Genesis 30: Unterschied zwischen den Versionen

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{{S|37}} Dann nahm sich Jakob weißes Geäst: Pappel (=Weiß-Baum) und Mandel und Platane (=Nackt-Baum; Pappel?).<ref>
[[Datei:Baumarten 3.png|mini|Drei Baumarten in Gen 30,37. (c) 1: [https://identify.plantnet.org/ru/the-plant-list/species/Styrax%20officinalis%20L./data identify.plantnet.org], 2: [https://www.youtube.com/watch?v=fThjdPaX78Q Youtube: Arresha], 3: [https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f4/Platanus_wrightii_bark.jpg/256px-Platanus_wrightii_bark.jpg Wikimedia]]]Die drei Baumarten entsprechen in ihrer Zahl den drei Mustern der Ziegen: gestreift, gefleckt und gepunktet. Die Identität ist zwar nur beim Mandelbaum sehr sicher (''luz''; so heißt die Mandel auch im Arabischen). Warum allerdings Pflanzenkundler bei ''´armon'' (w. „Nackt-Baum“, nur noch in [[Ezechiel 31#s8 |Ez 31,8]]; [[Jesus Sirach 24#s14 |Sir 24,14]]) auf die Platane kamen (so z.B. Löw 1924, S. 65; Moldenke / Moldenke 1952, S. 180; Musselman 2012, S. 116; schon LXX), erklärt sich leicht: Wie auf dem Bild ganz rechts zu sehen ist, schält sich die Platane von selbst, ist damit natürlich gescheckt und deshalb vielleicht auch besonders gut geeignet, um auf magische Weise gescheckte Tiere zu produzieren. Bei ''libneh'' (w. „Weiß-Baum“, sonst nur noch in [[Hosea 4#s13 |Hos 4,13]]) schwanken Pflanzenkundler zwischen „Pappel“ (so z.B. Löw 1924, S. 338f.; Moldenke / Moldenke 1952, S. 225) und „Storaxbaum“ (so z.B. Zohary 1986, S. 118; wahlweiße Musselman 2012, S. 127). Stark für den Storaxbaum spricht aber, dass er auch im Arabischen u.a. ''livnah'' / ''luvnah'' heißt. Wie man auf dem Bild links sieht, gilt für ihn ähnliches wie für die Platane, wenn auch weniger stark ausgeprägt. Der Mandelbaum fällt dann aus dem Muster. Ist die Färbung Grund für die Wahl gerade dieser drei Bäume, muss man bei den Mandel-„Ästen“ vielleicht an Baumscheiben denken: Charakteristisch für den Mandelbaum ist eine auffällige Färbung im Querschnitt des Stammes.</ref> Er schnitt weiße Schnitte in sie, [derart] das Weiße freilegend, das an den Ästen [war].
[[Datei:Baumarten 3.png|mini|Drei Baumarten in Gen 30,37. (c) 1: [https://identify.plantnet.org/ru/the-plant-list/species/Styrax%20officinalis%20L./data identify.plantnet.org], 2: [https://www.youtube.com/watch?v=fThjdPaX78Q Youtube: Arresha], 3: [https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f4/Platanus_wrightii_bark.jpg/256px-Platanus_wrightii_bark.jpg Wikimedia]]]Die drei Baumarten entsprechen in ihrer Zahl den drei Mustern der Ziegen: gestreift, gefleckt und gepunktet. Die Identität ist zwar nur beim Mandelbaum sehr sicher (''luz''; so heißt die Mandel auch im Arabischen). Warum allerdings Pflanzenkundler bei ''´armon'' (w. „Nackt-Baum“, nur noch in [[Ezechiel 31#s8 |Ez 31,8]]; [[Jesus Sirach 24#s14 |Sir 24,14]]) auf die Platane kamen (so z.B. Löw 1924, S. 65; Moldenke / Moldenke 1952, S. 180; Musselman 2012, S. 116; schon LXX), erklärt sich leicht: Wie auf dem Bild ganz rechts zu sehen ist, schält sich die Platane von selbst, ist damit natürlich gescheckt und deshalb vielleicht auch besonders gut geeignet, um auf magische Weise gescheckte Tiere zu produzieren. Bei ''libneh'' (w. „Weiß-Baum“, sonst nur noch in [[Hosea 4#s13 |Hos 4,13]]) schwanken Pflanzenkundler zwischen „Pappel“ (so z.B. Löw 1924, S. 338f.; Moldenke / Moldenke 1952, S. 225) und „Storaxbaum“ (so z.B. Zohary 1986, S. 118; wahlweiße Musselman 2012, S. 127). Stark für den Storaxbaum spricht aber, dass er auch im Arabischen u.a. ''livnah'' / ''luvnah'' heißt. Wie man auf dem Bild links sieht, gilt für ihn ähnliches wie für die Platane, wenn auch weniger stark ausgeprägt. Der Mandelbaum fällt dann aus dem Muster. Ist die Färbung Grund für die Wahl gerade dieser drei Bäume, muss man bei den Mandel-„Ästen“ vielleicht an Baumscheiben denken: Charakteristisch für den Mandelbaum ist eine auffällige Färbung im Querschnitt des Stammes.</ref> Er schnitt weiße Schnitte in sie, [derart] das Weiße freilegend, das an den Ästen [war].



