Markus 2: Unterschied zwischen den Versionen

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die Matte hinab, auf der der Gelähmte lag, nachdem sie eine [entsprechende] Öffnung geschaffen hatten
die Matte hinab, auf der der Gelähmte lag, nachdem sie eine [entsprechende] Öffnung geschaffen hatten
<ref>''nachdem sie eine [entsprechende] Öffnung geschaffen hatten'' [[Ptz. conj.]] (Ptz. Aor.), als temporaler Nebensatz (mit „nachdem“) aufgelöst und aus stilistischen Gründen nachgestellt. W. etwa „deckten ab... und, eine Öffnung geschaffen habend/schaffend, ließen...“ Man kann es auch modal verstehen: „indem sie … schufen, ließen sie“ Gr. ἐξορύξαντες bedeutet „aufgraben, aufbrechen“. Die Männer gelangten wohl über eine Außentreppe auf das flache Dach. Palästinische Hausdächer bestanden aus Baumstämmen oder Balken, die mit Zweigen und festgetretenem Lehm abgedeckt waren (Lukas 5,17 berichtet auch von Ziegeln), die genaue Konstruktion konnte aber variieren. Auch die Ausleger sind sich nicht alle einig (vgl. die Übersicht bei Blight 2012, 99f.). Je nach dem, ob das Haus tatsächlich auch mit Dachziegeln bzw. einer Art von tönernen Platten belegt war (Lukas könnte die Geschichte für seine südeuropäischen Leser kontextualisiert haben), könnten die Männer das Dach fast gar nicht oder sogar sehr schwer beschädigt haben. Dementsprechend gibt es verschiedene Übersetzungsvorschläge. Der hier vorgezogene versteht das Partizip als temporale Umstandsangabe: 1. Die Männer deckten das Dach ab. 2. Sobald eine groß genügende Öffnung da war, ließen sie den Mann herab (so Guelich 1989, 85 und die meisten Übersetzungen). Eine andere Deutung geht von zwei Schritten aus: 1. Die Männer deckten das Dach, d.h. die äußere Schicht ab. 2. Dann brachen sie durch das Holz- und Lehmwerk, das sich darunter befand die Decke bildete. 3. Anschließend ließen sie den Mann hinab (so GNB, Zür).</ref>.  
<ref>''nachdem sie eine [entsprechende] Öffnung geschaffen hatten'' [[Ptz. conj.]] (Ptz. Aor.), als temporaler Nebensatz (mit „nachdem“) aufgelöst und aus stilistischen Gründen nachgestellt. W. etwa „deckten ab... und, eine Öffnung geschaffen habend/schaffend, ließen...“ Man kann es auch modal verstehen: „indem sie … schufen, ließen sie“ Gr. ἐξορύξαντες bedeutet „aufgraben, aufbrechen“. Die Männer gelangten wohl über eine Außentreppe auf das flache Dach. Palästinische Hausdächer bestanden aus Baumstämmen oder Balken, die mit Zweigen und festgetretenem Lehm abgedeckt waren (Lukas 5,17 berichtet auch von Ziegeln), die genaue Konstruktion konnte aber variieren. Auch die Ausleger sind sich nicht alle einig (vgl. die Übersicht bei Blight 2012, 99f.). Je nach dem, ob das Haus tatsächlich auch mit Dachziegeln bzw. einer Art von tönernen Platten belegt war (Lukas könnte die Geschichte für seine südeuropäischen Leser kontextualisiert haben), könnten die Männer das Dach fast gar nicht oder sogar sehr schwer beschädigt haben. Dementsprechend gibt es verschiedene Übersetzungsvorschläge. Der hier vorgezogene versteht das Partizip als temporale Umstandsangabe: 1. Die Männer deckten das Dach ab. 2. Sobald eine groß genügende Öffnung da war, ließen sie den Mann herab (so Guelich 1989, 85 und die meisten Übersetzungen). Eine andere Deutung geht von zwei Schritten aus: 1. Die Männer deckten das Dach, d.h. die äußere Schicht ab. 2. Dann brachen sie durch das Holz- und Lehmwerk, das sich darunter befand die Decke bildete. 3. Anschließend ließen sie den Mann hinab (so GNB, Zür).</ref>.  
{{S|5}} Und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: „Sohn, deine Sünden sind vergeben.
{{S|5}} Und als Jesus ihren Glauben (Vertrauen) sah,
<ref>''als … sah'' Als temporaler NS aufgelöstes [[Ptz. conj.]] (Ptz. Aor.). Markus formuliert hier metonymisch (Wirkung für Ursache), denn Jesus sieht natürlich nicht die Gesinnung der Männer, sondern deren Ergebnis. Daher übersetzt Zür „Als Jesus nun ihren Glauben erkannte“.</ref>
sagte
<ref>sagte [[Historisches Präsens]]. </ref>
er zu dem Gelähmten: „[Mein] Sohn (Kind), deine Sünden sind vergeben!
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{{S|6}} Es saßen aber gerade<ref name="hsan-part">ἦσαν + Partizip kann die Umschreibung des Imperfekts sein, meint also eine länger andauernde Handlung (Bauer zu ειμι, BDR §353).</ref> einige der Schriftgelehrten dort und überlegten (erwogen) in Gedanken (in ihren Herzen):
{{S|7}} „Was redet er so<ref>'''Textkritik''': Einige Handschriften spezifizieren: „derart Lästerliches“</ref>? Er lästert Gott! Wer kann Sündenschulden erlassen (Sünden vergeben), außer (wenn nicht) Einem – [nämlich] Gott?“
{{S|7}} „Was redet er so<ref>'''Textkritik''': Einige Handschriften spezifizieren: „derart Lästerliches“</ref>? Er lästert Gott! Wer kann Sündenschulden erlassen (Sünden vergeben), außer (wenn nicht) Einem – [nämlich] Gott?“

