Exodus 20: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Ex 20,2-4.png|mini|Links: Damaskus-Pentateuch. Oben: „Bei ‚Ich‘ gehört der Akzent Paschta zu den unteren Akzenten[, die erste Akzentreihe der ''oberen'' endet also mit V. 2, weil die untere weiter reicht].“<br />Unten: „‚Du sollst nicht machen‘ [in V. 4] gehört erst wieder zu den unteren Akzenten.“<br /> Rechts: G20. Oben:  „Bei ‚Ich‘ gehört der Akzent Tifcha zu den unteren Akzenten[, also endet die erste Akzentreihe der ''unteren'' Akzente mit V. 2].“<br />Darunter: „‚Du sollst nicht haben‘ [in V. 3] ist Versbeginn bei den ''unteren Akzenten''.“]]
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Die Offene Bibel folgt hier der Verszählung der BHS. Recht eigentlich ist das nicht gut zu rechtfertigen: Für Ex 20 und Dtn 5 gilt die Besonderheit, dass in tiberischen hebräischen Handschriften zwei Verszählungen gleichzeitig durch die masoretischen Akzente markiert werden. Die erste, „''ṭa´ame ha-`eljon''“ genannt („obere Akzente“), teilt den Text in zehn Abschnitte, die offenbar der Zehnzahl der Gebote entsprechen sollen. Die zweite („''ṭa´ame ha-taḥton''“, „untere Akzente“) akzentuiert den Text, wie man gewöhnliche Texte akzentuieren würde, und zieht daher z.B. die vier kurzen Gebote gegen Ende zu einem Vers zusammen. In der modernen Verszählung werden aber ''beide'' zusammenaddiert, weshalb die zehn Gebote erst in V. 17 enden.<br />'''Genauer''': Tatsächlich ist es sogar noch komplizierter; in hebräischen Handschriften gibt es sogar zwei Einteilungen des Texts gleichzeitig: (1) Durch Freiräume im Text. Diese orientieren sich an Dtn 5, wo das Begehren der Ehefrau ein eigenes Gebot vor dem Begehren seines Besitzes ist. Die Freiräume zählen daher alles von „Ich bin...“ bis „... meine Gebote halten“ als ''ein'' Gebot; danach entspricht die Gliederung der Textlogik; am Ende werden die beiden Begehrens-Verbote als zwei Gebote gerechnet. (2) Durch die ''ṭa´ame ha-`eljon''. Welche Akzente zu dieser Akzentreihe gehören, lässt sich aber nicht überall klar erkennen. Besonders problematisch: (2a) Nach der beim Synagogengesang traditionellen Ansicht zu dieser Akzentreihe wäre V. 2 ein eigenes Gebot, das zweite reichte dann von V. 3 bis V. 6. Vgl. dazu bes. ausführlich Japhet 1896, S. 157-166 (man ignoriere seine Ausführungen zum Rebia in V. 2; dieses ist nur ein Druckfehler in seiner Textausgabe). Breuer 1990 hat diese Interpretation noch weiter abstützen wollen, indem er erstens die Regel aufgestellt hat, zu den ''ṭa´ame ha-`eljon'' gehörten bei nebeneinanderstehenden Akzenten immer die Linken, und indem er auf dem Damaskus-Pentateuch hingewiesen hat, wo vermerkt ist, dass der Silluq am Ende von V. 3 ''nicht'' zu dieser Reihe gehöre. Darin sind ihm Jacobson 1994 und DeRouchie 2014 gefolgt; auch Dotan druckt die 10 Gebote so in der Biblia Hebraica Leningradensia ab. (2b) Aber das ist überhaupt nicht zwingend: Genauso gut ließe sich die Regel aufstellen, dass links immer die Akzente stehen, die zum folgenden Silluq gehören. Und neben den Anmerkungen im [https://www.loc.gov/resource/gdcwdl.wdl_11364/?sp=145&r=0.063,0.092,0.599,0.302,0 