2003, S. 13 und Tsumura halten das für eine dialektale Form. Das ist gut möglich; dann gehörte auch dies „nur“ zur heb. Erzählkunst und wäre ein Stilmittel zur Erzeugung von „Realitätseffekten“ (Barthes) – ähnlich, wie z.B. Thomas Mann gelegentlich Dialekte nachbildet, um seine Figuren noch plastischer zu machen.<br />'''tFN''': Die Yiqtols übrigens sind typische Bspp. für präsentisches Yiqtol in Fragen.<br />'''Textkritik''': Beim ersten ''lameh'' setzt LXX stattdessen ''mh lk kj'' voraus: „Was ist los mit dir, dass du...“, eine vorwurfsvollere Formulierung als das Heb. Richtig McCarter 1980, S. 53: „There is no basis for choosing between these variants“: Entweder hat LXX's Vorlage das dreimalige ''lameh'' einmal variiert oder die Vorlage von LXX diese Formulierung an die anderen beiden angeglichen.</ref> weinst du? ^\n |
| Offenbarung 3 | Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 34, pos 251): Ich kenne deine Werke, dass du den Ruf<ref>ὄνομα kommt in dem Abschnitt über Sardes 4x vor in unterschiedlichen Bedeutungen vor - hier als Name, den man sich macht = der Ruf, in Vers 4 i.S. von „Leute” und in Vers 5 2x im wörtlichen Sinn als „Name”.</ref> hast, du lebst, aber du bist tot. ^\n |
| Bel (Daniel, griechische Version) | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 46, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Brief des Jeremia | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 76, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Susanna (Daniel, griechische Version) | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 68, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Ode 12 | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 19, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Jesus Sirach Prolog | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 40, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Psalm (Ergänzung) 151 | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 11, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Rut 2 | Invalid input '“', expected one of: [ScriptureText, Quote, Fat, Italics, Insertion, Alternative, AlternateReading, Break, ParallelPassage, Note, Omission, Comment, SecondaryContent, '{'] (line 53, pos 732): {{S|20}} Da sagte Noomi zu ihrer Schwiegertochter: „Gesegnet [sei] jener von JHWH<ref>''Gesegnet [sei] jener von JHWH'' - zur Deutung von ''l'' als „von“ vgl. z.B. BrSynt §107e. Theoretisch auch möglich: „Gesegnet sei er ''vor'' JHWH“ oder „anempfohlen sei er ''dem'' JHWH“; so oder so ist aber der Sinn der der obigen Übersetzung: Noomi wünscht JHWHs Segen auf Boas herab.</ref>, der nicht von seiner Treue zu den Lebenden und den Toten abgelassen hat<ref>''der nicht von seiner Treue zu den Lebenden und den Toten abgelassen hat'' könnte sich sowohl auf ''jenen'', d.h. Boas, oder auf ''JHWH'' beziehen. Wohl bewusst; s. die Anmerkungen zu Kapitel 3.</ref> (der [in] seiner Treue die Lebenden und die Toten nicht verlassen hat)!{“ Und dann sagte Noomi zu ihr: „}<ref>Überflüssige Redeeinleitung. Solche dienen im heb. Stil offenbar dazu, zwei unterschiedliche Redeakte (wie hier Jubelruf und Erläuterung) voneinander abzugrenzen. Im Dt. müssen sie dann ausgespart werden, da dergleichen dort ''nicht'' natürlich klingt. Für weitere Bspp. s. zu [[Genesis 30#s28 |Gen 30,28]].</ref> Der Mann [ist] mit uns ''verwandt'' - das heißt: Er ist unser ''Löser''!