Version vom 15. Januar 2014, 20:40 Uhr

Syntax ungeprüft

Status: Studienfassung zu prüfen – Eine erste Übersetzung aus dem Urtext ist komplett, aber noch nicht mit den Übersetzungskriterien abgeglichen und nach den Standards der Qualitätssicherung abgesichert worden und sollte weiter verbessert und geprüft werden. Auf der Diskussionsseite ist Platz für Verbesserungsvorschläge, konstruktive Anmerkungen und zum Dokumentieren der Arbeit am Urtext.
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Anmerkungen

Studienfassung (Markus 2)

1 Und als er nach [einigen] Tagen wieder (zurück) nach Kafarnaum kam a , wurde bekannt b , dass er zuhause (in einem [bestimmten] Haus) c war d. 2 Und es kamen (sammelten sich) so viele [Leute] zusammen, dass es keinen Platz mehr gab, auch nicht (nicht einmal) vor (bei) der Tür, und er erläuterte (verkündete, sagte) ihnen seine Botschaft (das Wort) e. 3 Derweil (Und) kamen f [einige Leute] und brachten einen Gelähmten g zu ihm. Er wurde von vier [Männern] getragen. h 4 Und (Doch) weil (als) es ihnen wegen die Menschenmenge nicht gelang (sie nicht konnten), i ihn zu [Jesus] zu bringen, deckten (entfernten) sie [über der Stelle], wo er war, das Hausdach ab, und ließen j die Matte hinab, auf der der Gelähmte lag, nachdem sie eine [entsprechende] Öffnung geschaffen hatten k. 5 Und als Jesus ihren Glauben (Vertrauen) sah, l

