Syntaxfehler

Aus Die Offene Bibel

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Jeremia 29 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 59, pos 88):
{{S|10}} Denn so spricht JHWH: Erst wenn<ref>כִּ֠י לְפִ֞י und Infinitiv = „erst wenn”.</ref> für Babel siebzig Jahre um (erfüllt, voll) sind, werde ich mich eurer annehmen und euch gegenüber meine Verheißung<ref>Wörtlich: mein gutes Wort</ref> erfüllen um euch zu diesem (an diesen) Ort zurückzubringen.
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Amos 1 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 84, pos 2112):
Und für immer bewahrte seinen Zorn (weil sein Zorn wütete/wachte, er in seinem Zorn zerriss/wütete/wachte)<ref>''bewachen'' und ''bewahren'': Häufige Doppelverbformel; für gewöhnlich entweder in Verbindung mit göttlichen Geboten oder dem Bund mit Gott, s. [[Deuteronomium 33#s9 |Dtn 33,9]]; [[Psalm 105#s45 |Ps 105,45]]; [[Psalm 119#s34 |119,34]], oder vom umsichtigen oder behüteten Leben, s. [[Psalm 12#s8 |Ps 12,8]]; [[Psalm 140#s5 |140,5]]; [[Sprichwörter 2#s11 |Spr 2,11]]; [[Sprichwörter 4#s6 |4,6]]. Edom bewahrt und behütet gerade nicht den Bund mit seinem Bruder, sondern seinen Zorn und seinen Grimm.<br />'''Textkritik''': Im MT: ''wajjitrop'', „(sein Zorn) zerfleischte“. LXX, VUL, Syr und wohl auch Aq, Sym und Theod setzen stattdessen ''wajjittor'' „er bewachte seinen Zorn von ''ntr'' I „bewachen, behüten“ (wie [[Hohelied 1#s6 |Hld 1,6]]) oder „in seinem Zorn war er nachtragend“ von ''ntr'' II „nachtragend sein“ (wie [[Nahum 1#s2 |Nah 1,2]]) voraus (zu Aq, Sym, Theod: Diese stützen wohl nicht MT, wie es meist heißt: ἤγρευσεν, „er fing/erjagte in seinem Zorn“. Dem liegt wahrscheinlich ebenfalls ein {{hebr}}ויטר{{hebr ende}} zugrunde, das durch das üblichere {{hebr}}ויצר{{hebr ende}} ersetzt wurde ({{hebr}}נטר{{hebr ende}} ist die seltenere aram. Variante des gebräuchlicheren {{hebr}}נצר{{hebr ende}}) und dann als {{hebr}}ויצד{{hebr ende}} von {{hebr}}צוד{{hebr ende}} „jagen“ verlesen wurde. Gr. ''agreuo'' ist auch in [[Ijob 10#s16 |Ijob 10,16]] LXX und [[Sprichwörter 6#s26 |Spr 6,26]] LXX die Üs. von ''tsud''). Tg dagegen stützt wohl MT: „er tötete in seinem Zorn“. Viele Exegeten halten ''wajjitor'' für ursprünglich; andere verweisen dagegen auf [[Ijob 16#s9 |Ijob 16,9]] (ähnlich [[Ijob 18#s4 |Ijob 18,4]]), wo sicher „Zorn zerfleischt“. Die Üss. sind gespalten: ''wajjittor'' halten für ursprünglich , H-R, HER05, R-S, TEXT, ZÜR 31 („er hielt an seinem Groll fest“, „verharrte in seinem Zorn“, von ''ntr'' I), auch LUT 1912-2017 („er wütete in seinem Zorn“, von ''ntr'' II); ''wajjitrop'' dagegen B-R, ELB, LUT 1545, SLT, TAF, TUR, van Ess, ZÜR 07 („sein Zorn zerfleischt“).</ref>
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Psalm 126 Invalid input '”', expected one of: [TextChar, UnsupportedMarkup, ScriptureText, Quote, Fat, Italics, Insertion, Omission, Alternative, AlternateReading, PoemStart, PoemStop, SecondVoice, Break, ParallelPassage, Comment, SecondaryContent, BibleText, InnerQuote, Verse, Note, '“', LineQuote, "{{Bemerkungen}}", "{{Anliegen}}"] (line 15, pos 171):
{{S|2}} Da wurde (wird) unser Mund voller Lachen und unsere Zunge [voll] Jubels. Da sagten (sagen) sie bei (in, unter) den Völkern: „Große Dinge hat JHWH getan an diesen!”