<ref>''das heißt: Er ist unser Löser!'' - sicher nicht: „er ist einer von unseren Lösern“ (so fast alle). Zunächst ist „Löser“ hier Singular, so dass es dann übersetzt werden müsste „er ist einer von unser Löser“ (was sich noch durch scriptio defectiva erklären ließe), vor allem aber gibt es immer nur einen Löser, so dass der Sinn höchstens sein könnte: „Er gehört zu denjenigen, die potentiell als unsere Löser fungieren könnten [wenn jeweils die, die vor ihnen in der Reihenfolge der Löserpflicht stehen, die Ausübung dieser Löserpflicht verweigern].“ (vgl. Brichto 1973, S. 13: „he is a kinsman of ours, in the 'redeemer line'“; Campbell 1975, S. 88: „one of our circle of redeemers“). Dass es auch nach dem Rechtssystem des Rutbuchs nur einen Löser gibt, sieht man deutlich an [[Rut 4#s5 |Rut 4,5]] (so auch Meek 1960, S. 332f.; Staples 1937, S. 63f.). Besser ist daher das ''min'' („von“) als ''min explicativum'' zu deuten („das heißt“, vgl. ZLH, S. 446), was dann auch erklärt, warum Rut in Kapitel 3 denkt, Boas wäre in der Tat ihr Löser. Wegen dieser Stelle ist auch der Vorschlag von Gesenius und Meek abzulehnen, der das ''min'' als „nächster nach“ deuten will („er ist der Nächste nach unserem Löser“; Gesenius 1840, S. 805; Meek 1960, S. 333).</ref>“ ^\n |
| Kohelet 12 | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 22, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Psalm 37 | Invalid input 'b', expected one of: ['''] (line 166, pos 701): <small>Spätestens dieser Vers ist schwere Kost in unserer Theodizee-geschulten Zeit: Es lässt sich ja leicht überprüfen, dass dem ''nicht'' so ist – dass Gerechte immer von Gott gesegnet und Ungerechte immer von Gott bestraft würden. Es lohnt sich, hier eine längere Passage von Goldingay 2006, S. 534 zu zitieren:<br />„Kommentatoren betonen häufig, dass man Ps 37 mit den weniger optimistischen Texten im Buch Ijob oder den Aussprüchen Jesu zusammenlesen müsse. Das ist ein Code für: Ps 37 ist nicht wahr. Ps 37 soll damit ins Abseits gestellt werden. Und man irrt damit darüber hinaus in mehrerlei Hinsicht: Die Perspektive des Psalms wird durch die Geschichte von Ijob zu Beginn und am Ende ja ''bestätigt'', nicht negiert, und Jesus stützt sie ebenfalls, wenn er die Menschen ermutigt: ‚Strebt zuvorderst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit, und all dies – Essen, Trinken, Kleidung, ... – wird euch dann ebenfalls geschenkt werden‘ ([[Matthäus 6#s33 |Mt 6,33]]). Jesus übernimmt sogar einen der Segenssprüche in V. 11 (s. [[Matthäus 5#s5|Mt 5,5]]...). Psalm 37 anerkennt explizit, dass es nicht immer so geschieht – es ist ja sogar so, dass der Psalm gar nicht geschrieben werden müssen hätte, wenn dem nicht so wäre. Aber er besteht darauf, dass negative Erfahrungen den Glaubenden nicht um die Überzeugung bringen dürfen, dass Gott sich dennoch wirklich dafür engagiert, dass die moralische Ordnung der Welt ‚funktioniert‘.“<br />Psalm 37 ist dann keine theoretische Theodizee, er ist ''angewandte'' Theodizee. ''Warum'' die moralische Weltordnung nicht immer funktioniert, sagt der Psalm nicht (und sagt auch kein anderer Vers in der Bibel); aber er ermutigt angesichts dieser Problematik: Nichtsdestotrotz ''gibt'' es diese moralische Weltordnung, und es ''gibt'' das Grundprinzip, dass Gerechte gesegnet und Ungerechte bestraft werden. Sei standhaft und vertraue darauf! (Und man darf mit Kant ergänzen: Was sonst bleibt einem übrig? Ohne die Annahme, gutes Handeln werde einem auch vergolten, fehlt der Moral die entscheidende Triebfeder.)</small> ^\n |