sagte

m er zu dem Gelähmten: „[Mein] Sohn (Kind), deine Sünden sind vergeben!“ 6 Es saßen aber geraden einige der Schriftgelehrten dort und überlegten (erwogen) in Gedanken (in ihren Herzen): 7 „Was redet er soo? Er lästert Gott! Wer kann Sündenschulden erlassen (Sünden vergeben), außer (wenn nicht) Einem – [nämlich] Gott?“ 8 Und gleich nachdem Jesus in seinem Geist erkannt hatte, dass sie so in sich dachten, sprach er zu ihnen: „Was ist dieses, was ihr beredet in euren Herzen? 9 Was ist einfacher: zu einem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben oder zu sagen: geh und nimm dein Bett und gehe hin?“ 10 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat auf der Erde Sünde zu vergeben, spricht er zum Gelähmten: 11 „Ich sage dir: Steh auf, nimm dein Bett und geh in dein Haus!“ 12 Und er stand auf und gleich als er sein Bett genommen hatte, ging er vor aller Augen hinaus, sodass sich alle verwunderten und Gott lobten, indem sie sagten: „Wir haben sowas niemals gesehen.“ 13 Danach (Und) ging Jesus (er) wieder hinausp – hinunter zum See (Meer)q. Dort (Und) kamr die Menge (das Volk) zu ihm und er lehrte sie. 14 Als er [dort] entlanggings(vorbeiging | vorüberging)t, sah er Leviu, den [Sohn] von Alfäus, an der Zollstelle (Zollgebäude | Zollhaus | Zoll) sitzen, und sagt ihm: „Schließe dich mir an! (Folge mir nach!)“ Und Levi (er) stand aufv und schloss sich ihm an (folgte ihm nach). 15 Und es ereignete sichw (geschah), dass er in seinemx Haus zu Tisch lag, und viele Zöllner und Sünder aßen (hatten Tischgemeinschaft) mit Jesus und dessen Jüngern. Es waren nämlich viele, diey sich ihm angeschlossen. 16 Und als die Schriftgelehrten der Pharisäer (Schriftgelehrten von der Partei der Pharisäer)z sahenaa, dass er mit den Sündern und Zöllnern isst, sagten [sie] zu seinen Jüngern: „Warumab isst er mit Zöllnern und Sündern?“ 17 Aber (Und) als Jesus [das] hört, sagt er zu ihnen: „Nicht die, die bei Kräften sind, (die Gesunden) haben einen Arzt nötig, sondern die, denen es schlecht geht. Ich bin nicht gekommen, um die Gerechten zu rufen, sondern die Sünder. 18 {Und} die Jünger Johannes’ und die Pharisäerac fasteten geraden und sie kommen und sagen zu ihm: „Warum fasten die Jünger Johannes’ und die Jünger der Pharisäerad, aber die zu dir [gehörigen]aeaf Jünger fasten nicht?“ 19 Da (Und) sagte Jesus zu ihnen: „Ist es möglich, dass die Hochzeitsgästeag, während der Bräutigam bei ihnen ist, fasten? Solange sie den Bräutigam bei sich haben, können sie nicht fasten.ah 20 Es werden aber Tage kommen, an denen der Bräutigam von ihnen weggenommen (weggehoben | entrissen) wird, und dann, an diesem Tagai, werden sie fasten. 21 Keiner näht einen Flicken aus neuem Stoff (neuen Stoffs | ungewalkten Stoffs) auf ein altes Kleidungsstückaj. Falls aber doch, reißt das Füllstück [etwas] von ihm ab – der neue [Stoff] vom alten [Stoff] – und es entsteht ein schlimmerer Riss.ak 22 Auch füllt keiner Jungweinal in alte Schläuche. Falls aber doch, wird der Wein die Schläuche zerreißen (sprengen | bersten lassen) und der Wein ist verloren – ebenso (auch) die Schläuche.am Sondern Jungweinal [gehört]an in neue Schläuche.ao23 Und es ereignete sich, dass er an einem Sabbat an den Saatfeldern (Äckern) vorbeiging (vorüberging) und seine Jünger anfingen, [sich] einen Weg zu bahnen (machen), indem sie {die} Ähren ausrupften.ap 24 Darauf (und) sagten die Pharisäer zu ihm: „Schau (siehe), warum (was) tun sie am Sabbat das, was nicht erlaubt ist?“ 25 Aber (und) er sagt zu ihnen: „Last ihr niemals, was David tat, als er Mangel hatte und er und die, die bei ihm waren, hungerte, 26 wie er hineinging in das Haus Gottes, als (zu der Zeit als) Abjatar Hohepriester war, und die Schaubrote (geweihte Brote | ausgestellte Brote) verzehrte, die niemand außer den Priestern essen darf, und auch denen, die mit ihm waren, [davon] gab?“ 27 Und er sagte ihnen: „Der Sabbat ist um des Menschen Willen geschaffen (geworden/gemacht)aq und nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28 So ist der Menschensohn (Sohn des Menschen) auch Herr des Sabbats.“