Damaskus-Pentateuch], die ähnlich übrigens auch im „[https://digitalcollections.jtsa.edu/islandora/object/jts%3A267103#page/197/mode/1up Codex Hilleli]“ stehen, gibt es z.B. in [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b107203474/f104.item.zoom G20] (rechts) oder ähnlich in [https://www.nli.org.il/en/discover/manuscripts/hebrew-manuscripts/viewerpage?vid=MANUSCRIPTS&docid=PNX_MANUSCRIPTS990001516540205171-1 EVR I Bibl 86] (Bild 88) – das scheint noch niemandem aufgefallen zu sein – die alternative Tradition, die umgekehrt notiert, dass die erste Akzentreihe der ''ṭa´ame ha-`eljon'' ''nicht'' in V. 2 endet. Nach dieser Tradition reichte das erste Gebot von V. 2 bis V. 3 und das zweite von V. 4 bis V. 6, wie z.B. auch JosAnt 3.91f; Philo, Dec 50f. und Sifre Num 112 gegliedert haben. Auch in hebräischen Handschriften finden sich also beide Varianten, die schon im alten Judentum diskutiert wurden; es ist verkehrt, von den Handschriften her für eine von beiden zu argumentieren.</ref>
Die Offene Bibel folgt hier der Verszählung der BHS. Recht eigentlich ist das nicht gut zu rechtfertigen: Für Ex 20 und Dtn 5 gilt die Besonderheit, dass in tiberischen hebräischen Handschriften zwei Verszählungen gleichzeitig durch die masoretischen Akzente markiert werden. Die erste, „''ṭa´ame ha-`eljon''“ genannt („obere Akzente“), teilt den Text in zehn Abschnitte, die offenbar der Zehnzahl der Gebote entsprechen sollen. Die zweite („''ṭa´ame ha-taḥton''“, „untere Akzente“) akzentuiert den Text, wie man gewöhnliche Texte akzentuieren würde, und zieht daher z.B. die vier kurzen Gebote gegen Ende zu einem Vers zusammen. In der modernen Verszählung werden aber ''beide'' zusammenaddiert, weshalb die zehn Gebote erst in V. 17 enden.<br />'''Genauer''': Tatsächlich ist es sogar noch komplizierter; in hebräischen Handschriften gibt es sogar zwei Einteilungen des Texts gleichzeitig: (1) Durch Freiräume im Text. Diese orientieren sich an Dtn 5, wo das Begehren der Ehefrau ein eigenes Gebot vor dem Begehren seines Besitzes ist. Die Freiräume zählen daher alles von „Ich bin...“ bis „... meine Gebote halten“ als ''ein'' Gebot; danach entspricht die Gliederung der Textlogik; am Ende werden die beiden Begehrens-Verbote als zwei Gebote gerechnet. (2) Durch die ''ṭa´ame ha-`eljon''. Welche Akzente zu dieser Akzentreihe gehören, lässt sich aber nicht überall klar erkennen. Besonders problematisch: (2a) Nach der beim Synagogengesang traditionellen Ansicht zu dieser Akzentreihe wäre V. 2 ein eigenes Gebot, das zweite reichte dann von V. 3 bis V. 6. Vgl. dazu bes. ausführlich Japhet 1896, S. 157-166 (man ignoriere seine Ausführungen zum Rebia in V. 2; dieses ist nur ein Druckfehler in seiner Textausgabe). Breuer 1990 hat diese Interpretation noch weiter abstützen wollen, indem er erstens die Regel aufgestellt hat, zu den ''ṭa´ame ha-`eljon'' gehörten bei nebeneinanderstehenden Akzenten immer die Linken, und indem er auf dem Damaskus-Pentateuch hingewiesen hat, wo vermerkt ist, dass der Silluq am Ende von V. 3 ''nicht'' zu dieser Reihe gehöre. Darin sind ihm