Psalm 14

Aus Die Offene Bibel

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Status: Studienfassung in Arbeit – Einige Verse des Kapitels sind bereits übersetzt. Wer die biblischen Ursprachen beherrscht, ist zum Einstellen weiterer Verse eingeladen. Auf der Diskussionsseite kann die Arbeit am Urtext dokumentiert werden. Dort ist auch Platz für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Anmerkungen.
Status: Lesefassung folgt später – Bevor eine Lesefassung erstellt werden kann, muss noch an der Studienfassung gearbeitet werden. Siehe Übersetzungskriterien und Qualitätssicherung Wir bitten um Geduld.

Lesefassung (Psalm 14)

(kommt später)

Studienfassung (Psalm 14)

1 Für den Chorleiter (Dirigenten, Singenden, Musizierenden; [Vorzutragen vom] Vorsteher [über das Ritual]).a
Von (für, über, nach Art von) David.

Es sagt [der] Narr in seinem Herzen:
„Es gibt keinen Gott!“b
Sie vergehen, verbrechen Übeltatc
[Es gibt] keinen, [der] Gutes tut.
2 JHWH beugt sich (blickt?) vom Himmel herab
Über [die] Menschenkinder,
Um zu sehen, [ob] es gibt einen Klugen,
Einen Gott-Sucher (einen Klugen, [der] Gott sucht).
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Anmerkungen

aChorleiter - Heb. menatseach; genaue Bedeutung unklar. Die Primärübersetzung „Chorleiter“ ist mehr oder weniger Konvention.
Für einen guten Vorschlag zur Deutung vgl. Sawyer 2011b: In akkadischen Ritualtexten gibt es ähnliche Angaben wie in den Psalmüberschriften; u.a. wird dort häufig spezifiziert, wer den folgenden Text vorzutragen hat und welches Ritual Anlass des jeweiligen Ritualtextes ist. Entsprechend wäre dann in den Psalmen der menatseach nicht der „Chorleiter“, sondern der Vorsteher über das Ritual, bei dem der Psalm vorzuträgen war. Doch ist auch dies nur ein „educated guess“ und „Chorleiter“ ist in dt. Üss. so etabliert, dass die LF doch besser dieser Konvention folgen sollte. (Zurück zu v.1)
bEs gibt keinen Gott - Gemeint ist kein theoretischer Atheismus, der im Alten Israel schwerlich vorstellbar ist. Der „Narr“ vertritt einen praktischen Atheismus: Er lebt und handelt so, als gäbe es keinen Gott, wie dann auch in den nächsten Zeilen näher ausgeführt wird. (Zurück zu v.1)
cvergehen, verbrechen Übeltat - Die beiden Verben benötigen eigentlich kein Objekt; das erste bedeutet schon allein „verderblich handeln“, das zweite „abscheulich handeln“. Die Aneinanderreihung der beiden fast synonymen Verben soll den Ausdruck noch intensiver machen; ebenso die eigentlich unnötige Hinzufügung des Substantivs, das zwar auch neutral als „Tat“ verwendet werden kann, oft aber speziell die Bedeutung „Übeltat“ hat. In Ps 53,2 ist dies noch zusätzlich vereindeutigt worden zu „Frevelei“.
Sinnvoll daher NL: „Sie sind durch und durch schlecht und ihre Taten sind böse“. (Zurück zu v.1)