Anmerkungen

akam Ptz. conj. (Ptz. Aor.), als temporaler Nebensatz (mit „als“) aufgelöst. (Zurück zu v.1)
bwurde bekannt W. „wurde gehört“ Oder: „als er wieder … kam, wurde nach einigen Tagen bekannt“ (Collins 2007, 184). (Zurück zu v.1)
czuhause bzw. in einem [bestimmten] Haus Die erste Bedeutung ist üblich und somit wahrscheinlicher, auch wenn die andere durchaus möglich ist (Collins 2007, 181; NSS). Denkbar, dass Simons Haus gemeint ist wie in 1,29-34 (Guelich 1989, 81). in einem [bestimmten] Haus Im Deutschen wäre die etwas freiere Übersetzung „in welchem Haus er sich aufhielt“ besser verständlich. Es geht dann also darum, dass Jesu Aufenthaltsort bekannt wurde, ohne eine Aussage über das nämliche Haus zu machen. Um das zu vermitteln, wurde [bestimmten] ergänzt. (Zurück zu v.1)
dwar W. „ist“. (Zurück zu v.1)
eer erläuterte ihnen seine Botschaft W. „sprach das Wort (zu) ihnen“. Ähnlich wie in 4,33 und 8,32 meint die Phrase wohl, dass Jesus ihnen seine Botschaft (=Wort) erklärte oder predigte (France 2002, 122, ähnlich GNB). In 1,45 meinte „Wort“ die Geschichte (oder Neuigkeit) des geheilten Aussätzigen, Das Wort steht meist für eine im Kontext bekannte Botschaft, für Redeinhalt. Bei Jesus ist das das Evangelium bzw. die Heilsbotschaft vom nahen Reich/Herrschaft Gottes (wie Mk 1,21). Im NT bezeichnet es oft den Inhalt der Verkündigung von Jesus und den frühen Christen, z.B. Apg 6,4; Gal 6,6; Kol 4,3. (Guelich 1989, 84). erläuterte Duratives Imperfekt. (Zurück zu v.2)
fkamen Historisches Präsens. (Zurück zu v.3)
gGelähmter (Gr. παραλυτικός) Seine genaue Behinderung ist unbekannt. Wir erfahren nur, dass er nicht laufen konnte und offensichtlich behindert, vielleicht bettlägrig war (vgl. France 2002, 123). (Zurück zu v.3)
hEr wurde getragen Attributives Partizip, als unabhängiger Hauptsatz aufgelöst. Auch ein Relativsatz wäre möglich („der getragen wurde“). (Zurück zu v.3)
iweil (als) es ihnen nicht gelang Kausal oder temporal zu verstehendes Ptz. conj. (Ptz. Präs.), als Nebensatz mit „weil“ aufgelöst. NSS, NGÜ: „weil sie nicht zu Jesus durchkamen“. (Zurück zu v.4)
jließen Historisches Präsens. (Zurück zu v.4)
knachdem sie eine [entsprechende] Öffnung geschaffen hatten Ptz. conj. (Ptz. Aor.), als temporaler Nebensatz (mit „nachdem“) aufgelöst und aus stilistischen Gründen nachgestellt. W. etwa „deckten ab... und, eine Öffnung geschaffen habend/schaffend, ließen...“ Man kann es auch modal verstehen: „indem sie … schufen, ließen sie“ Gr. ἐξορύξαντες bedeutet „aufgraben, aufbrechen“. Die Männer gelangten wohl über eine Außentreppe auf das flache Dach. Palästinische Hausdächer bestanden aus Baumstämmen oder Balken, die mit Zweigen und festgetretenem Lehm abgedeckt waren (Lukas 5,17 berichtet auch von Ziegeln), die genaue Konstruktion konnte aber variieren. Auch die Ausleger sind sich nicht alle einig (vgl. die Übersicht bei Blight 2012, 99f.). Je nach dem, ob das Haus tatsächlich auch mit Dachziegeln bzw. einer Art von tönernen Platten belegt war (Lukas könnte die Geschichte für seine südeuropäischen Leser kontextualisiert haben), könnten die Männer das Dach fast gar nicht oder sogar sehr schwer beschädigt haben. Dementsprechend gibt es verschiedene Übersetzungsvorschläge. Der hier vorgezogene versteht das Partizip als temporale Umstandsangabe: 1. Die Männer deckten das Dach ab. 2. Sobald eine groß genügende Öffnung da war, ließen sie den Mann herab (so Guelich 1989, 85 und die meisten Übersetzungen). Eine andere Deutung geht von zwei Schritten aus: 1. Die Männer deckten das Dach, d.h. die äußere Schicht ab. 2. Dann brachen sie durch das Holz- und Lehmwerk, das sich darunter befand die Decke bildete. 3. Anschließend ließen sie den Mann hinab (so GNB, Zür). (Zurück zu v.4)