Jacobson 1994 und DeRouchie 2014 gefolgt; auch Dotan druckt die 10 Gebote so in der Biblia Hebraica Leningradensia ab. (2b) Aber das ist überhaupt nicht zwingend: Genauso gut ließe sich die Regel aufstellen, dass links immer die Akzente stehen, die zum folgenden Silluq gehören. Und neben den Anmerkungen im [https://www.loc.gov/resource/gdcwdl.wdl_11364/?sp=145&r=0.063,0.092,0.599,0.302,0 Damaskus-Pentateuch], die ähnlich übrigens auch im „[https://digitalcollections.jtsa.edu/islandora/object/jts%3A267103#page/197/mode/1up Codex Hilleli]“ stehen, gibt es z.B. in [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b107203474/f104.item.zoom G20] (rechts) oder ähnlich in [https://www.nli.org.il/en/discover/manuscripts/hebrew-manuscripts/viewerpage?vid=MANUSCRIPTS&docid=PNX_MANUSCRIPTS990001516540205171-1 EVR I Bibl 86] (Bild 88) – das scheint noch niemandem aufgefallen zu sein – die alternative Tradition, die umgekehrt notiert, dass die erste Akzentreihe der ''ṭa´ame ha-`eljon'' ''nicht'' in V. 2 endet. Nach dieser Tradition reichte das erste Gebot von V. 2 bis V. 3 und das zweite von V. 4 bis V. 6, wie z.B. auch JosAnt 3.91f; Philo, Dec 50f. und Sifre Num 112 gegliedert haben. Auch in hebräischen Handschriften finden sich also alle drei Varianten, die schon im alten Judentum diskutiert wurden; es ist verkehrt, von den Handschriften her für eine von beiden zu argumentieren.</ref>


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Version vom 17. August 2023, 00:08 Uhr

Syntax ungeprüft

Status: Studienfassung in Arbeit – Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen. Auf der Diskussionsseite kann die Arbeit am Urtext dokumentiert werden. Dort ist auch Platz für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Anmerkungen.
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Anmerkungen

Studienfassung (Exodus 20)


1a

Dann (und) sprach Gott alle diese Worte:b 2 Ich [bin] JHWH, dein Gottc, der dich aus dem Land der Ägypter (Ägypten), aus dem Haus der Sklaven (Knechte) herausgeführt hatd. 3 Du sollst (darfst)e keine anderen Götter vor (neben, außer) mirf haben. 4 Du sollst (darfst) dir kein Götzenbild machen oder irgendein Abbild (Erscheinung) [von etwas], das am (im) Himmel oben oder {das} auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde [ist]. 5 Du sollst (darfst) dich nicht vor ihnen niederwerfen und (um) ihnen nicht dienen, denn ich, JHWH, dein Gott, [bin] ein eifersüchtiger Gott, [der] die Schuld (Sünde) der Väter an den Kindern (Söhnen) heimzahlt (bestraft) bis in die dritten und vierten [Generationen] [derer, die] mich hassen (ablehnen)g, 6 aber liebende Treue (Liebe, Güte) tausenden [Generationen] [derer] erweist (tut), [die] mich lieben und meine Gebote befolgen. 7 Du sollst (darfst) den Namen JHWHs, deines Gottes, nicht unnützh gebrauchen (aussprechen; aufheben)i, denn JHWH wird [denjenigen] nicht für unschuldig erklären (vergeben, ungestraft lassen), der seinen Namen unnütz gebraucht. 8 Denke an den Sabbat-Tag (Ruhetag), indem (damit) du ihn heiligst. 