Version vom 14. Mai 2023, 21:54 Uhr

Syntax ungeprüft

Status: Studienfassung in Arbeit – Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen. Auf der Diskussionsseite kann die Arbeit am Urtext dokumentiert werden. Dort ist auch Platz für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Anmerkungen.
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (Genesis 30)

(kommt später)

Studienfassung (Genesis 30)

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37 Dann nahm sich Jakob weißes Geäst: Pappel (=Weiß-Baum) und Mandel und Platane (=Nackt-Baum; Pappel?).a Er schnitt weiße Schnitte in sie, [derart] das Weiße freilegend, das an den Ästen [war].

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Anmerkungen

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Drei Baumarten in Gen 30,37. (c) 1: identify.plantnet.org, 2: Youtube: Arresha, 3: Wikimedia
Die drei Baumarten entsprechen in ihrer Zahl den drei Mustern der Ziegen: gestreift, gefleckt und gepunktet. Die Identität ist zwar nur beim Mandelbaum sehr sicher (luz; so heißt die Mandel auch im Arabischen). Warum allerdings Pflanzenkundler bei ´armon (w. „Nackt-Baum“, nur noch in Ez 31,8; Sir 24,14) auf die Platane kamen (so z.B. Löw 1924, S. 65; Moldenke / Moldenke 1952, S. 180; Musselman 2012, S. 116; schon LXX), erklärt sich leicht: Wie auf dem Bild ganz rechts zu sehen ist, schält sich die Platane von selbst, ist damit natürlich gescheckt und deshalb vielleicht auch besonders gut geeignet, um auf magische Weise gescheckte Tiere zu produzieren. Bei libneh (w. „Weiß-Baum“, sonst nur noch in Hos 4,13) schwanken Pflanzenkundler zwischen „Pappel“ (so z.B. Löw 1924, S. 338f.; Moldenke / Moldenke 1952, S. 225) und „Storaxbaum“ (so z.B. Zohary 1986, S. 118; wahlweiße Musselman 2012, S. 127). Stark für den Storaxbaum spricht aber, dass er auch im Arabischen u.a. livnah / luvnah heißt. Wie man auf dem Bild links sieht, gilt für ihn ähnliches wie für die Platane, wenn auch weniger stark ausgeprägt. Der Mandelbaum fällt dann aus dem Muster. Ist die Färbung Grund für die Wahl gerade dieser drei Bäume, muss man bei den Mandel-„Ästen“ vielleicht an Baumscheiben denken: Charakteristisch für den Mandelbaum ist eine auffällige Färbung im Querschnitt des Stammes. (Zurück zu v.37)