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Jesaja 1 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 77, pos 151):
und Leere (Ödnis) wie bei der Zerstörung durch Fremde<ref>Hier ist wahrscheinlich „wie bei der zerstörung Sodoms” zu lesen, vgl. den Apparat der BHS.</ref>.
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Lukas 2 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 129, pos 288):
{{S|38}} Und in dieser Stunde stand sie da und pries Gott und sprach von ihm<ref>αὐτοῦ kann sich sowohl auf Gott als auch auf Jesus beziehen.</ref> zu allen, die für Jerusalem<ref>Jerusalem steht pars pro toto für ganz Israel. Die Stilfigur heißt „Synekdoche”, Bovon, EKK III/1, S. 150.</ref> [die]<ref>„Auch ohne Artikel ist ‚Erlösung’ determiniert und bezeichnet … die eschatologische Befreiung”. Bovon, EKK III/1, S. 149.</ref> Erlösung erwarteten.
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Amos 3 Invalid input '“', expected one of: [NoteMarkup, NoteChar, "</ref>"] (line 84, pos 1830):
_In der (wie die/mit der) Ecke (am Rand) des Bettes und am (wie der/mit dem) Rand (?, Damast?) des Divans.“<ref>[[Datei:König_auf_Couch.png | mini | rechts | Assyrischer König auf seiner Couch.<br />Grafik in Rawlinson 1864: The Five Great Monarchies of the Ancient Eastern World II , S. 107.]]''Rand (Damast) der Couch'' - Das hier mit „Rand“ übersetzte Wort ist unbekannt. Klar ist nur, dass mindestens mit dem Klang des Wortes (''d<sup>e</sup>mescheq'') auf Damaskus (''dameßeq'') angespielt ist. Im Schriftbild der Konsonanten entsprechen sich die beiden Wörter sogar exakt: {{hebr}}דמשק{{hebr ende}}. Will man nur sinngemäß übersetzen, sollte man in der LF das allgemeine „Rand“ wählen (wie TAF), will man das Wortspiel mit „Damaskus“ transportieren, mit „Damast“ (wie ZÜR), obwohl das Wort sicher nicht „Damast“ bedeutet.<br />Gemeint sind natürlich Prachtbetten der Reichen; die meisten Israeliten schliefen auf ihren Mänteln oder auf Ledermatten. Zur Sitte, auf seinem Bett zu sitzen, s. den Relief-Ausschnitt rechts. Wahrscheinlich ist auch, dass diese Darstellung die Bewohner Samariens verächtlich machen soll; vgl. die sehr entsprechende Darstellung Assurbanipals in Dio Chrysostomus LXII 5f.: „[Er war unfähig, Truppen zu führen.] Im Gegenteil flüchtete er sich immer wieder in Frauengemächer, um zu sitzen auf goldenem Bett unter purpurnen Bettvorhängen, ... mit einer Stimme, die schriller war als die eines Eunuchen.“ Stark übersetzt dann Struensee: „So werden etwa einige von den Einwohnern Samariens gerettet werden; irgend in einer Ecke des Bettes, in einem Winkel der Sponde.“<br />'''Genauer''' lautet der Text: „Die Israeliten, die sitzen (wohnten?) in (''b'') Samaria in (''b'') der Ecke eines Bettes und in (''b'') ''d<sup>e</sup>mescheq'' eines Divans.