9 Sechs Tage [lang] sollst (darfst, kannst) du arbeiten und (um) alle deine Arbeit verrichten (tun), 10 doch (und) der siebte Tag [ist] ein Sabbat (Ruhetag) JHWHs (für JHWHj), deines Gottes. Du sollst [an diesem Tag] (darfst) keinerlei Arbeit verrichten (tun), [weder] du noch (und) dein Sohn oder deine Tochter, dein Knecht (Sklave) oder deine Magd (Sklavin) oder dein Vieh (Tier) oder dein Gast (Fremder), der [sich] in deinen Toren [aufhält]. 11 Denn sechs Tage [lang]k hat JHWH den Himmel und die Erde, das Meer und alles, was darin (in ihnen) [ist], gemacht, aber (dann; und) am siebten Tag geruht. Deshalb hat JHWH den Sabbat-Tag gesegnet und ihn für heilig erklärt (geheiligt). 12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lang sein werden in dem Land (auf dem Grund), das JHWH, dein Gott, dir geben wird (gibt)l. 13 Du sollst (darfst) nicht töten. 14 Du sollst (darfst) nicht die Ehe brechen. 15 Du sollst (darfst) nicht stehlen. 16 Du sollst (darfst) gegen deinen Nächsten (Mitmenschen, Freund) keine falsche Zeugenaussage machen.m 17 Du sollst (darfst) nicht das Haus deines Nächsten (Mitmenschen, Freund) begehren. Du sollst (darfst) weder (nicht) die Frau deines Nächsten noch (auch nicht; und) seinen Sklaven (Knecht) oder (und) seine Sklavin (Magd) oder sein Rind oder seinen Esel begehren oder irgendetwas, das deinem Nächsten [gehört]. 18 Und das ganze Volk sah den Donner, die Fackeln, den Hörnerschall und den rauchenden Berg. Als nun das Volk das sah, zitterten sie, blieben von ferne stehen 19 und sagten zu Mose: Rede du mit uns, dann wollen wir hören. Aber JHWH soll nicht mit uns reden, damit wir nicht sterben. 20 Da sagte Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht! Denn um euch zu prüfen ist JHWH gekommen und damit die Furcht vor ihm auf eurem Gesicht sei, damit ihr nicht sündigt. 21 So blieb denn das Volk von ferne stehen. Mose aber näherte sich dem Wolkendunkel, wo JHWH war. 22 23 24 25 26


Anmerkungen

a
Links: Damaskus-Pentateuch. Oben: „Bei ‚Ich‘ gehört der Akzent Paschta zu den unteren Akzenten[, die erste Akzentreihe der oberen endet also mit V. 2, weil die untere weiter reicht].“
Unten: „‚Du sollst nicht machen‘ [in V. 4] gehört erst wieder zu den unteren Akzenten.“
Rechts: G20. Oben: „Bei ‚Ich‘ gehört der Akzent Tifcha zu den unteren Akzenten[, also endet die erste Akzentreihe der unteren Akzente mit V. 2].“
Darunter: „‚Du sollst nicht haben‘ [in V. 3] ist Versbeginn bei den unteren Akzenten.“
Die Offene Bibel folgt hier der Verszählung der BHS. Recht eigentlich ist das nicht gut zu rechtfertigen: Für Ex 20 und Dtn 5 gilt die Besonderheit, dass in tiberischen hebräischen Handschriften zwei Verszählungen gleichzeitig durch die masoretischen Akzente markiert werden. Die erste, „ṭa´ame ha-`eljon“ genannt („obere Akzente), teilt den Text in zehn Abschnitte, die offenbar der Zehnzahl der Gebote entsprechen sollen. Die zweite (ṭa´ame ha-taḥton“, „untere Akzente) akzentuiert den Text, wie man gewöhnliche Texte akzentuieren würde, und zieht daher z.B. die vier kurzen Gebote gegen Ende zu einem Vers zusammen. In der modernen Verszählung werden aber beide zusammenaddiert, weshalb die zehn Gebote erst in V. 17 enden.