| 1 Könige 19 | Invalid input ')', expected one of: [TextChar, ScriptureText, Quote, Fat, Italics, Alternative, AlternateReading, Break, ParallelPassage, Note, Comment, SecondaryContent, ']'] (line 40, pos 1642): {{S|13}} Als Elija['s] hörte, umwickelte er sein Gesicht mit seinem Mantel.<ref>''Er umwickelte sein Gesicht'' - Als Schutzmaßnahme; Gott kann im Normalfall nicht ungeschützt sehen, ohne zu sterben. S. v.a. [[Exodus 33#s21 |Ex 33,21-23]]; auch [[Exodus 3#s6 |Ex 3,6]]; [[Richter 6#s22 |Ri 6,22f.]]; [[Richter 13#s20 |13,20]]; [[Ezechiel 1#s28 |Ez 1,28]]; [[Daniel 10#s9 |Dan 10,9]] und vgl. z.B. Gray 1970; Cogan 2001 und Dharamraj 2006, S. 114.</ref> Dann ging er hinaus und stellte sich in den Eingang der Höhle (unter die Höhle).<ref>Dass sich Elija nicht „auf die Spitze des Bergs“, sondern „''an den Eingang der Höhle''“ begibt, haben jene, die glauben, Elija würde in diesem Kapitel sehr negativ geschildert, so interpretiert, dass auch dies Zeichen seines Ungehorsams sei (z.B. Walsh 1996; Robinson 1991, S. 521; Flannery 2008, S. 169). Aber die Höhle ist ja zweifellos eine Berghöhle; auch mit seinem Hinausgehen aus der Höhle steht Elija dann „auf dem Berg“ (richtig Dharamraj 2006, S. 115).<br />'''Textkritik''': ''in den Eingang der Höhle (unter die Höhle)'' - Wie MT auch Sym, LXX<sup>H</sup>, Tg, VUL, Syr; wohl auch JosAnt §351 („als er aus der Höhle hinausging“). Dagegen LXX<sup>B, A</sup>: „''unter'' die Höhle“, LXX<sup>L</sup>: „''vor'' die Höhle“. LXX<sup>L</sup> könnte sogar nur freie Übertragung des „Eingangs der Höhle“ sein (vgl. JosAnt, die zur selben Textfamilie gehören wie LXX<sup>L</sup>), aber LXX<sup>B, A</sup> haben sicher statt ''ptḥ hm´rh'' („Öffnung der Höhle“) gelesen: ''tḥt m´rh'' (richtig Stade/Schwally).</ref><br />Und da (siehe)!, an ihn [ergeht (erging)] ein Klang (eine Stimme)! Er fragte ([ihn)<!--<ref>'''Textkritik''': ''[ihn]'' - So Syr, einige MT-Mss und einige Tg-Mss. Assim-V. 9.</ref>-->]:<ref name="Textkritik" /> „Was willst du hier (Was [ist] mit dir, [dass du] hier [bist]), Elija?“<ref name="9.13" /> ^\n |
| Psalm 34 | Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 7, pos 823): {{S|1}} ''Von David, als er sich wahnsinnig stellte''<ref>Wörtlich: als er seinen Verstand verstellte.</ref> ''vor Abimelech, sodass dieser ihn vertrieb, und er ging.''<ref>Angespielt wird auf die Szene [[1 Samuel 21#s12 |1 Sam 21,12-15]]; dort ist es aber nicht Abimelech, sondern Achisch von Gat, vor dem sich David wahnsinnig stellt. Abimelech als König von Gerar kommt [[Genesis 20 |Gen 20]]; [[Genesis 26 |26]] vor, beide Male in einer „Gefährdung der Ahnfrau”: Abraham gibt Sara bzw. Isaak Rebekka vor dem König als seine Schwester aus, weil er befürchtet, er könne um seiner Frau willen getötet werden. Ein zweiter Abimelech ist Sohn Gideons und König von Sichem (Königtum vor Saul!), [[Richter 9]]. Liegt hier eine Verwechslung vor? Wenn nicht, worauf spielt die Nennung Abimelechs an, und auf welchen Abimelech?.</ref> ^\n |
| Apostelgeschichte 9 | Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 5, pos 738): {{S|1}} Paulus {aber} schnaubte<ref>ἐμπνέω beudetet „blasen” oder „schnauben” i.S. von ausatmen: Ein Pferd geht so dicht hinter einem, dass man dessen Atem im Rücken spürt, Ilias 17,502: „sei so gut und bleib mit den rössern in meiner nähe; ich will ihren atem hart an meinem nacken spüren” (Übers. Raoul Schrott). Weiter bezeichnet es das Blasen in eine Flöte, daraus abgeleitet das Einflößen („einblasen”) eines Gedankens. Man könnte frei übersetzen, dass Saulus die Jünger mit Drohung und Mord einschüchtert. DBR § 174 zieht eine Analogie zu „nach etwas riechen”. Dann wäre „schnauben” zu verstehen als „ausdünsten”: Saulus dünstete Drohung und Mord aus, d.h. ihm eilte der Ruf voraus, was dann die Verse 13 und 14 bestätigen würden.</ref> Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er war<ref>Partizip</ref> beim Hohepriester<ref>Hier Sg., Vers 14 Pl.</ref> vorstellig geworden ^\n |