“ „In (''b'') ''d<sup>e</sup>mescheq'' eines Divans““ ist zu kurz, um eine eigene Zeile zu sein und hängt daher sicher vom selben Wort ab wie „in der Ecke eines Bettes“. Entweder also von „gerettet werden“ oder von „sitzen“; entweder ist also aufzulösen: (1) „Die in Samaria Wohnenden werden gerettet wie die / mit der Ecke eines Bettes und wie der / mit dem ''d<sup>e</sup>mescheq'' eines Divans“ oder (2) „Es werden gerettet werden die, die in Samarien sitzen in der Ecke eines Bettes und auf dem ''d<sup>e</sup>mescheq'' eines Divans“, oder aber (3) die Wortfügung „''d<sup>e</sup>mescheq'' Divan“ ist keine Genitivkonstruktion, dann „Es werden gerettet werden die, die in Samarien sitzen in der Ecke eines Bettes und in ''d<sup>e</sup>mescheq'' [auf] dem / [ist] ein Divan.“ Nach Auflösung (1) und (2) wäre ''d<sup>e</sup>mescheq'' also ein Parallelbegriff von „Ecke“ und nach (3) von „Samaria“. Von hier aus sind verschiedenste Vorschläge zur Bedeutung oder zur Textkorrektur von ''d<sup>e</sup>mescheq'' gemacht worden; hier nur die verbreitetsten:<br />(1) Am häufigsten geht man davon aus, dass das Wort abgeleitet sei von „Damaskus“ und also irgendeinen damaszenischen Stoff bezeichne, der wie das dt. „Damast“ nach diesem Ort benannt war (so z.B. Gordis 1979/80, S. 220). Einige ältere Exegeten verwiesen dafür früher auf das arab. ''dimaqso'' („Seide“, daher MEN: „mit dem Seidengewebe ihres Ruhebettes“), doch dieses Wort ist ein false friend mit einer anderen Etymologie. Dennoch könnte ein anderer Stoff gemeint sein, für den es dann nur keinen Beleg gibt, wie es grundsätzlich keinen Beleg dafür gibt, dass Damaskus ein Zentrum für Textilverarbeitung war. Dass das Wort mit Schin statt Sin geschrieben worden sein soll, könnte daran liegen, dass der Begriff in einem Dialektraum geprägt worden war, in dem man „Damaskus“ mit Schin sprach (vgl. zu einem ähnlichen dialektalen Ausspracheunterschied [[Richter 12#s6 |Ri 12,6]]), aber dies ist eine weitere hypothetische Annahme, die man für diese Deutung machen muss. Dennoch von hier aus viele Üss.: „Auf dem Damast ihres Bettes“ (z.B. B-R, ELB, , H-R, LUT, R-S, SLT, ZÜR).<br />(2) Ebenfalls häufig: Man geht erstens davon aus, dass der Text irgendwann einmal in aramäischer Kursivschrift geschrieben war und so ''dmšq'' mit ''dbšt'' („Kamelhöcker“) verschrieben werden konnte, und zweitens davon, dass zwei Sitzpolster auf einem Bett bildlich als dessen „Kamelhöcker“ bezeichnet wurden (so bes. Mittmann 1976, S. 1567; auch schon Budde, Marti, Gressmann), also: „die auf dem / am Polster ihres Divans sitzen“. Das ist ziemlich spekulationsfreudig, so aber dennoch z.B. HER05, PAT.<br />(3) Man geht grundsätzlich davon aus, dass ''d<sup>e</sup>mescheq'' offenbar ein Parallelbegriff von „Rand/Ecke“ ist und also wohl ein Komplementärbegriff dazu sein muss (so bes. Gese 1962, S. 431), also z.B. „am Fußende der Liege und am Kopfstück des Bettes“ (Wolff). Aber „Rand/Ecke“ ist das häufige heb. ''pe`ah'', das kein terminus technicus ist, sondern allgemein irgendeinen Rand oder irgendeine Ecke bezeichnet. Soll präzisiert werden, welcher Rand oder welche Ecke, wird das Wort ergänzt. ''pe`ah'' eignet sich also nicht zur Bezeichnung eines Bettteils, für das es ein komplementäres Bettteil geben könnte. So dennoch schon TAF.