Markus 3

Aus Die Offene Bibel

Version vom 21. Januar 2014, 20:30 Uhr von Ben (Diskussion | Beiträge) (SF Vv. 3-4 verbessert)
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Syntax ungeprüft

Status: Studienfassung in Arbeit – Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen. Auf der Diskussionsseite kann die Arbeit am Urtext dokumentiert werden. Dort ist auch Platz für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Anmerkungen.
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (Markus 3)

(kommt später)

Anmerkungen

Studienfassung (Markus 3)

1 Und er ging wieder einmal in die Synagoge. Und dort war ein Mann, der eine verkrüppelte (gelähmte) a Hand hatte. b 2 Und sie achteten genau (lauerten) darauf, ob er ihn [am] Sabbat c heilen würde, um gegen ihn Anklage erheben (um ihn anzuklagen) [zu können]. 3 Und er sagte d zu dem Mann mit der verkümmerten (gelähmten, verdorrten) Hand e: „Steh auf [und stell dich] in die Mitte!“ 4 Und er frage (sagte) f sie (zu ihnen): „Ist es richtig (erlaubt), [am] Sabbat g Gutes zu tun oder Schlechtes zu tun? Leben zu retten oder zu töten?“ Aber sie schwiegen (sagten nichts). 5 Da (und) blickte (schaute) h er sie zornig (mit Zorn) rundum ani und weil er [tief] betrübt (Mitleid empfand) über die Härtigkeit (Verhärtung)j ihres Herzens war, sagt er zu dem Menschen: „Strecke die Hand aus!“ Und er streckte [sie] aus und seine Hand wurde wiederhergestellt (gesund | in den richtigen Zustand versetzt). 6 {Und} Nachdem die Phärisäer weggegangenk (herausgegangen) waren, erörtertenlm sie sofort mit den Herodianern (Anhängern von Herodes) über (gegen) ihn, wie sie ihn umbringen (töten | zugrunde richten) [könnten].

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Anmerkungen

averkrüppelt W. „verdorrt“ (LUT, ELB, ), „vertrocknet“, was den damaligen medizinischen Vorstellungen entsprach (Collins 2007, 206). GNB: „abgestorben“, ZÜR: „verkümmert“, MEN: „gelähmt“. Unsere Übersetzung wie NGÜ. (Zurück zu v.1)
bder ... hatte Attributives Partizip Präsens. Als Relativsatz aufgelöst. (Zurück zu v.1)
c[am] Sabbat Temporaler Dativ. (Zurück zu v.2)
dsagte Historisches Präsens. (Zurück zu v.3)
emit der verkümmerten Hand Attr. Ptz. (vgl. V. 1), aus stilistischen Gründen nicht als Relativsatz, sondern als Präpositionalphrase übersetzt. verkümmert S. die Fn zu „vertrocknet“ in V. 1. Hier benutzt Markus ein Adjektiv aus derselben Wurzel wie das Ptz. in V. 1, das sich in der Bedeutung nicht wesentlich unterscheidet. (Zurück zu v.3)
ffragte Historisches Präsens. (Zurück zu v.4)
g[am] Sabbat Temporaler Dativ. (Zurück zu v.4)
hPartizip Aorist. Vorzeitig: „Und nachdem er sie zornig angeblickt hatte...“ (Zurück zu v.5)
iV3 („In die Mitte!“) legt nahe, dass Jesus den Menschen mit der verdorrten Hand in die Mitte der Diskutierenden gestellt hatte. Jetzt schaut er mit einem deutlich spürbaren Blick in die Runde. (Zurück zu v.5)
jWortherkunft: „πώρος“: Tuffstein, aus dem auch Häuser gebaut gebaut wurden. (Zurück zu v.5)
kPartizip Aorist (Zurück zu v.6)
lWas genau heißt „δίδωμι συμβούλιον“? Wörtlich: „Rat geben“. Einige übersetzen (z.B. Elb, Lut): „Rat halten“, aber das klingt recht altbacken. Andere übersetzen (z.B. GNB, Einheitsübersetzung): „beschließen“ bzw. „eine Beschluss fassen“, aber kommt damit das Imperfekt gut rüber? (Zurück zu v.6)
mTextkritik: Einige Handschriften überliefern nicht „Rat geben“, sondern „Rat machen“ (ποιέω im Aorist, Imperfekt und Partizip Präsens). (Zurück zu v.6)