| Jesaja 12 | Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 9, pos 1396): <poem>Ich preise dich, JHWH! Als<ref>כִּ֥י kann einen Nebensatz einleiten: ‚dass’, kausal: ‚weil’ oder temporal: ‚als’ übersetzt werden. Noch Luther 84 übersetzt: „Ich preise dich, dass du zornig gewesen bist.” Gottes Zorn wird als „Wohltat” aufgefasst, vgl. Hebr 12,6: „wen der Herr liebhat, den züchtigt er”. Die wilhelminische Auffassung von der Züchtigung als Wohltat wird in dem Spielfilm „Das Haus in Montevideo” persifliert: Sohn (zum Vater): „Ich habe Strafe verdient und bitte um eine gehörige solche.” Vater (verpasst Sohn eine Ohrfeige). Sohn: „Aua!” Vater: „Wie bitte?” Sohn: „Danke, Vater.” Dieser Gedanke, dass Strafe eine Wohltat sein könnte, ist uns heute unerträglich und wird m.E. auch dem Text nicht gerecht. Denn der zweite Halbvers spricht davon, dass der Psalmbeter für die Rücknahme des Zorns und den Trost dankbar ist. Daher übersetzen Luther 2017 und Zürcher Bibel das כִּ֥י nicht, halten aber die Zuwendung Gottes noch in der Schwebe: „Du hast mir gezürnt. Möge dein Zorn sich wenden.” Dadurch bleibt offen, worauf sich der Lobpreis bezieht. Etwa doch auf den Zorn? Die BasisBibel wird deutlicher, wenn sie übersetzt: Du bist zornig auf mich gewesen. Doch nun hat sich dein Zorn gelegt.” Diese weitergehende Übersetzung gibt m.E. das Gemeinte am besten wieder. Deshalb schlage ich eine temporale Übersetzung des כִּ֥י vor: Gott ist grundsätzlich bereit zur Vergebung.</ref> du mir zürntest, ^\n |
| Richter 13 | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 32, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| 1 Samuel 6 | Invalid input ' ', expected one of: [TextChar, UnsupportedMarkup, ScriptureText, LineQuote, Quote, Fat, Italics, Insertion, Omission, Alternative, AlternateReading, PoemStart, PoemStop, SecondVoice, Break, ParallelPassage, Comment, SecondaryContent, BibleText, Verse, Note, "{{Bemerkungen}}", "{{Anliegen}}"] (line 21, pos 300): {{S|9}} Und achtet darauf,<ref>Wörtlich: seht.</ref> ob sie in ihr Land hinaufgeht nach Bet Schemesch; dann hat er<ref>JHWH</ref> uns dieses große Unglück (an)getan. Aber wenn nicht, dann wissen wir, dass seine Hand uns nicht [mit Plagen] geschlagen hat. Es war Zufall, dass uns das widerfahren ist. ^\n |
| Richter 15 | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 27, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Genesis 30 | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 52, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Genesis 31 | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 61, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Genesis 33 | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 27, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Genesis 35 | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 36, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |
| Exodus 19 | Invalid input 't', expected one of: ['e'] (line 31, pos 4): {{Studienfassung}} ^\n |