<br />[[Datei:Tutankhamun_Bett.jpg | mini | rechts | Bett mit Löwenbeinen aus dem Grab des Tutankhamun]](4) Man nimmmt an, dass ''wbdmšq'' die falsche Zusammenziehung der beiden Wörter ''wbd mšq'' (''ubad mischoq'' „und ein Teil des Beins“) seien und lässt die beiden Phrasen dann vom Verb „retten“ abhängen: So, wie der Hirte nur einzelne Körperteile seiner Tiere „rettet“, so werden auch die Israeliten gerettet: Entweder „nur noch mit einer Ecke des Bettes und einem Bruchstück eines Beins des Bettes“ oder „in Gestalt dieser Ecke und dieses Bruchstücks“ (so bes. Rabinowitz 1961; auch Moeller 1964; Willi-Plein 1971, S. 23f.; Pfeifer 1988; Paul 1991; Smith 1998; Möller 2003, S. 240; Eidevall 2017; so lösen z.B. auch Gordis 1979/80 und schon Eliezer von Beaugency auf). Verschiedentlich ist eingewandt worden, dass ''schoq'' nur die Beine von Lebewesen bezeichne, aber an sich wäre das leicht erklärlich: Zum einen wurden besonders in Ägypten Prachtmöbel sehr häufig mit Tierfüßen gestaltet (s. die [https://www.academia.edu/13742992/A_chronological_study_of_thereomorphic_furniture_legs_from_Ancient_Egypt schöne Sammlung von Fotografien von Harcombe]; z.B. auch rechts das Bett des Tutankhamun); man könnte davon ausgehen, dass hier an ein solches Prachtbett gedacht wird. Zum anderen könnten hier auch nur durch dieses Wortspiel die Beine des Bettes noch mehr mit den zwei Schenkeln parallelisiert wird, die der Hirte aus dem Maul des Löwen rettet. Sprachlich wäre das also wohl schon möglich, aber das Bild „gerettet werden [nur] mit Bettbruchstücken“ oder sogar „''in Form von'' Bettbruchstücken“ ist schon sehr schief. Zudem: Paul 1991, S. 120 versucht, diese Deutung zusätzlich mit dem Hinweis darauf zu stützen, dass ''jaschab b...'' nicht „sitzen auf (einem Möbel)“, sondern nur „wohnen in“ oder „sitzen ''an'' (einem Ort)“ bedeuten könne und daher die beiden letzten Phrasen notwendig abhängen müssten von „gerettet werden“, aber das ist falsch, s. 4Q491 Frg. 11 i 12 / 4Q491c 5 (''jaschab b'' einem Thron) und wohl auch [[Psalm 1#s1 |Ps 1,1]], wenn ''moschab'' = „Sitz“ wie [[1 Samuel 20#s25 |1 Sam 20,25]] und nicht „Sitzkreis“. o.Ä.; und richtig dann Rudolph 1971, S. 164: Die Parallele in [[Amos 6#s4 |Am 6,4]] macht es schon sehr wahrscheinlich, dass die beiden Phrasen von ''jaschab'' abhängen.<br />(5) Schließlich wäre natürlich auch möglich, die Punktierung von ''dmš/ßq'' zu ignorieren und das letzte Wort „Bett“ als adverbialen Akkusativ des Ortes aufzulösen: „Die, die sitzen in (''b'') Samaria am (''b'') Rand des Bettes und in (''b'') Damaskus [auf dem] Divan.“ (so Niehaus 1992, S. 385; ähnlich Tur-Sinai 1954, S. 61f.: „So sollen die Israeliten gerettet werden: Die, die in Samaria wohnen, mit [nur] der Ecke eines Bettes und [die, die] in Damaskus [wohnen, mit der Ecke] eines Divans.“). Warum dann aber nur das letzte Wort ohne Präp., sondern als adv. Akk. (Niehaus) oder brachylogisch (Tur-Sinai) konstruiert worden sein soll und warum überhaupt dieser Abschnitt über Samaria mit einem kurzen Seitenhieb gegen die Aramäer schließen soll, wäre so schwer erklärlich, dass diese Auflösung erwartbar wenig Anhänger hat.<br />Kurz: Keine dieser Optionen ist wirklich überzeugend; die Stelle ist bisher unerklärt.</ref>
