Psalm 18: Unterschied zwischen den Versionen

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{{S|1}} ''Für den Chorleiter. Vom Diener JHWHs, von David, welcher sprach zu JHWH die Worte dieses Lieds am Tag, als JHWH ihn rettete aus der Handfläche all seiner Feinde und aus der Hand<ref>'''Textkritik''': Der Text von Ps 18 findet sich in etwas anderer Form noch mal in [[2Samuel 22 |2 Sam 22]]. Die Textkritik beider Texte ist daher sehr komplex und wurde daher ausgelagert auf die Seite [https://offene-bibel.de/wiki/2_Sam_22,_Ps_18_und_die_Textkritik_des_Alten_Testaments#Durchf.C3.BChrung:_2_Sam_22_und_Ps_18 2 Sam 22, P 18 und die Textkritik des Alten Testaments].</ref> Sauls.'' {{S|2}} ''Und er sagte:''
{{S|1}} ''Für den Chorleiter. Vom Diener JHWHs, von David, welcher sprach zu JHWH die Worte dieses Lieds am Tag, als JHWH ihn rettete aus der Handfläche all seiner Feinde und aus der Hand<ref>'''Textkritik''': Der Text von Ps 18 findet sich in etwas anderer Form noch mal in [[2Samuel 22 |2 Sam 22]]. Die Textkritik beider Texte ist daher sehr komplex und wurde daher ausgelagert auf die Seite [https://offene-bibel.de/wiki/2_Sam_22,_Ps_18_und_die_Textkritik_des_Alten_Testaments#Durchf.C3.BChrung:_2_Sam_22_und_Ps_18 2 Sam 22, P 18 und die Textkritik des Alten Testaments].</ref> Sauls.'' {{S|2}} ''Und er sagte:''


<poem>Ich will dich lieben, JHWH, meine Stärke!
<poem>„Ich will dich lieben, JHWH, meine Stärke!
{{S|3}} JHWH [ist] mein Fels und meine Burg und mein Retter,
{{S|3}} JHWH [ist] mein Fels und meine Burg und mein Retter,
_Mein Gott [ist] (,) mein Berg, zu dem ich fliehe (auf den ich vertraue),
_Mein Gott [ist] (,) mein Berg, zu dem ich fliehe (auf den ich vertraue),
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{{S|5}} Es umgaben mich Wogen des Todes,
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_Es ereilten mich die Schlingen des Todes.
{{S|7}} [Ich sprach:] ‚In meiner Not will ich anrufen JHWH
_Und zu meinem Gott will ich schreien.
Er soll hören in seinem Tempel meine Stimme
_Und mein Schreien soll kommen in seinem Ohr!‘</poem>


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{{S|8}} Da wankte und schwankte die Erde
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_Und die Pfeiler der Berge<ref>''Pfeiler der Berge'' - gemeint sind also wohl ebenso wie in [[Deuteronomium 32#s22 |Dtn 32,22]] (wo von unten nach oben aufgezählt wird: Der unterste Scheol - die Erde - die Pfeiler der Berge) die Berge selbst, da nach altorientalischer Vorstellung auf diesen als Pfeilern der Himmel ruhte: „Die Pfeiler, die die Berge sind“. Die „Pfeiler der Berge“ wären demnach identisch mit den „Pfeilern des Himmels“ in [[2Sam 22#s8 |2 Sam 22,8]].</ref> bebten und wankten
_Denn es loderte in ihm.


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Version vom 13. Dezember 2018, 12:46 Uhr

Syntax ungeprüft

Status: Studienfassung in Arbeit – Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen. Auf der Diskussionsseite kann die Arbeit am Urtext dokumentiert werden. Dort ist auch Platz für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Anmerkungen.
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (Psalm 18)

(kommt später)

Studienfassung (Psalm 18)

1 Für den Chorleiter. Vom Diener JHWHs, von David, welcher sprach zu JHWH die Worte dieses Lieds am Tag, als JHWH ihn rettete aus der Handfläche all seiner Feinde und aus der Handa Sauls. 2 Und er sagte:

„Ich will dich lieben, JHWH, meine Stärke!
3 JHWH [ist] mein Fels und meine Burg und mein Retter,
Mein Gott [ist] (,) mein Berg, zu dem ich fliehe (auf den ich vertraue),
Mein Schild, das Horn meiner Rettung, meine Klippe (Festung)!
4 Als Lobenswerten will ich anrufen JHWH
Und von meinen Feinden will (werde) ich gerettet werden.


5 Es umgaben mich Wogen des Todes,
Die Flüsse Belias werden mich erschrecken!b
6 Die Stricke des Scheol<ref>Scheol - Heb. Bezeichnung der Unterwelt; nicht identisch mit der christlichen „Hölle“. Die Metapher, dass der Scheol fast personal vorzustellen ist und jemanden gefangen nimmt, findet sich häufiger in der Bibel (z.B. Num 16,33f.; Ps 69,16)./ref> umfingen mich,
Es ereilten mich die Schlingen des Todes.
7 [Ich sprach:] ‚In meiner Not will ich anrufen JHWH
Und zu meinem Gott will ich schreien.
Er soll hören in seinem Tempel meine Stimme
Und mein Schreien soll kommen in seinem Ohr!‘


<poem> 8 Da wankte und schwankte die Erde _Und die Pfeiler der Bergec bebten und wankten _Denn es loderte in ihm.

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31 Gott - vollkommen (vollständig, einwandfrei) [ist] sein Weg. Das Wort JHWHs ist geläutert, [ein] Schild [ist] er für alle, die Zuflucht suchen bei ihm.

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Anmerkungen

aTextkritik: Der Text von Ps 18 findet sich in etwas anderer Form noch mal in 2 Sam 22. Die Textkritik beider Texte ist daher sehr komplex und wurde daher ausgelagert auf die Seite 2 Sam 22, P 18 und die Textkritik des Alten Testaments. (Zurück zu v.1)
bwerden mich erschrecken - d.h. „erschreckten mich“, ein bedeutungsloser T-Shift. (Zurück zu v.5)
cPfeiler der Berge - gemeint sind also wohl ebenso wie in Dtn 32,22 (wo von unten nach oben aufgezählt wird: Der unterste Scheol - die Erde - die Pfeiler der Berge) die Berge selbst, da nach altorientalischer Vorstellung auf diesen als Pfeilern der Himmel ruhte: „Die Pfeiler, die die Berge sind“. Die „Pfeiler der Berge“ wären demnach identisch mit den „Pfeilern des Himmels“ in 2 Sam 22,8. (Zurück zu v.8)