lals … sah Als temporaler NS aufgelöstes Ptz. conj. (Ptz. Aor.). Markus formuliert hier metonymisch (Wirkung für Ursache), denn Jesus sieht natürlich nicht die Gesinnung der Männer, sondern deren Ergebnis. Daher übersetzt Zür „Als Jesus nun ihren Glauben erkannte“. (Zurück zu v.5)
msagte Historisches Präsens. (Zurück zu v.5)
nἦσαν + Partizip kann die Umschreibung des Imperfekts sein, meint also eine länger andauernde Handlung (Bauer zu ειμι, BDR §353). (Zurück zu v.6 / zu v.18)
oTextkritik: Einige Handschriften spezifizieren: „derart Lästerliches“ (Zurück zu v.7)
pJesus ging hinaus aus dem Haus und der Stadt Kafarnaum (dort hielt er sich nämlich auf (Mk 2,1) und in Mk 1,21 ging er nach Kafarnaum hinein). (Zurück zu v.13)
qGemeint ist vermutlich der See Gennesaret , denn Kafarnaum lag dort. (Zurück zu v.13)
rImperfekt. Ist das iterativ oder die Dauer der Handlung beschreibend gemeint? „Dort kam die Menge wieder zusammen...“ oder „Dort dauerte es eine Weile, bis die Menge bei ihm war, doch dann schließlich lehrte er sie.“ (Zurück zu v.13)
sPartizip. (Zurück zu v.14)
tIst es für den Leser erkennbar, an was oder an wem Jesus vorüberging? (Zurück zu v.14)
uTextkritik: Einige Handschrift nennen Jakobus und nicht Levi. (Zurück zu v.14)
vPartizip Aorist. Eigentlich vorzeitig: „Nachdem er aufgestanden war...“ (Zurück zu v.14)
wγίνεται + AcI: unpersönlicher Ausdruck. (Zurück zu v.15)
xIn wes' Haus lagen sie? Jesu oder Levis? (Zurück zu v.15)
yEigentlich „und“, kann aber auch relativisch genutzt werden (BDR §442.4). (Zurück zu v.15)
zTextkritik: Einige Handschriften (Mehrheitstext) zählen auf: „Schriftgelehrte und Pharisäer“. Einige Übersetzungen (z.B. KJV, Schlachter und Vulgata) folgen dem. (Zurück zu v.16)
aaPartizip Präsens (Zurück zu v.16)
abTextkritik: Andere Fragepartikel τι οτι, δια τι, τι (Zurück zu v.16)
acTextkritik: Einige Handschriften (Mehrheitstext) wie in der nachfolgenden Frage: „die Jünger der Pharisäer“ (Zurück zu v.18)
adTextkritik: Einige Handschriften wie am Anfang des Verses: „die Pharisäer“. (Zurück zu v.18)
aeDativ von σός: Betont den Gegensatz zwischen „normalen“ Jüngern und Jesu Jüngern. (Zurück zu v.18)
afTextkritik: Einige Handschriften betonen nicht, sondern einfach: „deine Jünger“. (Zurück zu v.18)
agWörtlich: „die Söhne des Bräutigams“. (Zurück zu v.19)
ahTextkritik: Einige Handschriften überliefern den kompletten Satz nicht. (Zurück zu v.19)
aiBestimmt das τότε („dann“) genauer. (Zurück zu v.20)
ajMeint ἱμάτιον ganz allgemein eine Anziehsache oder eher speziell das Obergewand? (Zurück zu v.21)
akKann man die Übersetzung so gestalten, dass die Hintergründe der Stoffverarbeitung wie Walken, Flicken, Einlaufen, Typen von Anziehsachen u.s.w. dem Leser deutlich werden? (Zurück zu v.21)
alWörtlich: „junger/frischer/neuer Wein“. Ist damit Wein gemeint, dessen Gärprozesse noch nicht abgeschlossen sind oder völlig unvergorener Wein? (zu v.22)
amKann man die Übersetzung so gestalten, dass die Hintergründe der Weinverarbeitung wie Überdruck durch alkoholische Gärung und Aufbewahrungsgefäße u.s.w. dem Leser deutlich werden? (Zurück zu v.22)
anSatz hat im Altgriechischen kein Verb. (Zurück zu v.22)
aoTextkritik: Einige Handschriften überliefern ein Verb: βάλλουσιν („sie füllen“ oder „man füllt“) oder ein Verbaladjektiv: βλήτεον („man muss füllen“). (Zurück zu v.22)
apViele Übersetzungen (und auch einige Handschriften): „... und seine Jünger anfingen, im Vorbeigehen (unterwegs, as they went) Ähren auszurupfen“. Aber eigentlich steht das ὁδὸν ποιεῖν („Weg machen“) im Infinitiv und das τίλλοντες („ausrupfend“) im Partizip und nicht andesrum. Wie ist die von den meisten Übersetzungen gewählte Variante sprachlich begründet? (Zurück zu v.23)
aqAorist (Zurück zu v.27)