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Römer 12 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 31, pos 821):
{{S|1}} Ich fordere euch (ermahne euch) im Folgenden (nun), liebe Geschwister<ref>Wörtlich:Brüder.</ref>, beim Erbarmen Gottes<ref>Es handelt sich um eine dringende Bitte, zu der Gottes Erbarmen beschworen wird, vgl. BDR § 223.5 und Käsemann, 314.</ref> auf, dass ihr eure Körper (Leiber) darbringt zu einem lebendigen, heiligen Opfer, das Gott gefällt, eurem vernünftigen (geistigen) Gottesdienst<ref>Hingabe des Leibes und geistiger oder „vernünftiger” Gottesdienst stehen nur scheinbar im Widerspruch zueinander. Für Paulus besteht christlicher Gottesdienst in der ganzen christlichen Existenz, nicht nur in einer kultischen Handlung an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit. Insofern ist dieser Gottesdienst „vernünftig”, weil er sich in Übereinstimmung mit Gottes Willen vollzieht, vgl. Käsemann, 314-317.</ref>.
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Epheser 5 Invalid input '”', expected one of: [TextChar, UnsupportedMarkup, ScriptureText, Quote, Fat, Italics, Insertion, Omission, Alternative, AlternateReading, PoemStart, PoemStop, SecondVoice, Break, ParallelPassage, Comment, SecondaryContent, BibleText, InnerQuote, Verse, Note, '“', ')'] (line 51, pos 211):
{{S|5}} Denn dies wisst ihr ganz genau<ref>Hebraismus: Wiedergabe des hebr. Inf. abs. mit Verbum finitum durch das Partizip mit Verbum finitum, BDR § 422.</ref>, dass kein [männlicher] Prostituierter („Stricher”) oder Unkeuscher (Unreiner) oder Habgieriger, das heißt, ein Götzendiener, Anteil (Heilsbesitz, Erbe) hat am Reich Christi und Gottes.
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Lukas 18 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 60, pos 287):
{{S|9}} Er sprach aber auch zu einigen, die<ref>Part. Perf. akt., relativisch aufgelöst. Die bisherige Übersetzung ist sehr schwerfällig, πεποιθότας mit „Selbstvertrauen” sehr frei übersetzt. Sie lautet: „[Leuten], die [voller] Selbstvertrauen sind, weil sie [meinten] gerecht zu sein”</ref> von sich selbst überzeugt waren, gerecht zu sein, und die anderen gering schätzten (auf die anderen herabsahen), ein Gleichnis:
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Jesaja 52 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 75, pos 622):
Denn Auge in Auge sehen sie<ref>„jubeln” יְרַנֵּ֑נוּ und „sehen” יִרְא֔וּ stehen beide im Imperfekt. Luther und Neue Zürcher Bibel übersetzen das erste als Perfekt, das zweite als Futur: Rückkehr JHWHs zum Zion wird verstanden als Wiederaufbau des Tempels, der noch aussteht. Auch Jerusalem liegt noch in Trümmern (so der folgende Vers). Aber ist mit der Rückkehr JHWHs zum Zion die Tempelweihe gemeint, bei der Gott in den Tempel einzieht? Die läge noch weit in der Zukunft. Deshalb möchte ich שׁ֥וּב hier als Hinwendung Gottes zum Zion verstehen, nachdem er sich abgewendet hatte, was zur Zerstörung Jerusalems führte.</ref>,
