Genesis 25: Unterschied zwischen den Versionen

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{{S|25}} Der Erste kam heraus rotbraun (rot)und sein Ganzes [war] wie ein Haarmantel (Pelzmantel)und sie riefen <ref>die LXX, die syrische Übersetzung und die Vulgata setzen diese Verbform in den Singular, wie in Vers 26. </ref> seinen Namen Esau.
{{S|25}} Der Erste kam heraus rotbraun (rot)und sein Ganzes [war] wie ein Haarmantel (Pelzmantel)und sie riefen <ref>die LXX, die syrische Übersetzung und die Vulgata setzen diese Verbform in den Singular, wie in Vers 26. </ref> seinen Namen Esau.


{{S|26}}Danach kam heraus sein Bruder und seine Hand hielt an der Ferse Esaus und er rief <ref>einige hebräische Handschriften ergänzen hier einen Plural, vgl Anm. zu Vers 25.</ref> seinen Namen Jakob (man rief seinen Namen Jakob). Isaak war sechzig Jahre alt <ref>vgl. Anm. zu Vers 20.</ref> bei ihrer Geburt<ref>Wörtlich: bei ihrem Gebären.</ref>.
{{S|26}}Danach kam heraus sein Bruder und seine Hand hielt an der Ferse Esaus und er rief <ref>einige hebräische Handschriften ergänzen hier einen Plural, vgl Anm. zu Vers 25.</ref> seinen Namen Jakob (man rief seinen Namen Jakob).<ref>''Jakob'' - Wortspiel. Eigentlich abzuleiten von ''´aqab'' („beschützen“): „[Gott] beschützt“, wie in den semitischen Personennamen ''Jaqub-Ba'al'' („Baal beschützt“), ''Jaqub-El'' („El beschützt“) und ''Jaqub-An'' („An beschützt“). Hier wird es aber in einer Volksetymologie stattdessen abgeleitet von ''´aqeb'' („Ferse“). Ähnlich wird der Name in [[Genesis 27#s36 |Gen 27,36]] ebenfalls in einer Volksetymologie von einem gleichlautenden '´aqab'' II („betrügen“) abgeleitet. Und in [[Genesis 30 |Gen 30]] schließlich, wo Schafe und Ziegen so aufgeteilt werden, dass Jakobs Onkel Laban u.a. die weißen („weiß“: ''laban'') Schafe und Jakob u.a. die gesprenkelten Ziegen erhält, soll man wohl an das arabische ''´uqab'' (> heb. *''´aqab'' III) „gestreift sein“ denken (gut Ball 1896, S. 86).</ref> Isaak war sechzig Jahre alt <ref>vgl. Anm. zu Vers 20.</ref> bei ihrer Geburt<ref>Wörtlich: bei ihrem Gebären.</ref>.


{{S|27}} Die Jungen wurden groß und Esau [war] ein jagdkundiger Mann, ein Mann des Feldes und Jakob [war] ein häuslicher Mann (ein gesitteter Mann), wohnend (sitzend, bleibend) [bei (in) den] Zelten.
{{S|27}} Die Jungen wurden groß und Esau [war] ein jagdkundiger Mann, ein Mann des Feldes und Jakob [war] ein häuslicher Mann (ein gesitteter Mann), wohnend (sitzend, bleibend) [bei (in) den] Zelten.

Version vom 14. Mai 2023, 14:47 Uhr

Syntax ungeprüft

Status: Studienfassung in Arbeit – Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen. Auf der Diskussionsseite kann die Arbeit am Urtext dokumentiert werden. Dort ist auch Platz für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Anmerkungen.
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (Genesis 25)

(kommt später)

Studienfassung (Genesis 25)

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19 Dies [ist] die Geschlechtsgeschichte Isaaks, des Sohnes Abrahams. Abraham zeugte Isaak.