Genauer: Tatsächlich ist es sogar noch komplizierter; in hebräischen Handschriften gibt es sogar zwei Einteilungen des Texts gleichzeitig: (1) Durch Freiräume im Text. Diese orientieren sich an Dtn 5, wo das Begehren der Ehefrau ein eigenes Gebot vor dem Begehren seines Besitzes ist. Die Freiräume zählen daher alles von „Ich bin...“ bis „... meine Gebote halten“ als ein Gebot; danach entspricht die Gliederung der Textlogik; am Ende werden die beiden Begehrens-Verbote als zwei Gebote gerechnet. (2) Durch die ṭa´ame ha-`eljon. Welche Akzente zu dieser Akzentreihe gehören, lässt sich aber nicht überall klar erkennen. Besonders problematisch: (2a) Nach der beim Synagogengesang traditionellen Ansicht zu dieser Akzentreihe wäre V. 2 ein eigenes Gebot, das zweite reichte dann von V. 3 bis V. 6. Vgl. dazu bes. ausführlich Japhet 1896, S. 157-166 (man ignoriere seine Ausführungen zum Rebia in V. 2; dieses ist nur ein Druckfehler in seiner Textausgabe). Breuer 1990 hat diese Interpretation noch weiter abstützen wollen, indem er erstens die Regel aufgestellt hat, zu den ṭa´ame ha-`eljon gehörten bei nebeneinanderstehenden Akzenten immer die Linken, und indem er auf dem Damaskus-Pentateuch hingewiesen hat, wo vermerkt ist, dass der Silluq am Ende von V. 3 nicht zu dieser Reihe gehöre. Darin sind ihm Jacobson 1994 und DeRouchie 2014 gefolgt; auch Dotan druckt die 10 Gebote so in der Biblia Hebraica Leningradensia ab. (2b) Aber das ist überhaupt nicht zwingend: Genauso gut ließe sich die Regel aufstellen, dass links immer die Akzente stehen, die zum folgenden Silluq gehören. Und neben den Anmerkungen im Damaskus-Pentateuch, die ähnlich übrigens auch im „Codex Hilleli“ stehen, gibt es z.B. in G20 (rechts) oder ähnlich in EVR I Bibl 86 (Bild 88) – das scheint noch niemandem aufgefallen zu sein – die alternative Tradition, die umgekehrt notiert, dass die erste Akzentreihe der ṭa´ame ha-`eljon nicht in V. 2 endet. Nach dieser Tradition reichte das erste Gebot von V. 2 bis V. 3 und das zweite von V. 4 bis V. 6, wie z.B. auch JosAnt 3.91f; Philo, Dec 50f. und Sifre Num 112 gegliedert haben. Auch in hebräischen Handschriften finden sich also alle drei Varianten, die schon im alten Judentum diskutiert wurden; es ist verkehrt, von den Handschriften her für eine von beiden zu argumentieren. (Zurück zu v.1)
bDas Wort לֵאמֹר das im Grunde einen Doppelpunkt markiert, blieb hier unübersetzt. (Zurück zu v.1)
cAlternativ: „Ich, JHWH, [bin] dein Gott“ (Zurück zu v.2)
dEigentlich in der 1. Person. (Zurück zu v.2)
edie genaue Formulierung ist umstritten. Es finden sich ebenfalls „Du wirst nicht..“ und das sehr finale „Ich bin JHWH..., deshalb machst du nicht,... Du stiehlst nicht. ...“ (Zurück zu v.3)
fDie Phrase ist nicht genau zu deuten, obwohl die Bedeutung klar ist: JHWH soll der einzige Gott sein. Die hebräische Wendung bedeutet vermutlich „vor“ oder „zusätzlich zu“, in der LXX steht „außer“. (Zurück zu v.3)
gAufgelöstes Ptz. (Zurück zu v.5)
hDas Wort, obgleich ein Substantiv, kommt in der Bibel nur adverbial mit der Präposition לְ vor. Eine wörtlichere Übersetzung wäre nach REB „zu Nichtigem/Falschem/Lügenhaftem“, SLT schlägt noch „zu Bösem“ vor. Traditionell wurde es in Verbindung mit נָשָׂא (aufheben) als „missbrauchen“ übersetzt. (Zurück zu v.7)
iWörtlich „aufheben“. In diesem Kontext aber dieser Übersetzung entsprechend zu verstehen. (Zurück zu v.7)
jIn dieser Variante evtl. noch zu ergänzen: „heilig“ bzw. „geweiht“. (Zurück zu v.10)
kOder: „[in] sechs Tagen“. Die bestehende Übersetzung wurde in Anlehnung an V. 9 gewählt. (Zurück zu v.11)
lPtz., das wegen des Kontexts als Futur übersetzt wurde. (Zurück zu v.12)
mD.h. vor Gericht. Gemeint ist aber wohl in jedem Fall ein generelles Verbot der Lüge. (Zurück zu v.16)