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Apostelgeschichte 6 Invalid input '”', expected one of: [TextChar, UnsupportedMarkup, ScriptureText, Quote, Fat, Italics, Insertion, Omission, Alternative, AlternateReading, PoemStart, PoemStop, SecondVoice, Break, ParallelPassage, Comment, SecondaryContent, BibleText, InnerQuote, Verse, Note, '“', LineQuote, "{{Bemerkungen}}", "{{Anliegen}}"] (line 5, pos 166):
{{S|1}} {Aber} in jenen Tagen, nachdem<ref>Genitivus absolutus, temporal (nachzeitig) aufgelöst.</ref> die Zahl der Jünger zugenommen hatte, kam bei den „Hellenisten”<ref>Die Griechisch sprechenden Judenchristen im Gegensatz zu den Aramäisch sprechenden. Es handelt sich um Juden aus der griechischen Diaspora (z.B. Alexandria), die wegen ihres Glaubens oder aus sentimentalen Gründen nach Jerusalem gezogen waren - viele von ihnen als „Rentner” -, weshalb es unter ihnen überproprotional viele Witwen gab, vgl. Weiser, ÖTK 3/1, Exkurs S. 168f, und Haenchen, S. 218. Sie feierten separat Gottesdienst in griechischer Sprache, standen dem Tempelkult kritisch gegenüber und waren daher sehr empfänglich für den christlichen Glauben. Es wird zwischen den griechisch und aramäisch sprechenden Judenchristen Konflikte gegeben haben (Konfliktpotenzial gab es genug: Kritik am Tempelkult vs. Nähe zu/Identifikation mit dem jerusalemer Tempel, Spannung zwischen „Einheimischen” und „Zugezogenen”), die den Grund für das „Übersehen” der Witwen bildeten.</ref> Unwille auf gegen die „Hebräer”<ref>Die ortsansässigen, aramäisch sprechenden Judenchristen, die der jüdischen Gemeinde noch sehr nahe standen.</ref>, weil sie bei der täglichen Unterstützung (Versorgung) deren Witwen übersahen (nicht bedachten, vernachlässigten).
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1 Korinther 3 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 37, pos 366):
{{S|16}} Wisst ihr nicht, dass ihr ein<ref>Zur Zeit des Paulus gibt es nur den einen Tempel in Jerusalem; der Ausdruck stammt aus dem Hebräischen, wo das regierende Nomen im status constructus stets ohne Artikel steht, auch wenn es determiniert wird, vgl. BDR § 259. Diese Determinierung erfolgt ja auch in Vers 17. Man sollte hier deshalb „der Tempel” übersetzen.</ref> Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
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Lukas 19 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 19, pos 752):
{{S|8}} Zachäus aber trat hin und<ref>Partizip, beiordnend aufgelöst.</ref> sprach zum Herrn: Da (Siehe!) die Hälfte meines Besitzes (Vermögens), Herr, gebe ich den Armen, und wenn ich etwas von jemandem erpresst<ref>So BW Sp. 1549. Bovon, EKK III/3, S. 276 schreibt: „Das Verb συκοφάντω meint im engeren Sinn: bei einem Prozess ‚eine Falschaussage machen’, …; in einem weiteren Sinn kann es bedeuten: ‚schikanieren’‚ ‚spotten’, ‚erpressen’. … Wenn man der Art und Weise der Steuer- und Zolleintreibung Rechnung trägt, ist hier wahrscheinlich die engere juristische Bedeutung zu wählen. Denn wenn ein Steuereintreiber nicht zu seinem Ziel kam, verfolgte er den säumigen Zahler gerichtlich und konnte sogar versucht sein,m falsches Zeugnis abzulegen”.</ref> habe, gebe (erstattet) ich es vierfach zurück.