20 Isaak [war]vierzig Jahre alt a, als er nahm b Rebekka, die Tochter Betuels des Aramäers aus Padan-Aram, die Schwester Labans des Aramäers, für sich zur Frau.

21 Isaak betete zu JHWH für c seine Frau, denn unfruchtbar [war] sie. Ihn erhörte JHWH und schwanger wurde Rebekka, seine Frau.

22 Die Kinder stießen sich d (sprangen, hüpften) e in ihrem Inneren und sie sagte: Wenn [das] so [ist], warum [geschieht] dies mir? f (Wenn [das] so [ist], warum [ist] dieses Leben mir?) Und sie ging um zu befragen JHWH.

23JHWH sagte ihr:

Zwei Völker [sind] in deinem Leib und zwei Nationen von deinem Mutterleib werden sie sich zerstreuen (sich verteilen, sich trennen). Eine Nation wird stärker sein als [die andere] Nation (eine Nation wird [die andere] Nation überwältigen), und [der] Große wird dienen [dem] Kleinen ([der] Ältere wird dienen [dem] Jüngeren).

24 Als erfüllt waren ihr Tage um zu gebären, siehe, Zwillinge [waren] in ihrem Leib.

25 Der Erste kam heraus rotbraun (rot)und sein Ganzes [war] wie ein Haarmantel (Pelzmantel)und sie riefen g seinen Namen Esau.

26Danach kam heraus sein Bruder und seine Hand hielt an der Ferse Esaus und er rief h seinen Namen Jakob (man rief seinen Namen Jakob).i Isaak war sechzig Jahre alt j bei ihrer Geburtk.

27 Die Jungen wurden groß und Esau [war] ein jagdkundiger Mann, ein Mann des Feldes und Jakob [war] ein häuslicher Mann (ein gesitteter Mann), wohnend (sitzend, bleibend) [bei (in) den] Zelten.

28 Isaak liebte Esau, denn Wild [war] in seinem Mund (Wild [war] nach seinem Mund)und Rebekka liebte l Jakob.

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Anmerkungen

awörtlich: Isaak [war] ein Sohn von vierzig Jahren (Zurück zu v.20)
bwörtlich: bei seinem Nehmen (Zurück zu v.20)
cvgl. Gesenius unter נׂכֵח (Zurück zu v.21)
dvgl. Gesenius unter רצץ (Zurück zu v.22)
evgl. LXX und dazu Benseler unter σκαίρω (Zurück zu v.22)
fmöglicherweise חַיׇּה einzufügen vgl. Apparat der BHS (Zurück zu v.22)
gdie LXX, die syrische Übersetzung und die Vulgata setzen diese Verbform in den Singular, wie in Vers 26. (Zurück zu v.25)
heinige hebräische Handschriften ergänzen hier einen Plural, vgl Anm. zu Vers 25. (Zurück zu v.26)
iJakob - Wortspiel. Eigentlich abzuleiten von ´aqab („beschützen“): „[Gott] beschützt“, wie in den semitischen Personennamen Jaqub-Ba'al („Baal beschützt“), Jaqub-El („El beschützt“) und Jaqub-An („An beschützt“). Hier wird es aber in einer Volksetymologie stattdessen abgeleitet von ´aqeb („Ferse“). Ähnlich wird der Name in Gen 27,36 ebenfalls in einer Volksetymologie von einem gleichlautenden '´aqab II („betrügen“) abgeleitet. Und in Gen 30 schließlich, wo Schafe und Ziegen so aufgeteilt werden, dass Jakobs Onkel Laban u.a. die weißen („weiß“: laban) Schafe und Jakob u.a. die gesprenkelten Ziegen erhält, soll man wohl an das arabische ´uqab (> heb. *´aqab III) „gestreift sein“ denken (gut Ball 1896, S. 86). (Zurück zu v.26)
jvgl. Anm. zu Vers 20. (Zurück zu v.26)
kWörtlich: bei ihrem Gebären. (Zurück zu v.26)
lPartizip (Zurück zu v.28)