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1 Thessalonicher 2 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 17, pos 931):
{{S|7}} denn<ref>Partizip, kausal aufgelöst.</ref> wir können gewichtig auftreten wie (als) Apostel Christi. Sondern wir kamen (waren) als Unmündige (Kinder)<ref>Der Begriff „Unmündige” überrascht hier. Die frühesten Handschriften bezeugen ihn; spätere Bearbeitungen dieser Handschriften korrigieren ihn zu ήπιοι (mild, sanft). Für diese Lesart spricht das Argument, dass die νήπιοι aus einer Dittographie entstanden sein könnten: Das ν des vorangegangenen Wortes wurde zweimal geschrieben. Holtz, EKK XIII, S. 82, Anm. 337 argumentiert inhaltlich: Der Sinn entscheidet für die Lesart „mild”, sodass er übersetzt: „wir waren in eurer Mitte sanft, euch zugewandt”. IMHO spricht gerade die Korrektur dafür, dass die schwierigere Lesart ursprünglich war. Eine weitere Übersetztungsmöglichkeit bietet Ch. Crawford (von Holtz in der o.a. Anmerkung zitiert), der νήπιοι als Vokativ versteht: „wir, liebe Kinder, waren in euer Mitte …”.</ref> in eure Mitte.<ref>Im griechischen Text steht hier ein Komma, aber das ὡς wird in Vers 8 mit dem οὕτως fortgesetzt: so … wie.</ref> Wie eine Amme (Mutter) ihre Kinder hegt und pflegt,
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Psalm 40 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 8, pos 596):
{{S|1}} Für die liturgische Musikaufführung<ref>מְנַצֵּ֗חַ ist Partizip Piel und bedeutet „leiten”, „Aufsicht haben”, man könnte unter Rückgriff auf 1.Chr. 23,4; 2.Chr 2,1 an den Chorleiter denken. Aber welche Bedeutung hat das לְ, was soll „für den Chorleiter” bedeuten? In 1.Chr 15,21 hat die Wurzel נצח die Bedeutung „musizieren”, sodass man das Partizip mit „für die musikalische Aufführung” übersetzen könnte (vgl. Kraus, Psalmen, BK XV/1, S. XXVII). Dieser Psalm wurde im Gottesdienst gesungen; daher kann man das Partizip spezieller mit „für die liturgische Musikaufführung” wiedergeben.</ref>. Für David. Ein Psalm.
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2 Timotheus 1 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 19, pos 447):
{{S|8}} Schäme dich also des Zeugnisses von unserem Herrn nicht, noch meiner, seines Gefangenen, sondern leide zusammen mit [mir] für das Evangelium<ref>Wie ist συγκακοπάθησον τῷ εὐαγγελίῳ zu verstehen? Luther übersetzt den Dativ als Dativus commodi, „für das Evangelium (= zugunsten des Evangeliums), vgl. BDR § 188, Anm. 1; damit wäre das Leiden als Martyrium verstanden. Holtz versteht es ebenso, übersetzt aber „leiden '''am''' Evangelium”. </ref> gemäß der Kraft Gottes,
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Epheser 4 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 5, pos 989):
{{S|1}} Deshalb<ref>Rückbezug auf Kap. 3,14ff: Dort hatte der Apostel darum gebeten, dass Gott den Ephesern seinen Hl. Geist gibt. Der Geist macht zum Handeln fähig. Weiter bittet der Apostel, dass Cristus in ihnen wohne und dass sie seine Liebe erkennen mögen. Was das bedeutet, wird in der folgenden Paraklese ausgeführt.</ref> fordere ich euch auf (ermahne ich euch), der ich ein Gefangener im Herrn (durch den Herrn)<ref>Die Präposition ἐν, „in”, kann man hier nicht räumlich verstehen - höchstens in einem übertragenen Sinne so, dass der Apostel sich als „Knecht” Christi versteht und insofern sein Gefangener ist. Dann würde er seine Gefangenschaft (die vorausgesetzte Situation ist, dass Paulus aus dem Gefängnis schreibt, während er auf seine Überstellung nach Rom wartet) im Gefangensein „in” Christus überboten und damit aufgehoben wissen. Man könnte das ἐν auch als Mittel verstehen: Durch Christus ist er ein Gefangener (weil er sein Apostel ist, wurde er gefangen genommen).</ref> bin, der Berufung, mit der ihr berufen wurdet, würdig zu leben<ref>Wörtlich: zu wandeln, sein Leben führen.</ref>
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Epheser 6 Invalid input '”', expected one of: [TextChar, UnsupportedMarkup, ScriptureText, Quote, Fat, Italics, Insertion, Omission, Alternative, AlternateReading, PoemStart, PoemStop, SecondVoice, Break, ParallelPassage, Comment, SecondaryContent, BibleText, InnerQuote, Verse, Note, '“', LineQuote, "{{Bemerkungen}}", "{{Anliegen}}"] (line 7, pos 44):
{{S|2}} „Ehre deinen Vater und deine Mutter” (Exodus 20,12; Deuteronomium 5,16), dies ist das erste Gebot mit einer Verheißung,
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1 Thessalonicher 5 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 6, pos 148):
Die beiden Begriffe χρόνων und καιρῶν bilden einen Hendiadyoin, sagen beide dasselbe und könnten im Deutschen durch ein Wort wiedergegeben werden.</ref> und Zeitpunkte zu schreiben, liebe Geschwister<ref>Wörtlich: Brüder.</ref>, besteht kein Bedarf<ref>Wörtlich: Habt ihr keinen Bedarf, bedürft ihr nicht.</ref>,
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1 Thessalonicher 1 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 6, pos 228):
an die Gemeinde der Thessalonicher durch<ref>Das „durch” bezieht sich auf die Gemeinde: Sie existiert durch Gott und Christus bzw. ist von ihm her bestimmt, vgl. Holtz, EKK XIII, S. 38f, der übersetzt: „die durch Gott … lebt”.</ref> Gott, den Vater, und den Herrn Jesus Christus,
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Offenbarung 21 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 7, pos 198):
{{S|2}} Und ich sah die neue heilige Stadt Jerusalem<ref>Jerusalem war sicher schon zu Zeiten des Johannes die „heilige Stadt”. Luther macht eine Apposition: Die heilige Stadt, das neue Jerusalem.</ref>. Sie kam<ref>Partizip, ich habe hier einen neuen Satz begonnen. Man könnte das Partizip auch relativisch auflösen: die Stadt …, die aus dem Himmel herabkam.</ref> aus dem Himmel herab von Gott. Sie war<ref>Partizip, s. vorherige Anmerkung.</ref> bereit gemacht worden<ref>ἡτοιμασμένην heißt „in Bereitschaft gesetzt worden sein” - man könnte auch sagen: „aktiviert”.</ref>, wie eine Braut geschmückt wird für ihren Mann.
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Sacharja 9 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 26, pos 368):
Er ist gerecht<ref>„Lässt man den masoretischen Text, wie er ist, so handelt es sich um einen König, dem selbst erst ‚geholfen worden’ ist, wie … wörtlich zu übersetzen wäre. Die … Aussage ‚gerecht’ wird also ebenfalls zunächst in passivischem Sinn zu verstehen sein: einer, der Recht bekommen, den Sieg behalten hat durch höheren Beistand”, K. Elliger, ATD 25, 139.</ref>, und ihm wurde (wird) geholfen<ref>Die Septuaginta hat hier das Partizip „Retter”, entsprechend übersetzt die Vulgata, vgl. Apparat der BHS. K. Elliger übersetzt „heilvoll”, a.a.O., vgl. vorherige Anmerkung.</ref>.
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Jesaja 61 Invalid input '/', expected one of: ['r', 's', 'n', 'b', 'e', 'i', 'u', '!'] (line 19, pos 394):
ihnen zu geben einen Turban statt Asche (Staub)<ref>Sich Asche oder Staub aufs Haupt zu streuen war ein Zeichen der Trauer, während der Turban ein Zeichen des Festes ist, s.u. Vers 10. Im Hebräischen liegt ein Wortspiel mit „Turban” und „Asche” vor; beide haben die selben Buchstaben, nur die ersten beiden sind vertauscht (und das P wird im zweiten Wort weich als F gesprochen): Peer - Efer.</ref>,
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Ijob 31 Invalid input 'z', expected one of: [ChapterTagType, 'L'] (line 1, pos 3):
{{zuverlässige Studienfassung}}
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